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Sünde Im Islam
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hinduismus
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der Qin götter

Ritual

" Ritus
" Rituale Romanum
" Ritualmagie, Ritualität
" Institution
" Brauch, Brauchtum, Umgangsformen, Gewohnheit
" Zeremonie, Liturgie
" Aberglaube
" Tempelarbeit (Freimaurerei)
Interessant
http://de.wikipedia.org/wiki/Ritual

Goldenes Zeitalter
ist ein Begriff aus der antiken griechischen Mythologie. Er bezeichnet eine als Idealzustand betrachtete Urphase der Menschheitsgeschichte. Eine analoge Vorstellung findet man in religiös-philosophischen Traditionen des Fernen Ostens. In mancher Hinsicht andersartige, aber in wichtigen Aspekten vergleichbare Ideen waren im Nahen und Mittleren Osten verbreitet.

mein kommentar:
ich bringe sie in einem negativen zusammenhang- weil sie alte vorstellungen als der mensch noch nichts hatte-
heute wir haben unendlichkeiten die uns vieles gibt - damals es gab keinen musik - kein klassische musik- keine bücher-

es geht um eine harte leistung dass der mensch nach inne und nach aussen im griff zu halten-

jesus bot die innere- alte vorreligionen versuchten zwischen beide-
am besten schneidet alte CHINA - denn dort war die ordnung der gesellschaft am wichtigsten als anders wo- wie in alten JAPAN- da japan nicht gross wie china -
sie verlor es - japan fügte sich total- wobei china pendelt zwischen beide-

indien und die umliegenden staaten haben keinen kolosalen ordnung - sonder in kleinen alten gemeinschaften- die mehr gewalt unter sich stellten die komunikation herstellen können-

die neue technologien führt die menschen zu einem weg - wo die arbeit bestimmt ihr leben-
religion oder alte gemeinschaft dient noch als formale absonderung-

europa verliert viel - nicht nur die glaube- das sonderbare kulturleben rutscht ab - und wird in sandwitschs die neue animierend-

über den islam etwas zu sagen wäre wichtig - es geht hart wie in einem gericht- die gesetze des islams sind nicht zu ignorieren -

der islam hat einige negative punkten-
aber immer noch nicht gravierend-
der islam ist eine leere form - diese FORM benötigt sie neu zu formorlieren-

da diese form heute wichtig ist- auch weil die jugend sie vermisst - die jugend ist in der lage zu unterscheiden-

europa kultur ist von den islamische welt nicht auszudenken- die verwandschaft ist gross - da hatten sie beide einen ausgangpunkt - im wissenschaft und im nahen osten mit dem judentum ab NOAH-

europaesierte islam - oder isamiesierung europa - man streitet-

 
















































 

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Zarathustras lebte um 1668/ 1000 / 600 v.chr.
Die Religion ist stark monotheistisch, der Kampf zwischen Gut und Böse prägt den Glauben. Der Sieg des Guten über das Böse wird am Tag des jüngsten Gerichts kommen, bis zu diesem Tag haben die Menschen die freie Wahl, sich für den rechten Weg zu entscheiden. Der rechte Weg ist der Weg der Wahrhaftigkeit. Die Lehre Zarathustras hat drei wichtige Grundsätze:
" gute Gedanken
" gute Worte
" gute Taten

Ahura Mazda, der weise Herr, erschuf die Welt auf dem Fundament der Wahrhaftigkeit. Der Gute Geist (Spenta Mainyu) und der Böse Geist (Angra Mainyu) sind sinnbildlich gesprochen Zwillinge, durch deren Zusammenwirken die Welt besteht. Damit das Gute über das Böse siegt, muss der Mensch sich entscheiden, denn der Mensch ist das einzige Lebewesen, welches die Möglichkeit bekommen hat, um zu führen und zu ändern, der Mensch kann vergeben oder hassen, der Mensch ist ein Mensch, weil er sich nicht von seinen Instinkten leiten lässt. Jedem Menschen ist es frei überlassen, sich für das Gute zu entscheiden und somit den Kampf Ahura Mazdas gegen das Böse zu unterstützen. Wichtig ist hierbei, dass der Zarathustrismus bzw. Ahura Mazda den Menschen zu nichts zwingt - der Mensch wird als vernünftiges Wesen frei geboren und kann allein durch freie Entscheidung und persönliche Einsicht zu Gott gelangen.

Es bestehen sechs Aspekte Gottes Amesha Spentas, oder auch sieben - siehe auch Haft Sin (sieben Dekorationsschalen), Sieben Speisen, Haft Mewa (Sieben-Früchte-Getränk) und Samanak [Keimlinge aus sieben Sorten Getreide] im Nouruz, die die sieben Tugenden des Zoroastrismus symbolisieren. Diese Aspekte werden teils in dem Avesta, dem heiligen Buch des Zarathustrismus, als engelhafte Wesen personifiziert:
" Der gute Sinn.
" Die beste Wahrheit.
" Das wünschenswerte Reich.
" Die segenbringende Frömmigkeit.
" Wohlfahrt.
" Nicht-Sterben.
" Der segenbringende Geist - wird von manchen dazugezählt.
Zarathustras Gottesdienst bestand in jeglicher Ablehnung von Opferhandlungen, wie es sie zur Zeiten des Propheten schon gab; die Kulte der Mithras-Priester waren der Grund, warum Zarathustra Spitama sich dem Kampf gegen Götzerei widmete und daher verfolgt wurde. Die Andachtshandlungen wurden um einen Feuer-Altar mit erhobenen Händen abgehalten, wobei man die Lobpreisungen sang.

Der Mensch hat im diesseitigen Leben die Wahl zwischen Gut und Böse. Sofern das Gute im Menschen überwiegt, gelangt der Mensch nach seinem Tode über die Cinvat-Brücke (vergl. Mt 7,14 sowie Eschatologie im Islam) ins Paradies. Für den rechtschaffenen Menschen ist die Brücke breit wie ein Pfad, für den anderen schmal wie eine Messerschneide.
Fortschreibung der Lehre [Bearbeiten]
In einer späteren Umgestaltung, besonders unter den Sassaniden, wird die Zoroastrische Religion durch einen Zeitgott, genannt Zrvan, ergänzt. Dieser viergestaltige Gott (Ahura Mazda, Güte, Religion und Zeit) steht über Gott und Teufel, die seine Söhne sind. Zrvan ist der unendliche Raum und die unendliche Zeit. Durch die Entstehung von Gott und dem Bösen wird das Licht von der Finsternis geschieden.

Avesta
Das religiöse Buch der Zoroastrier bestand ursprünglich aus 21 Büchern. Als Yasna bezeichnet man die überlieferten 72 Kapitel des Avesta (die heute noch bei den Zarathustriern verwendet werden), wobei sich 16 Kapitel, die Gathas (Gesänge), direkt auf Zarathustra zurückverfolgen lassen. Niederschriften des Avesta lassen sich ab 1278 nachweisen.

Schöpfungsgeschichte
Der von Ahura Mazda geschaffene Himmel (durch den langherrschenden Windhauch) hat die Gestalt eines Eies. Das Leben entstand danach in der folgenden Reihenfolge: zunächst das Unsichtbare (die Atome, die kleinsten Teile, denen Ahura Mazda eine Form gibt) gemeinsam mit dem Spirituellen; danach das Sichtbare: der Himmel (mit den Gestirnen, der Sonne, dem Mond), das Wasser (die Meere), die Erde, das Pflanzenreich, das Tierreich, und schließlich als Krönung der Schöpfung: der rechtschaffene, aufrechte Mensch (der in sich Weisheit und Güte vereint) und dessen Aufgabe darin besteht, das Glück und die Freuden der Humanität (der Menschlichkeit, des Mensch-Seins) auf der Welt zu verbreiten. (s. Masani (Universität Bombay), Le Zoroastrisme. Religion de la Vie Bonne, Kap.: Cosmologie, Payot, Paris: 1939 S. 55-57 englische Neuauflage 2003, Neu-Delhi)

Zarathustras Lehren sind in zum Teil bedeutender Weise über das Judentum (babylonische Gefangenschaft) auch in das Christentum eingeflossen. Speziell die Begriffe Himmel und Hölle sind vorher im Judentum nicht bekannt. Die Ausbreitung des Engel-Wesens geht sicher auch auf Zarathustra zurück (Engelgestalten und der Glaube an sie finden sich bereits in den archaischen Hochkulturen, zum Beispiel in Babylonien und Assyrien). Siehe auch: Auferstehung.
Rezeption in Europa [Bearbeiten]
Plinius der Ältere behauptete, Zarathustra sei der erste Mensch gewesen, der bei seiner Geburt gelacht habe - was sowohl als Ausweis für Klarsichtigkeit als auch für diabolischen Charakter gedeutet werden kann. So wurde Zarathustra lange Zeit in Europa als Prototyp des Weisheitslehrers gesehen. Das Mittelalter sah ihn als Nachfahren Noahs.

Im Allgemeinen wird der Name Zarathustra in der westlichen Welt mit Friedrich Nietzsches philosophisch-dichterischem Werk Also sprach Zarathustra von 1883-1885 verbunden; da der historische Zarathustra für Nietzsche der erste war, der Gut und Böse unterschied, gab er der Gestalt, die für ihn die Überwindung aller Moral symbolisierte und damit jenseits des Endes der vom historischen Zarathustra begonnenen Geschichtsepoche stand, denselben Namen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zarathustra

Weiterhin erlangte Zarathustra einen gewissen Bekanntheitsgrad durch die gleichnamige symphonische Dichtung von Richard Strauss von 1895, die ebenfalls kaum Bezug zum historischen Zarathustra hat. Auch in Karl Mays Orient-Erzählungen wird Zarathustra erwähnt.


Der Hinduismus 1200 v.chr.
(Sanskrit: Hindu Dharma, auch Sanatana Dharma und Vaidika Dharma) ist mit etwa 900 Millionen Anhängern die (nach Christentum und Islam) drittgrößte Religion der Erde und hat seinen Ursprung in Indien. Seine Angehörigen werden Hindus genannt. Gläubige Hindus verstehen ihre Religion oft auch als Lebensart. Die ältesten heiligen Schriften des Hinduismus sind die Veden.

Die Bezeichnung Hinduismus ist erst spät entstanden und war anfangs eine von außen herangetragene Sammelbezeichenung für die Anhänger verschiedener religiöser Richtungen auf dem indischen Subkontinent, die nicht Moslems, Christen, Juden, Buddhisten oder Jainas waren. Der Begriff entwickelte aber eine beträchtliche Eigendynamik und wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts unter Englischsprachigen zur Eigenbezeichnung, bald auch zur Identität und zeigte mit der Entwicklung der Hindutva sogar Ansätze einer Ideologisierung. Abweichend vom oben gesagten definiert die indische Verfassung den Hinduismus jedoch so, dass er auch den Jinismus, Buddhismus und Sikhismus umfasst.

. Da es sich beim Hinduismus um unterschiedliche religiöse Traditionen handelt, gibt es auch keine zentrale Institution, die Autorität für alle Hindus hätte. Die Lehren über spirituelle Belange und sogar die Gottesvorstellungen sind in den einzelnen Strömungen sehr verschieden, selbst die Ansichten über Leben, Tod und Erlösung (Moksha) stimmen nicht überein. Die meisten Gläubigen jedoch gehen davon aus, dass Leben und Tod ein sich ständig wiederholender Kreislauf (Samsara) sind, sie glauben an die Reinkarnation. Für den persönlichen Glauben haben religiöse Lehrer (Gurus) oft einen großen Stellenwert. Trotz aller Unterschiede können Hindus der verschiedenen Richtungen weitgehend gemeinsam feiern und beten, wenn auch ihre Theologie und Philosophie nicht übereinstimmt. "Einheit in der Vielfalt" ist eine oft verwendete Redewendung zur Selbstdefinition im modernen Hinduismus.

Klassische Zeit
Die Sprache der Überlieferung war Sanskrit, eine indogermanische Sprache, verwandt mit den europäischen Sprachen. Als Hauptgötter galten nun Brahma, Vishnu und Shiva, und es wurden Tempel gebaut, Götterstatuen aufgestellt und viele Kult- und Weihehandlungen entstanden.

Krishna und Rama, nach Hinduglauben menschliche Verkörperungen des Gottes Vishnu, erscheinen in der epischen Literatur zwischen 200 v. Chr. und 400. Das Ramayana und das Mahabharata sind umfangreiche und noch heute vielgelesene Dichtungen dieser Periode. Der wichtigste Teil des Mahabharata ist das Lehrgedicht Bhagavad Gita. In diese Zeit fällt auch die Ausformung einer Vielzahl von Glaubensrichtungen, die einzelne Götter speziell verehren (beispielsweise Shaktismus, Shivaismus und Vishnuismus), sowie eine Kodifizierung der brahmanischen Lehre im Dharma Sutra und dem Dharma Shastra.

Im 19. Jh. entstanden in Indien verschiedene religiös-soziale Reformbewegungen, die aus der Begegnung Indiens mit Europa hervorgegangen sind. Das Kastensystem oder die Tradition der Witwenverbrennung wurden auch innerhalb des Hinduismus verstärkt hinterfragt. Im Zuge dieser Entwicklung begannen Hindus sich als Einheit aufzufassen (was vorher nicht in dem Maße der Fall gewesen war). Von Anfang an war der Neohinduismus mit den Unabhängigkeitsbestrebungen verbunden. Die christlichen Missionare in Indien bewirkten weniger ein Konvertieren zum Christentum als eine Auseinandersetzung mit der eigenen Religion. Die Übersetzungen der europäischen Indologen von Sanskrit in Englisch in gedruckter Form hatten zur Folge, dass das traditionelle Schriftgut auch in Indien einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich wurde.
Mehrere Organisationen formierten sich in dieser Zeit. Der Brahmo Samaj (gegründet 1828 von Ram Mohan Roy in Kalkutta) entwickelte einen monotheistischen Ansatz und sah im absolut formlosen Brahman den einen und einzigen Gott, das höchste Wesen. Der Arya Samaj (gegründet 1875 von Dayananda in Mumbai) wollte den Hinduismus von späteren Einflüssen befreien, die er als Verfälschungen ansah, wie z. B. den Puranas. Er lehnte den Polytheismus und das Kastensystem ab und sah nur den Veda als Quelle der Offenbarung an. Beide Organisationen wandten sich gegen die Bilderverehrung und strebten soziale Reformen an.

Verbreitung
Der Hinduismus ist heute in Indien, Nepal, Bangladesch, Sri Lanka, Bali und selbst in Mauritius, Südafrika, Fidschi, Singapur, Malaysia, Trinidad und Tobago verbreitet sowie in Europa besonders in Großbritannien. Dies erfolgte größtenteils durch Händler und indische Arbeiter, die im 19. und 20. Jahrhundert einwanderten. In Nepal ist der Hinduismus schon seit dem 4. Jahrhundert, in Bali seit dem 9. Jahrhundert präsent. In beiden Ländern spielte bei der Verbreitung des Hinduismus die Flucht von Hindus vor islamischen Eroberungen eine Rolle, in Nepal ab dem 10. Jahrhundert (aus Nordindien) und in Bali im 15. Jahrhundert (aus Java).

. Die Verehrungsformen gelten dem brahmanischen Sanskrit-Hinduismus oft als unrein.
3. Sektenreligionen:
o Vishnuitisch: Srivaishnava, Pancharatra, Ramanandi, Naga, Tyagi etc.
o Shivaitisch: Dashanami, Natha, Pashupata, Aghori.
o Synkretistisch: Smarta, Arya Samaj, Brahmo Samaj, Ramakrishna und Vivekananda etc. "Missionierende" Guru-Religionen: Sathya Sai Baba, Mata Amritanandamayi, Maharishi Mahesh Yogi etc

Entgegen dem ersten Anschein ist der Hinduismus keine polytheistische Religion. Die westliche Religionswissenschaft und die Indologie bezeichnet ihn als Henotheismus, da alle Götter - je nach individueller Glaubensausrichtung - Ausdruck des einen höchsten persönlichen Gottes oder auch der unpersönlichen Weltseele (Brahman) sein können.
Im Hinduismus wird der Kosmos als geordnetes Ganzes angesehen, der vom Dharma, dem Weltgesetz, welches die natürliche und sittliche Ordnung darstellt, beherrscht wird. Die Zentren der hinduistischen Religiosität sind neben dem eigenen Haus die Tempel. Einer der größten Tempelkomplexe und Pilgerzentren ist Tirumala Tirupati in Südindien. In Nordindien zieht die heilige Stadt Varanasi am Ganges immer wieder Unmengen von Pilgern an.

Wiedergeburt und Erlösung
Götter, Menschen und Tiere durchwandern nach hinduistischer Glaubensvorstellung in einem durch ewige Wiederkehr gekennzeichneten Kreislauf Samsara die Weltzeitalter Yuga. Während des Lebens wird je nach Verhalten gutes oder schlechtes Karma angehäuft. Dieses Gesetz von Ursache und Wirkung von Handlungen beeinflusst nach hinduistischer Vorstellung zukünftige Reinkarnationen und die Erlösung (moksha), das Aufgehen des Atman (Atman ist das innewohnende Brahman). Es ist nur bedingt zu vergleichen mit der Seele, da die Seele etwas Individuelles (also bei jedem verschieden) und das Atman immer das gleiche ist im "kosmischen Bewusstsein" (Brahman). Die persönliche Erleuchtung ist der Endpunkt der Entwicklung des Geistes, und je nach Realisation des Suchenden kann diese durch die klassischen vier Methoden erreicht werden: 1. Bhakti Yoga, die liebende Verehrung Gottes, 2. Karma-Yoga, den Weg der Tat, 3. Jnana Yoga, den Weg des Wissens, 4. Raja Yoga, den "Königsweg" des Yoga.

Entgegen dem ersten Anschein ist der Hinduismus keine polytheistische Religion. Die westliche Religionswissenschaft und die Indologie bezeichnet ihn als Henotheismus, da alle Götter - je nach individueller Glaubensausrichtung - Ausdruck des einen höchsten persönlichen Gottes oder auch der unpersönlichen Weltseele (Brahman) sein können.
Im Hinduismus wird der Kosmos als geordnetes Ganzes angesehen, der vom Dharma, dem Weltgesetz, welches die natürliche und sittliche Ordnung darstellt, beherrscht wird. Die Zentren der hinduistischen Religiosität sind neben dem eigenen Haus die Tempel. Einer der größten Tempelkomplexe und Pilgerzentren ist Tirumala Tirupati in Südindien. In Nordindien zieht die heilige Stadt Varanasi am Ganges immer wieder Unmengen von Pilgern an.

Allgemeiner Vegetarismus ist jedoch für Hindus weder eine Forderung noch ein Dogma, jedoch wird die vegetarische Lebensweise als die ethisch höhere angesehen, da Fleisch ein Produkt der Tötung ist und nicht sattvic (rein). Vegetarier sind in allen Bevölkerungsschichten zu finden, besonders wird der Verzicht aber von Brahmanen erwartet. Prinzipiell lehnen aber fast alle Hindus den Genuss von Rindfleisch ab.

Möglicherweise war das einer der Gründe, dass die Tötung von Kühen auch als Opfertier für Hindus ein absolutes Tabu wurde und ihr Fleisch bis heute nicht gegessen wird. Interessanterweise waren es gerade die früher für die rituelle Rinderschlachtung verantwortlichen Brahmanen, die sich später am stärksten für den Schutz der Rinder einsetzten.


Ethik und Soziologie des Hinduismus
Kastensystem

Die Zugehörigkeit zu einer Kaste hat für indische Hindus trotz Abschaffung des Kastensystems in der Verfassung weiterhin große soziale Relevanz. Grundsatz der Kastenordnung ist, dass die Lebewesen von Geburt an nach Aufgaben, Rechten, Pflichten und Fähigkeiten streng voneinander getrennt sind. Für die einzelnen Kasten (Varnas) gibt es unterschiedliche spezielle religiöse und kultische Vorschriften, die sich in allen Bereichen des Lebens äußern. Die Durchführung der Pflichten, die jeder Kaste in ihrem spezifischen Lebensstadium obliegt, ist ihre unbedingte Pflicht (Dharma); Übertretungen werden als Versäumnis der Pflichten und folglich als schlecht (Adharma) angesehen. Was von jedem Menschen erwartet wurde, war, dass er den spezifischen Pflichten seiner Kaste folgte, seine Lebenswünsche befriedigte und die Freuden des Lebens genoss. Die Gesellschaft war in vier Kasten eingeteilt, deren Aufgaben idealerweise folgende waren:
1. Brahmanen. Sie studierten die heiligen Schriften der Veden; erteilten geistliche Unterweisung und führten die rituellen Opfer aus.
2. Kshatriyas, die Kriegerkaste. Sie sollten die Schwachen schützen, als Könige gerecht regieren und den Brahmanen Schutz und Ermunterung bei ihren gelehrten und priesterlichen Arbeiten gewähren.
3. Vaishyas, die Kaste der Händler und Hirten, sollten den Reichtum des Landes durch Handel und Landwirtschaft vermehren.
4. Shudras, die dienende Kaste. Sie setzten sich aus der Bevölkerung der Nicht-Aryas zusammen und sollten als Bedienstete für die Brahmanen, Kshatriyas und Vaishyas arbeiten.

Unterhalb der vier Hauptkasten sind die Dalits (früher als "Unberührbare" bezeichnet), die für minderwertige Arbeiten wie Toilettenreinigen und Straßenkehren zuständig sind. Um die Stellung der Dalits zu verbessern, hat die Regierung eine beträchtliche Anzahl von Arbeitsplätzen im öffentlichen Sektor für sie vorbehalten (Lonely Planet, 11th Edition, S. 58). Die Kasten sind wiederum unterteilt in Tausende von "Familiengruppen" oder soziale Gemeinschaften, die Jati genannt werden. In sie wird ein Individuum hineingeboren und sie sind manchmal - aber nicht immer - mit einer beruflichen Tätigkeit verbunden. Obwohl das Kastenwesen im Hinduismus entstanden ist, wird es dort auch von anderen Religionen praktiziert. So hat die Christianisierung das Kastenwesen nicht immer überwunden. Noch heute müssen in vielen Kirchen Indiens Angehörige der unteren Kasten hinten sitzen.

Die Rolle der Frau im Hinduismus
hat über die Jahrhunderte und Jahrtausende eine kontinuierliche Entwicklung durchgemacht und muss immer auch im Zusammenhang mit den jeweiligen Lebensumständen sowie der verschiedenen hinduistischen Kulturen gesehen werden. Einerseits verboten einige Gesetzgeber den Frauen das Lesen der Veden, einige Hymnen des Rigveda jedoch wurden von Frauen geschrieben, und in der Brhadaranyaka Upanishad finden wir einen Dialog zwischen der gelehrten Tochter von Vachaknu Gargi und Yajnavalkya. Aus dieser Zeit ist auch die Sitte des Svayamvara überliefert, wörtlich "Selbstwahl": Frauen am Königshof wurden nicht einfach verheiratet, sondern wählten den Bräutigam aus den in Frage kommenden Kandidaten selbst aus.

Ein zentrales Ritual, das Upanayana (Initiationsritus für Knaben) ist von frühester Zeit an jedoch nur männlichen Angehörigen der oberen Kasten vorbehalten. Es ist diese kultische Handlung, die einen Menschen zum Dvijati werden lässt, zum "Zweimalgeborenen". Nach der natürlichen Geburt stellt das Upanayana die kulturelle Geburt dar


Eine wichtige Rolle im hinduistischen Frauenbild stellt Sita dar, die Gattin Ramas aus dem großen Epos Ramayana. Das Bild der opferbereiten Gattin stellt für viele noch heute das Modell der idealen Frau dar. Sie wurde dadurch zum wichtigen Thema im indischen Feminismus und in der modernen indischen Literatur.
Einerseits kann man aus heutiger Sicht bemängeln, dass hinduistische Traditionen Frauen oft nicht die Rechte zugestehen, die ihnen aus moderner Sicht zustehen würden. Andererseits war etwa Professor H. H. Wilson der Ansicht, dass Frauen in keiner anderen antiken Nation in so großer Achtung standen wie bei den Hindus.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus

Buddhismus
den historischen Buddha, zurückgeht, der im 5. Jahrhundert v. Chr. in Nordindien lebte.

Buddha sah sich weder als Gott noch als Überbringer der Lehre eines Gottes. Er stellte klar, dass er die Lehre, Dhamma (Pali) bzw. Dharma (Sanskrit), nicht aufgrund göttlicher Offenbarung erhalten, sondern vielmehr durch eigene meditative Schau (Kontemplation) ein Verständnis der Natur des eigenen Geistes und der Natur aller Dinge erkannt habe.

Kern der Lehre des Buddha sind die von ihm benannten Vier Edlen Wahrheiten, aus der vierten der Wahrheiten folgt als Weg aus dem Leiden der Achtfache Pfad.
Ursache und Wirkung: Karma

Kamma (Pali) bzw. Karma (Sanskrit) bedeutet "Tat, Wirken" und bezeichnet das sinnliche Begehren und das Anhaften an die Erscheinungen der Welt (Gier, Hass, Ich-Sucht), die Taten, die dadurch entstehen, und die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in moralischer Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst. Es entspricht in etwa dem Prinzip von Ursache und Wirkung, wie es die westliche Welt als Grundlage der klassischen Physik und der Naturwissenschaft allgemein kennt. Während das westliche Denken dieses Prinzip jedoch nur im materiellen Bereich kennt, bezieht Karma sich auf alles Tun und Handeln sowie die nichtmateriellen Ebenen des Denkens und Fühlens. All das erzeugt entweder gutes oder schlechtes Karma oder kann karmisch gesehen neutral sein.
Gutes wie schlechtes Karma erzeugt die Folge der Wiedergeburten, das Samsara. Höchstes Ziel des Buddhismus ist es, diesem Kreislauf zu entkommen, indem kein Karma mehr erzeugt wird - Handlungen hinterlassen dann keine Spuren mehr in der Welt. Im Buddhismus wird dies als Eingang ins Nirvana bezeichnet.

Der Kreislauf des Lebens: Samsara Hauptartikel: Samsara

Samsara,
"beständiges Wandern", bezeichnet den fortlaufenden Kreislauf aus Leben, Tod und Wiedergeburt, Werden und Vergehen. Das Ziel der buddhistischen Praxis ist, diesen Kreislauf zu verlassen. Samsara umfasst alle Ebenen der Existenz, sowohl jene, die wir als Menschen kennen, wie auch alle anderen, von den Höllenwesen (Niraya Wesen) bis zu den Göttern (Devas). Alle Wesen sind im Kreislauf des Lebens gefangen, daran gebunden durch Karma: ihre Taten, Gedanken und Emotionen, durch Wünsche und Begierden. Erst das Erkennen und Überwinden dieser karmischen Kräfte ermöglicht ein Verlassen des Kreislaufs. Im Mahayana entstand darüber hinaus die Theorie der Identität von Samsara und Nirvana (in westlich-philosophischen Begriffen also Immanenz statt Transzendenz).

Reinkarnation
Reinkarnation wird im Buddhismus also nicht als "Seelenwanderung" (Transmigration) verstanden, sondern als eine Kontinuität der Geistesprozesse. Sie ist Folge der beim Ableben eines Individuums noch nicht erloschenen mentalen Kräfte, die sich in einer oder mehreren neu in Erscheinung tretenden Existenzen erneut manifestieren. Eine bekannte Allegorie vergleicht diesen Prozess mit der Flamme einer Kerze, die weitere Kerzen anzündet. Weder die Kerze selbst noch die Flamme bleiben dieselben, aber ohne die ursprüngliche Kerzenflamme gäbe es auch die folgenden nicht.
Die Ursache der Wiedergeburt liegt im Begehren nach Sinnesbefriedigung, im Trieb nach Sein und Verwirklichung, dem Karma.

Das bedingte Entstehen
Wiedergeburten vollziehen sich, solange verursachende, nach Realisierung drängende Triebkräfte vorhanden sind. Diese "bedingte Entstehung", auch "Entstehen in Abhängigkeit"

Dharma
hat dichte erklärungen - die unverständlich wirken wird-
Basis des Dharma sind die Vier edlen Wahrheiten.

Die Erleuchtung: Bodhi
Bodhi ist der Vorgang des "Erwachens", der "Erleuchtung". Voraussetzungen sind das vollständige Begreifen der "Vier edlen Wahrheiten", die Überwindung aller an das Dasein bindenden Bedürfnisse und Täuschungen und somit das Vergehen aller karmischen Kräfte. Durch Bodhi wird der Kreislauf des Lebens (Samsara) verlassen und Nirvana erlangt.
Die buddhistische Tradition kennt drei Arten von Bodhi:
" Pacceka-Bodhi wird durch eigene Bemühungen, ohne die Hilfe von Lehrern, erreicht. Ein derart Erleuchteter wird als Pratyeka-Buddha bezeichnet.
" Savaka-Bodhi bezeichnet die Erleuchtung jener, die mit Hilfe von Lehrern Bodhi erlangen. Ein so Erwachter wird als Arhat bezeichnet.
" Samma-Sambodhi wird von einem Samma-Sambuddha ("Vollkommen Erwachter") erlangt. Ein solcher "Vollkommen Erwachter" gilt als die perfekte, mitfühlendste und allwissende Form eines Buddha. Der historische Buddha Shakyamuni aus dem Geschlecht von Shakya war ein solcher Samma-Sambuddha.

Verlöschen: Nirvana


Nirvana (Sanskrit) bzw. Nibbana (Pali) bezeichnet das Verlassen von Samsara, den Kreislauf aus Leben, Tod und Wiedergeburt. Nirvana kann letztlich mit Worten nicht beschrieben werden, es kann nur erlebt und erfahren werden als Folge intensiver meditativer Übung und Erkenntnis. Es ist auch kein Ort, nicht vergleichbar mit Paradies-Vorstellungen anderer Religionen. Es ist kein Himmel und keine greifbare Seligkeit in einem Jenseits. Nirvana ist ein Abschluss, kein Neubeginn in einer anderen Sphäre. Somit ist es ein Zustand der Zustandslosigkeit, in dem alle Vorstellungen und Wunschgebilde, also alle karmischen Kräfte, überwunden und gestillt sind. Auch tritt Nirvana nicht erst mit dem Tod ein - Buddha selbst lebte und unterrichtete noch 45 Jahre, nachdem er Nirvana erreicht hatte. Das endgültige Aufgehen oder "Verlöschen" im Nirvana nach dem Tod wird als Parinirvana bezeichnet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus

4 punkten wahrheiten
http://de.wikipedia.org/wiki/Vier_Edle_Wahrheiten
Die Vier Edlen Wahrheiten [Bearbeiten]
Die vier Edlen Wahrheiten lauten:
1. Dukkha - Das Leben im Daseinskreislauf ist leidvoll.
Geburt ist Leiden, Altern ist Leiden, Tod ist Leiden; Kummer, Lamentieren, Schmerz und Verzweiflung sind Leiden. Gesellschaft mit dem Ungeliebten ist Leiden, das Gewünschte nicht zu bekommen ist Leiden. Kurz, die fünf Aneignungen (skt. skandha, p. khandhah) sind Leiden.
2. Samudaya - Die Ursachen des Leidens sind Begehren, Abneigung (negatives Begehren) und Unwissenheit (über die Natur des Leidens).
Das Verlangen/Durst (pali tanha), - begleitet von Leidenschaft bzw. Wonne, genossen eben hier und eben da - nämlich das Verlangen nach Sinneslust, das Verlangen nach Werden, das Verlangen nach Nicht-Werden.
3. Nirodha - Durch das Erlöschen der Ursachen erlischt das Leiden.
Das restlose Vergehen bzw. Enden, Abkehren, Abtreten, Aufgeben und Loslassen genau dieses Verlangens (tanha)
4. Magga - Zum Erlöschen des Begehrens (und damit des Leidens) führt der "Edle Achtfache Pfad".
Gerade dieser achtfache Pfad: Rechte Sicht, rechte Entschlossenheit, rechtes Reden, rechtes Handeln, rechter Lebensunterhalt/-erwerb, rechtes Bemühen, rechte Aufmerksamkeit/Achtsamkeit, rechte Konzentration.
Der genaue Wortlaut der Wahrheiten kann je nach Autor bzw. Übersetzer variieren. Die hier verwendete Formulierung entspricht dem Konsens des buddhistischen Bekenntnisses, die Kommentierung richtet sich nach dem Pali-Kanon.
Dukkha wird meist mit "Leiden" übersetzt. Da der Begriff "Dukkha" jedoch umfassender ist als der deutsche Begriff "Leiden", werden in der deutschsprachigen Literatur zusätzliche Umschreibungen wie "unbefriedigend", "unvollkommen" und "ungenügend" verwendet. Die Bedeutung des Begriffs erschließt sich letztlich nur aus dem Kontext mit den Ursachen und der Überwindung von Dukkha: es geht im Kern um die Nichterfüllung des Begehrens oder Verlangens.


des Konfuzius: 551- 479 v.ch.
Das einflussreichste Werk der ostasiatischen Geistesgeschichte ist das Lunyu.
Es enthält die vier Grundbegriffe des Konfuzius:
" Humanität (? ren),
" Gerechtigkeit (? yi),
" kindliche Pietät (? xiao)
" und Riten (? li).


Der Konfuzianismus
Der Konfuzianismus ist eine der philosophisch-politischen Strömungen Chinas, die sich als Antwort auf eine tief greifende Krise der Gesellschaft herausgebildet haben. Der Begriff Konfuzianismus ist allerdings eine westliche Prägung ohne genaues chinesisches Äquivalent.

"Vor Konfuzius war die Kultur das Geheimnis der Heiligen auf dem Thron. Durch Konfuzius, den "ungekrönten König", wurde sie einer Schule von Gebildeten anvertraut, die als Berater und Minister von Herrschern und Königen dafür gesorgt haben, dass, wo sie Einfluss hatten, die Macht durch Recht und Sitte geheiligt wurde.
...
Das Problem des Konfuzius war die naturgemäße Organisation der Menschheit. Für den Aufbau seines Systems wählte er eine Ellipse mit zwei Brennpunkten. Der eine Brennpunkt war für ihn das Innere des Menschen, der
andere die menschliche Gesellschaft." (Richard Wilhelm)
http://de.wikipedia.org/wiki/Konfuzius

Ziel von Konfuzius' Lehren war es, die mythologische und religiösen Wertesysteme des chinesischen
Feudalreiches zu erneuern. Als Ausweg aus dem politischen und sozialen Chaos sah er die Rückbesinnung auf die klassischen Tugenden
.

2 schüler / ihre lehre
Dafür, dass es trotz der üblen Natur des Menschen nicht immer zu Willkür, Unruhe und Zerstörung kommt, hat Xúnzi zwei Erklärungen: Einerseits strebten die Menschen gerade deswegen nach dem Guten, weil sie von Natur aus schlecht seien und dies als Mangel empfänden (XVII, 4v). Andererseits hat nach seiner Lehre auf lange Sicht nur eine tugendhafte Herrschaft Bestand, während eine Herrschaft, die nur auf Gier zielt, schließlich an ihrer eigenen Torheit zugrundegeht, so dass sich letztendlich die tugendhafte Herrschaft durchsetzen wird.

Der Himmel
Entgegen der traditionellen Anschauung, dass der Himmel (?) als Weltenherrscher bewusst auf die Taten der Menschen reagiere und schlechtes Verhalten bestrafe oder eine Vorwarnung in Form einer Naturerscheinung (Sonnenfinsternis etc.) gebe, lehrt Xúnzi, dass der Himmel nach festen Regeln wirkende Natur sei: "Der Himmel hat feste Regeln, die Erde (?) feste Bestimmungen." (XI, 14v) Somit können seine Lehren mit dem Rationalismus verglichen werden.

Das Studium
Wie auch andere chinesische Philosophen unterscheidet Xúnzi zwischen dem Gemeinen (?? xiaorén), dem Edlen (?? junzi) und dem Heiligen (?? shèngrén). Nach seiner Lehre wird jeder Mensch als gemeiner geboren, kann aber durch Erziehung durch einen Lehrer, die mit dem Studium der Klassiker der Heiligen, worunter die alten Kaiser und Konfuzius zu verstehen sind, zu beginnen hat - nicht aber durch eigenes Nachdenken, denn die Menschliche Natur ist schließlich böse - zum Edlen werden.

2. schueler
Mengzi unterscheidet sich von seinem Vorgänger u.a. durch die Aussage, dass eine ungerechte Herrschaft nicht geduldet, sondern auch durch die Untertanen beendet werden darf, dem sog. Prinzip des Geming (Wechsel des Mandats, Revolution). Mengzi vertritt ein positives Menschenbild, nach seiner Überzeugung wäre der Mensch von Natur aus gut und nur die Umwelt und die Emotionen entfernen ihn davon. Ähnlich radikal und überraschend modern sind seine Ansichten zum Umweltschutz. So lautet sein Rat an Herrscher: Verbietest Du den Gebrauch feingeknüpfter Netze in großen Teichen, dann werden dort mehr Fische und Schildkröten sein, als die Menschen essen können. Wenn Du Äxte und Hacken im Wald nur zur richtigen Saison erlaubst, dann wird man dort mehr Holz ernten als die Menschen benötigen.
Vor allem auf das Wirken von Mengzi ist es zurückzuführen, dass sich der Konfuzianismus nach dem Tod des Konfuzius im Widerstreit mit anderen philosophischen Schulen (Daoisten, Mohisten, ...) durchsetzen konnte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mengzi

Philosophie
lukrez
/ epikur

Lukrez war ein Vertreter der Atomistik. Er berief sich vor allem auf die Lehre von Epikur. Sein Lehrer war wahrscheinlich Philodemos.
Lukrez war überzeugt, dass die Seele sterblich sei (wofür er 28 (!) Beweise vorbrachte) und dass es den Göttern nicht möglich sei, sich in das Leben der Menschen einzumischen. Seine Philosophie sollte dem Menschen Gemütsruhe und Gelassenheit geben und ihm die Furcht vor dem Tode und den Göttern nehmen. Er nimmt, im Gegensatz zu Epikur, Anteil an den gesellschaftlichen Ereignissen seiner Zeit, verurteilt den sittlichen Verfall des Adels, klagt den Krieg und seine Schrecken an.
Auf Lukrez beriefen sich insbesondere die materialistischen Philosophen späterer Zeiten, so etwa im 17. Jahrhundert und im marxistischen Sozialismus.
Der Begriff ist bereits in der Antike, etwa zur Zeitenwende, geprägt worden. Damals existierten verschiedene Philosophenschulen nebeneinander, und es gab Denker und Politiker, die als Eklektiker bezeichnet wurden, weil sie Elemente der unterschiedlichen Positionen miteinander verbanden. Der berühmteste Vertreter dieser Richtung war Cicero.

Legalismus (chin. ??, fa jia "Gesetzesschule"); auch Legismus, ist eine Richtung der chinesischen Philosophie aus der Zeit der Streitenden Reiche (etwa um 480 v. Chr. bis 221 v. Chr.).
http://de.wikipedia.org/wiki/Legalismus

Das Hauptwerk des Legalismus ist das Han Feizi (chin. ??? "Meister Han Fei"). Wesentlicher Inhalt des Buches ist es, dass Belohnung und Bestrafung die Schlüssel zur Wahrung der Macht sind. Ein weiterer Entwickler dieses Systems war Li Si, wie Han Fei angeblich ein Schüler des Xunzi.

Legalismus als Staatsform
In der Regierung müssen vor allem drei Aspekte beachtet werden:
" Macht (chin. ?, shì): Selbst die mythischen Kaiser konnten das Volk erst beeinflussen, nachdem sie den Thron bestiegen hatten.
" Methode (chin. ?, shù): Tugend allein genügt nicht.
" Gesetze (chin. ?, fa): Regierung benötigt Gesetze.

Der Legalismus in Reinform wurde nur von der Qin-Dynastie verwirklicht.
Die Verachtung von Gelehrsamkeit führte zu den Bücherverbrennungen dieser Zeit.
Die Bestrafungen - Hinrichtungen und schwerste Sklavenarbeit - waren nicht nur für diejenigen bestimmt, die gegen Gesetze verstießen, sondern auch für ihre nächsten Verwandten. Zusammen mit der Qin-Dynastie ging auch dieser reine Legalismus unter, wenngleich seine Ideen weiterlebten und weiterhin Einfluss ausübten.
Legalismus in der modernen Politikwissenschaft

In der modernen Politikwissenschaft wird der Begriff
Legalismus für einen (missbräuchlichen) juristischen Positivismus verwendet, der Legalität (Gesetzmäßigkeit) und Legitimität (Rechtmäßigkeit) vermischt.
Eine Handlung oder Regierung kann nach dem Gesetzes- oder Verfassungstext legal sein, aber trotzdem nicht demokratisch oder moralisch legitimiert, entfernt ähnlich dem bürokratischen Legismus.
Ein oft zitiertes Beispiel dafür sind die Ermächtigungsgesetze oder die Anwendung von Notstandsgesetzen durch Minderheitenregierungen allgemein, auch bestimmte gebrochene Wahlversprechen fallen darunter.
http://de.wikipedia.org/wiki/Legalismus



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Mythologie
beschäftigt sich aber auch mit der Frage nach der Herkunft der Mythen und deren Verhältnis zu anderen Erzählformen wie Legende, Märchen, Sage, Epos. Besonders Märchen werden mitunter als degradierte Mythen angesehen. Die Entwicklung der Mythen als erzählerische Gattung und auch deren Transformation zu Märchen ist Gegenstand der Narratologie. Die Entstehung von Mythen ist auch Gegenstand der Psychologie, besonders der einst modernen Völkerpsychologie.
Soweit der Gegenstand der Mythen religiös gesehen wird, ist deren Erforschung eng mit der Religionsgeschichte verbunden. Informationen aus Mythen sind wichtig zur Rekonstruktion religiöser Vorstellungen, die manchmal Inhalte unterschiedlicher mythologischer Ursprünge zu einem System verbinden.

Zentrale Themen in der Mythologie sind in diesem Fall die Erschaffung der Welt (Schöpfungsgeschichte) sowie Prozesse der Zerstörung und Erneuerung (z.B. innerhalb der Natur, Wiedergeburt), häufig in Verbindung mit dem Kampf unterschiedlicher Mächte (sowohl konkreter Göttergestalten, Himmel und Erde, als auch abstrakter Eigenschaften, wie gut und böse, hell und dunkel). Sie sind vielfach nicht als historische Wirklichkeit gedacht, sondern als Darstellung einer Struktur hinter der Wirklichkeit in sprachlichen Bildern. Als Beispiel kann die Genesis dienen.

Ein anderer Schwerpunkt von Mythologien sind genealogische Ableitungen von Herrschergeschlechtern oder ganzer Völker von Göttern oder von anderen Völkern hohen Ansehens. Sie dienen im ersten Falle der religiösen Herrschaftslegitimation, im zweiten Fall dem Zusammengehörigkeitsbewusstsein von Stämmen durch das "Wir-Gefühl" gleicher Abstammung.

mythologie:
" Fantasy
" Griechische Mythologie
" Klassische Mythologie
" Liste der weiblichen Gottheiten
" Liste mythologischer Orte
" Liste von Mythologien und Götterwelten
" Nordische Mythologie
" Römische Mythologie
http://de.wikipedia.org/wiki/Mythologie


Der Mythos
Sowohl in Europa als auch im Nahen und Fernen Osten handelt es sich um eine mythische Geschichtsdeutung, die von mehreren aufeinanderfolgenden Weltzeitaltern (bzw. im Nahen Osten: Weltreichen oder geschichtlichen Epochen) ausgeht. Das erste und beste war das Goldene Zeitalter (in Indien das Satya Yuga). Es folgten das Silberne, das Bronzene und schließlich das Eiserne Zeitalter. Das letzte und schlechteste ist das gegenwärtige, mit dem der tiefste mögliche Stand des Kulturverfalls erreicht wird. Es handelt sich also um das Gegenteil der Fortschrittsidee. Die Zeitalterlehre ist der mythische Ausdruck einer kulturpessimistischen Geschichtsphilosophie, welche die historische Entwicklung in erster Linie als naturnotwendigen Verfallsprozess der Kultur oder Zivilisation auffasst.
Griechische und römische Antike
Der Mythos von den Zeitaltern begegnet in Europa erstmals bei Hesiod (spätes 8. oder frühes 7. Jahrhundert v. Chr.). Dieser Dichter schildert in Werke und Tage (109ff.) die Zeit des Goldenen Geschlechts der Sterblichen, nämlich diejenige, in welcher der Gott Kronos (der Vater des Zeus) herrschte. Damals lebten die Menschen in völligem Frieden, sorglos wie Götter, ihre Körper alterten nicht, ihr Tod war ein Einschlafen, und sie genossen ihre Festlichkeiten. Hauptmerkmal dieses Zeitalters war, dass die Erde von sich aus alle benötigte Nahrung reichlich hervorbrachte. Daher war Ackerbau unnötig. Dieses Hauptmerkmal kennzeichnet auch fast alle späteren Varianten des Mythos
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_Zeitalter

 

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