in arabic (al-gheir mofaker)

das ungedachte
im gegen wärtigen islamischen
denken" london 2002

es beinhaltet viele denkprozess als freien raum zum redenken

siehe unten
prof.
s.j. al azm

prof.dr.
n. abu zaid

     

prof.
Mohammed

Arkoun


IBN RUSHD Prize 2003

The Unthought
in Contemporary Islamic Thought

>london 2
002
<
Er stellt momentan Überlegungen
über die historischen, politischen
und kulturellen Aspekte des Mittelmeers
und des Maghrebs an.

L'islam
french
















 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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der islam

ein buch fuer versoehnung zwischen der religionen und andere kulturen.
arkoun hat eine posotive blick und sicht zum islam als religion wissenschaft und philosophie. in der zeit der islam gab es positive epoche als eintausch stattgefunden. in syrien wurde die grieschiche philosphie uebersetzt spaeter sie wurde in lateinische uebersetzt vom arabischen gelehrten.
warum haben die eruopaeer eine innovation errungen durch die neue kenntnissen. die islamische nicht. sie interepetierten den islam und blieben ihn verhaften.
seine intention der islam "koran"an die geistige religiöse welt zu binden ist gegenwaertig wird inhärent angefragt,angedeutet und fest gesetzt.
sogar er nimmt der welt uebel, dass sie der islam bei seite legten ungeachtet keinen platz geschenkt wie die andere religionen. sogar es wurde zum orientalistik zugefuegt statt als religion zu achten in schulen und universitaetaeten.

2. punkt der islam als alltag gebrauchsgewohnheiten und der islam, der im koran steht.

3. dass im 19. die bemuehungen "erneuerungen " um den sprung in die moderne vom afghani und abduh, die bis in die gegenwart sich ausdehnten benoetigt eine gegen diskussion, weil sie die selbe fundamentalisten bis heute sind, die fuer den rueckkehr der alte tradition des islams verlangten. sie stehen gegenueber der fortschritt schon mitten der 20. jh zu beobachten.

"islam und die heidnische welt
ferner zeigt uns die geschichtliche betrachtung, dass der islam viele der fuer die fruehere religion arabiens charakteristischen riten und anschauungen beibbehalten hat: die riten der wallfahrt nach mekka, den glauben an die dschinn, die mythologischen vorstellungen ueber die alten voelker und viele leerbaliche erzaehlungen, die sich ganz offensichtlich auf vorhergehende kulturen beziehen. aber wie zum beispiel durch sure 18 bezeugt wird, verwendete der koran diese "ruinen eines alten sozialen diskurse" zum bau eines neuen"ideologischen palastes
" in diesem kurs von mythischer struktur, wobei sich das mythische in diesem zusammenhang auf das bezieht, was der koran llqasas (eine erzaelung, sage oder geschichte) nennt, und nicht auf ustura, eine legende oder fabel, die keine wahrheit enthaelt. indem die araber "mythos" al-ustura uebersetzt haben, obwohl der koran selbst ein viel besseres aequivalent liefert, haben sie sich der moeglichkeit beraubt, wirklich ueber den mythos und seine unersetzlichen funktionen bei der konstruktion des religioesen imaginaeren nachzudenken. ich unterstreiche diese tatsache, weil einige leser meiner werke den schweren irrtum begangen haben, "mythos" im sinne einer fabel oder haltlosen legende zu interpretieren, woduch der mythische reichtum der erzaehlungens des koran natuerlich zunichte gemacht wird.

die verwendung von elementen, begriffen, riten, anschuungen und geschichten im koran, die bereits vorausgehenden kulturen vertraut waren, rechtfertigt nicht die erforschung von "einfluessen" im stil der philologen der historischen oder doktrinalen originalitaet, die praktisch eine entspannung mit hilfe vereinzelt aus den alten traditionen entlehnter materialien untersagt. die moderen linguistik und die semiotik erlauben uns jedoch, die charateristische dynamik jedes dieser texte wiederaufzufinden. im lichte dieser neuen standpunkte bedienen die texte sich gewisser aus einem vorherigen kontext entnommener elemente, die sie dann auf neue art verwenden und kombinieren. man koennte fuer jede erzaehlung des koran zeigen, wie der erzaehlende diskurs eines neue erfahrung des goettlichen einfuehrt, indem er namen, themen, episoden und selbst bestimmte ausdruecke von fruehrern texten entlehnt. manche kommentatoren haben auch versucht, den beitrag des koran herunterzuspielen, indem sie auf seine "anleihen" aus dem alten testament und den evangelien verweisen. so hat man die phiologische und historischstische methode dazu verwendet, um einem apologischen (in diesem fall christlichen und juedischen) vorhaben zu dienen. es ist mittlerweile bekannt, wie untauglich ein derartiges vorgehen in wissenschaftlicher hinsicht ist.

ich möchte den willkuerlichen aspekt jeder form historischer erkenntnis unterstreiche, die es bewusst ablehnt, die typische beschaffenheit des mythischen wissens und dessen charakteristische beitraege zu unserem sonstigen wissen anzurerkennen. es ist genau diese ablehnende haltung, die zu zahlreichen missverstaendnissen zwischen den glaeubigen, die sich innerhalb des mythischen rahmens bewegen, und den "rationalisten", die sich auf die quantifizierbaren und feststellbaren groessen raum und zeit stuetzen, gefuehrt hat. die beruehmte these "taha husseins" ueber die vorislamische poesie ist eine hervorragende illustration der aufspaltung zwischen diesen beiden wissensformen. selbst heute noch ergeben sich aus der unterschiedlichen auffassung von der sozialen und kulturellen realitaet heftige zusammenstoesse und leidenschaftliche streitigkeiten zwischen islamisten und historikern. es steht zu befuerchten, dass diese gegensaetze sich in dem masse verschaerfen werden, wie die schule mythologische und stark ideologisierte darstellungen der vergangenheit innerhalb einer staendig groesser werdenden bevoelkerung in umlauf setzt. die bevoelkerungsstatistik hat eine multiplizierende wirkung auf die mythologisierung der religion und die nutzbarmachung der geschichte fuer ideologische zwecke.

was das betrifft, sollte noch auf eine wichtige veraenderung des mythischen bewusstsein im heutigen ideologischen kontext aufmerksam gemacht werden. ideologien arbeiten in aller regel mit hilfe einer verquikung von konzepten, begriffen, historschen perioden und bedeutungsebenen, waehrend sie gleichzeitig hoechste wissenschaftlichkeit fuer sich beanspruchen. im gegensatz dazu liefert der mythos immer stoff zum nachdenken, indem er die historischer erfahung einer sozialen gruppe durch symbolischer formen des ausdrucks, parabeln und erzaehleriche strukturen wiedergibt. wir sind heute im musslimischen kulturkreis zeuge eines verfalls des mythos zur mythologie und ideologie, einer verschwendung des vom islam hinterlassenen symbolischen kapitals und, wie bereits mehrfach angedeutet, einer konvertierung des symbols zum signal. der diskurs der human- und gewsellschaftswissenschaften in den sprachen der islamischen welt ist noch zu schwach und zu unangemessen, um die ausbreitung semantischer unordnung einzudaemmen.seite143"

notice:
mythos- ustura- aberglaube. die religionen kamen um schluss strich zu setzen. die religionen sollen die stufe des wissens sein.
die araber haben teile des mythos noch behalten.
das juediche volk hat viel ustura (meine ich).
die geschichte der araber ist reich an vorgeschichten.
auf der naechste homepage findet man kurze erleauterungen ueber den gotter und voelker vor islamische zeit/ z.b. die entstehungen wi
e:
http://www.sungaya.de/schwarz/araber/manat.htm
Nabatäer

suzan

das griechische erbe
kurze ausschnitte
es ist eine historische tatsache, dass die griechische philosohie und wissenschaft im kulturkreis des islams vom 8. bis 12. jh eine rasche ausbreitung erfuhren. weder der koran noch der prophet haben veranlasst, sich mit diesen themen auseinanderzusetzen. statt dessen entwickelte sich bereits im 9. jh in religiösen kreisen ein lebhafter widerstand gegen die ausdehnung der sogenannten
"1" "rationalen" wissenschaften (ulum aqliyya), denen man die religiösen oder
"2" traditionellen wissenschaften (ulum diniyya oder naqliyya)
entgegenhielt.
so wandte sich ibn qutaiba (828-889) in seinem berühmten buch adab al-kkatib gegen jene, die immer zu aristoteles auf den lippen fuehrten.
der erfolg des griechischen denkens im iran und irak, spaeter auch in andalusien, erklaert sich aus der sehr weit zurueckreichenden verwurzelung dieses denkens im orient, die bis auf die zeit der eroberungen alexander des grossen und teilweise auch auf den einfluss der kirchen vaeter seit dem 3. jh zurueckgeht. die uebersetzer (syrien) waren meistens christen. die grosse zeit der uebersetzungen faellt in die herrschaftsperiode des bedeutenden kalifen al-ma'moun (813-833), der in bagdad das beruehmte haus der weisheit (dar al-hikma) gruendete. so koennen wir einen langen weg des grichischen einfluss von athen nach bagdad, rayy und cordoba verfolgen, der in der chronolgischen reihenfolge auch durch alexandria, antiochia, edessa und jundi shapur im iran fuehrt.

wichtig zu konzentrieren auf die lehren die aus diesem grossen intellektullen abenteur zu ziehen sind, das zuerst die gesamte mittelmeeregion erfasste, um sich dann zusammen mit den grossen entdeckungen de modernen denkens ueber die ganze welt auszubereiten.

zuerst zu beobachten, dass das griechische denken von 2 verschieden stroemungen repraesentiert.
der reflexion und des wissens im griechisch-semitischen grossraum.
die andere stroemung war die der offenbarung und der prophezeiung, die mit ersterer konkurrierte, sie ergaenzte gleichzeitig als entgegenstellte.
zuerst diese gegenueberstellung (beide geisteshaltung vor der welt) vor der islamische zeit war.
so frueh in der zeit von alexander, paulus und den evangelisten.
die juden der diaspora betrachteten es als notwenig, eine griechische ueberstzung ihrer heiligen schriften zu haben. und das fruehe christentum betonte den uebergang von der semitischen kultur (die sich des hebraeischen und aramaesemitischen bediente, wobei jeseu selbst auf aramaeisch geredigt hat) zu einer kultur, deren ausdrucksmittel das griechische war. dabei handelte sich um eine geistswandel, der grosse konsequenzen fuer die nachlogenden entwicklungen der christlichen theologie sowohl in ihrer roemisch-katholischen als auch in ihrer orthodox-byzantinischen auspraegung hatte.
(wir haben die 2 punkten.)
nach der islamische zeit kam eine neuen aspekt und die vom monotheischen ideen entgegenstellte.
die grosse debatte zwischen den grammatiker said as-sirafi im 10.jh und logiker matta ibn junus im 10.jh vermittelt diese 2 punkten wurde entwickelt zu weiteren neue.
bei den kirchenvaetern, den neoplatoniker, den kommentatoren der werke von aristoteles. den muslimischen mystikern und den arabischen und juedischen philosphen der klassischen aera bis hin zu averroes (ibn ruschd, 1126-1198) tauchte eine durchgaengige thematik immer wieder auf auch al-ghazali (1058-1111) erlaeuterte in seinem werk - in dem er sowohl philosophische als auch theologische, juristische und mystische themen behandelt - klar die tiefe wechselseitige durchdringung von konzeptuellem apparat der philosophie, islamischer rechtlich- theologischer problemstellung und mystischer empfindsamkeit.

(in der griechische philosophie wird alles in frage gestellt, nichts ist tabu. ihr fortkommen in die neu anordnung durch vernichtung das vorherige oder des aufbauens. vielleicht dies ist ein grund warum einen einschnitt statt gefunden, da das islamische recht seine elementen fest stehen und nicht zu ueberwinden. das entgegengesetzte vom griechischen. ich)
in der ethik und der logik wurden die lehren des aristoteles und platons ohne grossen widerstand angeglichen, waehrend es in der metaphysik weiterhin drei probleme gab, ueber die die hellensiereten philosophen und die theologen (mutakallimum) geteilter meinung waren: die ewigkeit der welt, die unsterblichkeit der seele und kausalitaet.
al-ghazali und averroes haben uns eine reichhaltige debatte ueber diese drei hinterlassen.
diese debatte fuehrte zu 2 falschen behauptungen.
1- besagt dass al-ghazali habe dem erfolg des griechsichen denkens ein ende gesetzt, indem er, nachdem sein widersacher averroes gestorben war, ohne eine ebenso faehigen nachfloger zu hinterlassen.
2- nachdem tod von averroes habe sich die griechische philosophische denkweise mit ihrem raionalistischen wesenkern im westen glaenzendd entwickelt, waehrend im osten nach avicenna (ibn sina, 980- 1037), as-suhrawardi (114-1234) und ibn al-arabi (1165-1240) die sogennnte philosophie der erleuchtung (ishraq) gesiegt habe.
(die naeschte seiten sind hoch interessant gleichzeitig sind komplizierte sprach gedanken.
ich versuche simple sie wieder zu geben. ich)

arkoun spricht von untersuchungen fuer philosophie- sozialgeschicht- ideengeschichten- geschicht- denkweise- historische psychologie und kulturanthropologie miteinader verbinden. das ist eine vielseitige aufgabe, und es kann daher kaum uebrraschen, dass es bisher nur wenige wissenschaftler verstanden haben, so unterschiedliche und schwer zu baendigende methodologien, problemstellungen und wissensbereiche in einer einzigen untersuchung zusammenzufassen. (dies ist seine staerke,dass er es kann. ich)
was mann sagen kann averroes arabische philosophie ist gescheitert auf der andere seit die westliche (christliche westens) den erfolg errungen.
bei denen im islamische teil das intellektuelle bemuehuengen (al-ahkam) seitdem 10. jh immer mehr nachliessen und der vervielfältigung der von gelehrten begruendern der rechtschulen vorgelegten exemplarischen loesungen (taqlid) platz machten.
weiter neue dimension in betracht zu ziehen waere, die von den arabisten und islamwissenschftlern bisher ignoriert worden ist: ich spreche hier von der historischen psychologie, die sich mit den sozialen und kulturellen bedingungen der evolution des rationalen und des imaginaeren, mit der weschelbeziehung zwischen vernuft und phantasie, bewusstem und unbewusstem , mit traum, traeumerei, esoterik und sozialer marginalitaet, psychologischen strukturen, psychischen kraeften und dem sozialen imaginaeren befasst. wir haben es hier mit gegenbenen tatsachen der geisigen realitaeten zu tun, die wir kaum richtig zu benennen wissen, und die historiker reduzieren sie immer noch auf laecherliche und irrfuehrende gegensaetze wie "esoterik" und "exorterik", das heisst, auf die innere, verborgenen und die offenkundige, fuer jedermann zugaengliche bedeutung ( in arabisch batin und zahir). tatsaechlich bringt man es in wissenschaftlichen lernbuechern fertig, noch die reichhaltigsten, vielseitigsten und anschaulichsten debatten des gesamten islamischen denkens in das schema dieser beiden technischen kategorien batin und zahir zu pressen. und um die verarmung dieser debatten noch zu verschlimmern, haelt man sich in der darstellung an den rahmen der offiziellen geschichte des ketzertums, der die ismailiten als batiniya (batiniten) und die sunniten als (zahiriyya)zahiriten.

- dem buchstaben verbunden- einander gegenueberstellt. bis zum heutigen tag ist ein so bewegliches, so entschlossenes, so gewates und so moderens denken wie das von ibn hazm (994-1064) kaum bekannt und wird kaum ausgewerter. (60 fussnote)der grund fuer dieses fast vollstaendige vergessen ist in der gegnerschaft zwischen malikitischen rechtsgelehrten und einem konkurrenten zu suchen, der die sprachliche verwetung des vernunftbegriffs zu weit vorangetrieben hatte, um eine theologie und ein recht in eine richtung zu entwickeln, die sich von der "orthodoxie" durchgesetzten unterschied.
mit diesem viel zu fluechtigen bemerkungen moechte ich darauf aufmerksam machen, wie wichtig es fuer das heutige islamische denken waere, all die grossen klassischen werke nue zu lesen und sich dabei offene problemstellungen und eine pluralistische methodologie zunutze zu machen. das philosophische denken ist noch sehr weit davon entfernt, die bedeutung wiederzugewinnen, die es vom 8. bis zum 12. jh hatte; es ist dehalb unentbehrlich, wen wir ueber die zerstoererischen ideologien hinausgelangen wollen, die in wachsenden masse saemtliche bemuehungen um erneurung und kreativitaet blockieren. s150
(noch kurze ueberblick)
im mittelater bekam das arabische und islamische mittelater staerkere ablehnung nachdem lateinisch-christlichen mittlelalter nach dem einschnitt zwischen philosphie und theologie im 16. jh. zuteil wurde. dieser einschnit wurde natuerlich durch die franzoesische revolution vertieft, die im gesamten westen ein saekulares, republikaniches imaginaeres durchsetzte, das saemtlichen theologischen oder theozentrischen sichtweisen gleichgueltig, wenn nicht sogar feindlich gegenueberstand. das positivistische und imperialistische 19. jh. hat diese abhlehnung nur noch unterstrichen, indem es den islam zu den rueckstaendigen, sprich, primitiven religionen zaehlte, was sich unter anderem an der aktivitaeten der christliche missionare ablesen laesst.
bis zum heutigen tag schenkt kein philosophisches institut an irgendeiner westlichen universitaet der arabische-islamischen periode in der allgemeinenen philosophie geschicht nennswerte aufmerksamkeit.
die aufgabe, den studenten wenigstens einige einschlaegige autoeren zu nennen, wird den arabisten ueberlassen, denen allerdings meist eine philosopische ausbildung fehlt.s151

person und menschenbild
wie stellt sich der begriff von der person im islamischen denken dar?

wir wisssen, wie steht das vorstellungsbild ueber das entfernte muslime im westlichen medien. obwohl es dennoch geographisch und gleichermassen sozial so nahe welt steht.
"auf der andere seit in den islamische gesellschaften selbst ist die berichterstattng positiver. stattdessen wird sie sorgfaeltig von staaten kontrolliert, deren erste sorge der sicherung ihrer dauerhaftigkeit und ihrer legitimitaet gilt, und was den islam betrifft, so wird er als ein ideologischer hebel, als ein instument offensiver oder defensiver rechtfertigung benutz und nur hoechst selten wirklich studiert oder zur quelle positiver werte gemacht, die dem kampf gegen faktoren der unterentwiclung, wie unwissenheit, gewaltsame auseinandersetzungen, korruption und intoleranz, dienen koennten.
welche anworten, welche geisigen haltungen haben die denker, die forscher, die kuenstler, die politische klasse, kurz, die poliischen und intellektuellen"eliten" angesichts dieser massiven vorwuerfe, angesichts dieser draengenden forderungen extrem instbil gewordener gesellschaften und angesichts weslichen wachsenden semantischen unordnung sogar in den westlichen gesellschaften, die ja die probleme der entwicklung und der moderne angeblich laengst gemeistert haben, seit dem zweiten weltkrieg anzubieten?

er unterscheidet zwischen (1.)klassischer islamwissenschaft und (2.)angewandter islamwissenschaft.
die erste bietet einen objektive ueberblick ueber den islam, besonders, die zwischen den 7. und 13. jh.
bei dem 2. punkt es wird kritischer.
arkoun suchte den person um ihn durchzuleuchten innerhalb der islam gemeinschaft.
die person ist der fleischgewordene widerspruch zwischen individuellem und heiligem, der form und der materie, dem unendlichen und dem enlichen sowie zwischen der freiheit und dem schicksal. arkoun benutzt diese saetze von N.bediaev
seine frage ist wir koennen uns nicht an den hinterlassenem spekulative islamischeueberlgeung zufrieden stellen.
wir benoetigen eine neue um die neue bedingung der historischen entwicklung seit dem 50er jahren neue zu definieren.
er meint: wir koennen nicht mit dem instrument von gestern die probleme von heute heilen.
die art und form der gewohnheiten bestimmen die rechtliche zusammenleben, nicht das schriftliche.
"indem sie die belange der histirierenden phiologie vollstaendig von den speifischen forschungen der ethongraphie, ethonolgie und anthropologie trennte, hat sie sich statt dessn auf die untersuchung gelehrter texte beschraenkt, um mit deren hilfe einen idealen islam zu schaffen, der mit dem der muslimischen theologen und rechtsgelehrten selbst konform ist.
die stellung und die funktionen der person koennen weder mit der heutigen noch mit der gestigen gleichgesetzt werde."

die frau im islam
diese capitel sieht arkoun als ehren platz innerhalb das grosse thema islam, sonst er entschuldigt sich und bittet um nachsehen," dass die jahrhundertlang die stellung der frau festgelegt haben. eine solche arbeit untem dem neuen gesichtspunkt einer kritik der islamischen vernunft steht bisher noch aus."
"die geschichtliche wirken des koran begann in eienr situation, die seit jahrhunderten so fest etabliert war, dass er zwei wesentliche zustaende nicht veraendern konnte: die elementaren verwandschaftsbeziehungen und die kontrolle der sexualitaet. darueber hinaus gibt es noch andere wichtige bereiche, wie das erbrecht, die unverletzlichkeit des koerpers und den zugang zu sozialen, kulturellen und politischen vorteilen, die in vielen sozialen gruppen weiterhin durch gewohnheiten geregelt werden, die den vorschriften des koran und den normen des mulimischen rechts gaenzlich fremd sind. s118"

noticen:
im islam bekannt fuer seine strenge. es gibt aber grenzen ueberschritung im notfall. zb.
eine mutter, die 5 tochter hat. die toechter bekamen von der wiege ihre finanziellen not zu spueren.
die mutter liess die toechter freiheit, dass sie ihre zukunftigen maenner um jeden preis aussuchen, was auch ihnen gelang.
dies geschah mitten des orients. skrupellose verhalten war motiviert in diesem fall.
die mutter erlaubt keine einmischung.
oder wie arkoun spricht bei mache sippen die frauen werden umgetauscht, die maenner aber nicht, sie bleiben bei ihren familien fuer immer. der islam konnte nicht alte heidnische gewohnheite abschaffen.
der vorislamische zeit dominiert durch die verbote und aengste, aberglaube, teufelsaustreibung, al-bachur, die wuensche, die geister welt.

der islam: annährung an eine rekigion/ mohammed arkoun, vom franzoesischen/ von michael schiffmann.
- heidelberg _ palmyra/ verlag , 1999


The Unthought in Contemporary Islamic Thought" ("Das Ungedachte im gegenwärtigen islamischen Denken", London 2002)
http://www.iis.ac.uk/research/academic_publications/unthought/synopsis.htm : maschinell übersetzt

Wir koennen nicht so denken. So lang, wie wir nicht ungedachte, was wir durch unsere sogenannten Traditionen erlernt haben. das Ungedachte ist ein Prozeß. Es ist eine Ausbildung, ich kann Ihnen versichern. Ich weiß, daß es und ich viele Beispiele von ihm haben. Über wir müssen unlearn was Theologie ist ungefähr, was frommes Gesetz ist, was Identität sind ungefähr, wenn wir ' von der Grube ' und ' von ihrer ' sprechen. Wir müssen unlearn dieses, da wir Sachen im Rahmen erlernt haben von, was ich gegenseitigen Ausschluß nenne. So, wenn wir dieses annehmen und es ist für Debatte geöffnet. So lang, wie wir auf der Debatte mit den passenden Werkzeugen tragen.

top

Wie, nähern uns wir dieser Ausgabe. Das Problem ist nicht eins des Islams und der Demokratie oder des Christentums und der Demokratie oder des Judentums und der Demokratie. Sie können Buddhism und Demokratie addieren. Dieses ist eine falsche Annäherung für mich. Es ist ein fragendes und ein falsches problematisation Unrecht der Ausgaben, die auf Religion als Ganzes und mit Demokratie als Ganzes zusammenhängen.

Es gibt eine andere Herausforderung. Ich setzte es als Herausforderung. Meine andere Absicht hier ist die zum intellektuell Bewegen und müssen uns kulturell zu verschieben in die Kompliziertheit umziehen, die durch Kämpfentraditionen für Sein in der Harmonie mit der Darstellung ihrer Vergangenheit verursacht wird. Sie kämpfen mit den Tendenzen und den leistungsfähigen Kräften von, was wir modernity nennen. Mit der Abhängigkeit aller dieser Traditionen auf der einer Seite und dem Anspruch von modernity kämpfen, um die Universalalternative zu allen Religionen zu sein und die Bedeutung des Lebens der Menschen zu produzieren, den politischen, ethischen, zugelassenen und geistigen Auftrag aller menschlichen Gesellschaften zu produzieren und zu unterstützen.

Diese zwei Ansprüche werden durch Religionen und modernity gebildet. In meiner Ansicht und durch meine Erfahrung, weil ich dieses als praktischer täglicher Suffering verwendete. Es ist nicht ein intellektuelles Vergnügen, mit allen diesen Konzepten und Methodenlehren zu spielen. Es leidet. Ich sage, wenn wir in diese Kompliziertheit umziehen möchten, die wir eine Übung erlernen müssen, die ich Subversion nenne. Alle intellektuell umstürzend, sind alle übernommenen Systeme des Denkens, sie fromm oder modern.

Dies heißt, daß ich über modernity achtgebe. Viele Leute denken, daß ich modernity und secularism stütze, wie eine Alternative zum Loswerden fromme Traditionen. Dieses ist absolut falsch. Dieses ist nicht meine Position. Und viele von der linken Seite, die modernity stützen, sagen gerade das Entgegengesetzte. Arkoun ist ein csreformer wie alle Moslems gerade. Zu er geht zurück zu sehr alten Texten und versucht, uns etwas beizubringen, welches rüber sein und ein Hindernis modernity und secularism ist.

Diese sind die Kräfte, die sind, arbeitend kämpfend und in allen unseren Gesellschaften. Ich kenne es, jedesmal wenn ich einen Vortrag gebe, weil ich ihn erfahre. Das ist, warum ich Subversion verlange und unten bildet Sacheoberseite. O.K.. Es gibt politische Subversion, wie Sie wissen. Es ist nicht meine Weise. Ich bin sehr ruhige Person. Ich kann nicht eine Fliege töten, wie wir auf französisch sagen.

germany

Das Unthought im zeitgenössischen islamischen Gedanken die Marken, die zum ersten Mal die Breite und die Tiefe des Gedankens Mohammed Arkoun's für eine englische Leserschaft vorhanden sind und versichert die Bedeutung seines Beitrags zu den modernen islamischen Studien und zu den frommen Studien im Allgemeinen nochmals.
Zeichnend auf die Werkzeuge und die Methodenlehren der Geschichte, der Soziologie, der Psychologie und der Anthropologie, kombiniert die Arbeit einen kritischen Bericht der modernen Studien, die eingeweiht werden, was im Allgemeinen "Islam beschriftet wird" mit einer Einschätzung der Vorlage behandelten die Texte in jenen Studien als Quellen der echten Informationen. Indem sie so taten, strebten die Annäherungsthemen Arkoun's, die Glaube-Systeme verändern (einschließlich Nichtglaube), die Traditionen von exegesis, die Theologie und die Rechtswissenschaft zu einem Critique an, Grund vom dogmatischen Konstruieren zu befreien.
Durch behandelnden Islam als Religion sowie eine altehrwürdige Tradition des Gedankens, strebt Arbeit Mohammed Arkoun's an, die Beschraenkungen einer lediglich beschreibenden, erzählenden und chronologischen Behandlung der Geschichte zu überwinden. Er tut so, indem er empfiehlt, daß die gesamte Entwicklung des moslemischen Gedankens, vom world view Qur'anic zur Strecke der zeitgenössischen Darlegungen, kritischer Analyse - eine Analyse unterworfen wird, die eine Diskussion erzeugt hinsichtlich, wie islamische Studien und Gedanke zum Niveau der fruchtbaren Kritiken geholt werden können, die in der europäischen Gelehrsamkeit und in der historischen Entwicklung seit dem 17. Jahrhundert gezeugt werden.
In der Arbeit lenkt Professor Arkoun so viel Aufmerksamkeit auf das Erforschen der epistemological Wahlen, die die unterschiedlichen Arten von Darlegungen, hinsichtlich der Entwicklung von Tatsachen, von Fällen, von Ideen, von Glauben, von Leistungen, von Anstalten, von Kunstwerken und von einzelnen Biographien basieren auf zuverlässigen Archiven zugrundeliegend sind. Er argumentiert, daß, Geschichte, ohne eine Ausgabe jedes Wortes zu bilden schreibend sogar gefährlich ist, jedes Konzept, jede Haltung, die von den Sozialprotagonisten verwendet wird, irreführend und für Leute, die die Darstellungen der Vergangenheit anpassen, die von den Historikern als die undisputable Wahrheit über die Vergangenheit vorgeschlagen wird. Er erklärt, daß deshalb jede Sozialgruppe selbst einem Bild seiner Vergangenheit ohne die Mittel des Unterscheidens des mythical oder ideologischen Bildes von den kritischen Annäherungen zu haben errichtet hat, die von den modernen Historikern zur Verfügung gestellt werden.
Jedes der book's acht Versuchadressen einige dieser Interessen, indem es auf eine Anzahl von größeren Spannungen sich bezieht, die, Mohammed Arkoun erklärt, bleiben "unthought" in der zeitgenössischen islamischen Darlegung - Themen, die in einigen Fällen in der akademischen Gelehrsamkeit auf Islam adressiert worden sind, aber, in das Gebiet vom"unthinkable" relegiert worden sind.
Die ersten zwei Kapitel stellen Weisen von"problematising vor" die größere Kategorie von Enthüllung durch das Beispiel des Qur'an und schlägt ein Programm der Forschung angestrebt vor, ein neues Feld für die vergleichbare Studie der Enthüllung als historische, linguistische, kulturelle und anthropologische Artikulation des Gedankens konstruierend, allgemein für Christentum, Judentum und Islam.
Ebenso werden sieben andere Themen, die auf den großen und komplizierten Gebieten der modernen Debatten bezogen werden, in den folgenden Kapiteln eingeführt: Probleme dem Zustand, der Zivilgesellschaft, den einzelnen und menschlichen Rechten; das Konzept der Person, der Einzelperson und des Bürgers; Glaube, Nichtglaube und der Aufbau des menschlichen Themas in den moslemischen Kontexten; Berechtigung und Energie und "religious imaginaire".
Die author's umreißend, Leben-arbeiten Sie und dachte zum ersten Mal auf englisch, erforschen die Versuche in diesem Buch die Spannungen, die den Autor seit dem Anfang seiner akademischen Karriere herausgefordert haben und einen aktuellen und akuten Einblick in seinen Gedanken und in Methodenlehre zur Verfügung gestellt. Das Buch ist ein unschaetzbarer Wert für die, die mit der zeitgenössischen Welt betroffen werden, wie durch die Disziplinen der islamischen und frommen Studien, der Anthropologie, der Soziologie, der Psychologie und der Geschichte angesehen.

Reaktion auf Professor Arkoun
Durch: Dr. S. Parvez Manzoor

Professor Arkoun war 1928 bei Tourirt-Mimoun in der Region Kabylia von Algerien geboren; Berber ist seine Muttersprache, Franzosen seine zweite Sprache und Arabisch sein Third. Er wuchs in den französischen Schulen auf, wurde ein Kursteilnehmer des Islams und bildete sogar seine Weise zur Oberseite des französischen Hochschulsystems. Sein Verhältnis zum Orient und zum Orientalism bleibt jedoch ambivalent: er kennzeichnet mit beiden und mit keinen. Trotz sein, der für die moslemische Beanstandung über das Unrecht der westlichen Gelehrsamkeit empathy ist, verurteilt er den Orient für genau die gleichen Sins, daß er reprehensible in Orientalism, in nämlich?attachment zu den Universalitäten, zur Kennzeichnung der Wahrheit mit Wesentlichen und zur Vernachlässigung der Geschichte findet? Sogar paradoxerweise, als moslemischer Historiker, erbittet er die Hilfe der NichtMoslems und der Nichthistoriker im Neu abschätzen?theverhältnis des islamischen Gedankens zum Text, zur Sprache, zu den Gruppen, um anzutreiben, Zeit festzusetzen und zu setzen, zwecks "positivities" zu entdecken, die ein "objektives" Verständnis der "Gesamtheit" der islamischen Tradition untermauern konnten? Man wundert sich jedoch ob sein Projekt, das die Beseitigung aller"positivities anstrebt" vom traditionellen Gedanken ein deconstruction an nothingness oder ob hat seine epistemological Geschicklichkeit ist bloß um des Demütigens des modernen Themas willen zur Folge" Ist das"Islamic" Maß des Gedankens Arkoun"s, das heißt, self-consciously umsichtig, unterbewußt und subversive von der Hegemonie der westlichen Darlegung?
Widmung Arkoun's ist dann zur"scientific Bemühung, zur Gelehrsamkeit, zur empirischen Untersuchung" Aber seine Gelehrsamkeit versieht ihn auch mit einer Plattform, von der einen Angriff auf der islamischen Tradition ausstoßen. Für seine Auffassung des Islams ist viel ausgedehnter als das von"orthodoxy"; es ist genug groß, alles die unterzubringen, die als Moslems sich sehen. Nicht überraschend, ist Arkoun, wie viel cognizant vom unthought der islamischen Darlegung, da er mit dem islamischen Gedanken betroffen wird. Zum Beispiel Verstehenislammittel für ihn analysierend in der die Weise die "Qur'anic Tatsache" transcendentalized d.h. angenommen als Grundlage für ein Divine Gesetz und proclaimed als Universalwahrheit und warum diese Deutungen der revelationaltatsache schließlich vorherschten, während waren alternative understandings verschwanden von der Geschichte. Seine eigene Zusammenfassung ist Islam gehört dem gewetteiferten Feld von Bedeutung und Legitimität, und der Zustand sucht immer, sie auf einem einzelnen Satz Symbolen zu verringern? Die Einheit und die Gleichförmigkeit des Islams kommen dann von seiner historischen Rolle als legitimizing Ideologie für politische Energie.

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english

History not faith, then, is Arkoun's mistress. Consequently, the distinguishing mark of Arkoun's scholarship is his radical, nay iconoclastic, bid to empty Islamic consciousness of all its inherited -sacral and transcendental - structures and of re-distilling them into the vat of modern social sciences. Little wonder that he is much concerned with questions of methodology, just as epistemology constitutes his magic wand through the exercise of which he searches for authenticity, for new foundations in the 'reconstructed collective memory of the community'. It is a search, however, which has to be conducted in a language, or consciousness, that has been saturated with the vocabulary and insights of modern social sciences. "The emotion-charged atmosphere", laments Arkoun' "rules out the possibility of scientific study of a large number of sensitive problems."
The question of science and social reality then looms large in the mental and moral horizon of Mohammad Arkoun. Indeed, as Lee is forced to conclude, 'there reverberates through Arkoun's work an underlying faith in the truth-producing capacities - if not at this stage, then at the next - of modern social science.' (emphasis has been added.)
By his espousal of science, Arkoun commits himself to a modernist conception of truth, and undermines his own historicising scholarship that heavily relies on the postmodernist technique of deconstruction. Indeed, it is here that Arkoun receives the most perceptive and demolishing criticism of his translator:
"Science has usually meant externality and abstraction, and modern social science has dedicated itself to rendering external - hence, comprehensible at a different time and place - that which is initially internal and time-bound. Arkoun calls upon social science to understand l'imaginaire - that sedimentation of consciousness and conviction that governs so much behaviour in any society - and to achieve "if possible …. A direct and totalizing reading of the real." But how can Arkoun believe it is possible? Why is not science itself, built as it is on transhistoric procedures and axioms, equally vulnerable to critical examination of the historicist sort? (emphasis mine.)

Despite all his methodological sophistication and familiarity with traditional and modern thought, then, Arkoun is either not sufficiently alert to the problem of relativism that follows in the footstep of historicism, or he simply strikes a disingenuous pose by resorting to a disclaimer: "There is no such thing as an innocent discourse or innocent method." To outsiders, of course, this testifies to the untenability of his position as he too works from a particular perspective in history and his 'method' is as vulnerable to the corroding solvent of historicism as any other. The impasse of Arkoun's 'epistemology' is then the impasse of the immanentist and historicising consciousness of modernity and postmodernity. By dethroning the transcendent, Islamic, subject, Arkoun's epistemological search exhausts itself in the wasteland of radical historicism and no normative thought results from his excursions.
Die folgende Synopse auf Buch Mohammed Arkoun's: Das Unthought im zeitgenössischen islamischen Gedanken erscheint auf dem website des Verlegers:
http://www.iis.ac.uk/research/academic_publications/unthought/synopsis.htm :

Das Unthought im zeitgenössischen islamischen Gedanken
Mohammed Arkoun .
Mohammed, Arkoun. Das Unthought im zeitgenössischen islamischen Gedanken . (London: Bücher Saqi in Verbindung mit dem Institut von Ismaili studiert, 2002) pp. 352.
ISBN: 0 86356 918 8 (Hb)

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philo.8m.com/akroun.html

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Er stellt momentan Überlegungen über die historischen, politischen und kulturellen Aspekte des Mittelmeers und des Maghrebs an.

For allen erst ließ mich Ihnen für Ihre freundlichen Wörter und diese Punkte danken, die Sie veranschlugen, weil sie genau ausdrücken, was ich versuchte, zu sein und was ich versuchte, für viele Jahre, wie Professor, einen Gelehrten und als Bürger der islamischen Welt zu tun. Die ganze islamische Welt interessiert mich. Ich reise während der moslemischen Welt. Gleichzeitig würde ich behaupten, daß ich ein voller Bürger der Europäischen Gemeinschaft durch meine französische Staatsbürgerschaft bin. Dies heißt, daß ich total zwei historische solidaritäten teile, die ich nicht trennen kann. Ich schaue nicht zu einer Welt, die auf der anderen Straße bleibt, die ich zu meiner Welt behaupte. Dieses kann etwas sein, das auf der algerischen Erfahrung bezieht.

Oder Sie können zu meiner Erfahrung Magrebain sagen: Algerien, Tunesien, Marokko. Diese Länder sind Mittelmeerländer. Sie teilen die Geschichte des Mittelmeerbereichs als Ganzes. Und der Bereich hat als Ganzes eine geo-historische Identität, die gleichzeitig mit allem was durch Geschichte unter dem Namen von das griechische Denken entwickelt worden ist, römische Kultur im Mittelmeerbereich zusammenhängt. Wenn Sie Tunesien besuchen, Libyen oder Algerien finden Sie eine Menge Brunnen konservierte Ruinen, die Sie besuchen können, wie, das Sie, ruiniert Besuch in Italien, in Frankreich, in Spanien usw.. Sie sind dort, sie haben bestanden für Jahrhunderte.

Dieses ist extrem wichtig zu wissen. Es ist nicht weithin bekannt. Und behauptend, der Geschichte des Mittelmeerbereichs, wenn wir durch Mediterraneanbereich diesen vollständigen Bereich, der verstehen vom Fluß Indus und ausdehnt Sie zum Westen kommen, einschließlich des Irans zu gehören. Der alte Iran spielte eine Hauptrolle, wenn er den intellektuellen Rahmen und den geistigen Rahmen formte, in denen Kulturen in den Ganzmittelmeerbereich sich entwickelten und erweiterten.

Aber es gibt Ideologie. Es gibt den ideologischen Gebrauch von Geschichte. Und es hat in diesem Mittelmeerbereich, der tiefe allgemeine Hinweise hat, Intellektueller, Angelegenheiten, auf denen ethische Hinweise Europa total gehört, ich hervorheben total gegeben.

Europa hat seine Wurzeln im biblischen Unterricht, im gospelunterricht, dessen Substanz im Koran ist. Wir sehen dieses, wenn wir zur Geschichte von Religionen im Mittelmeerbereich gehen und wir stoppen, Religionen zu betrachten, wie wir, durch die Systeme des Wissens, durch die getrennten Darstellungen der Geschichte, die ist sich aufspalten gesollt, aber nach Ansicht der ideologischen Entwicklungen, besonders (und ich sprechen als Historiker), seit dem Hervortreten des Islams. Islam tauchte auf, während eine theological Herausforderung und es sehr bald eine historische Energie im Mittelmeerbereich wurden. Es hat Reaktionen zur theological Herausforderung vom Judentum und vom Christentum gegeben, die im Mittelmeerbereich im mittleren Osten bestanden, der für Jahrhunderte bestand, bevor Islam auftauchte.

Es ist normal, daß diese Gemeinschaften gegen die Herausforderung reagieren würden, weil es eine theological Herausforderung im Koran gibt. Wenn das Koran zu den jüdischen Gemeinschaften "sagt, Sie haben das scripture geändert". Dieses ist eine theological Herausforderung. Sie mußten reagieren. Aber sie reagierten gleichzeitig politisch, ideologisch und theologically, die Mittel intellektuell.

Unser Problem ist Tiefe, die Weise, in der wir Geschichte des Gedankens im Mittelmeer in allen unseren Universitäten auf der moslemischen Seite und auf der europäischen Seite anfassen. Es ist ideologisch mehr als wissenschaftlich. Dieses ist meine Absicht und ich kann sie unterstützen. Ich habe Hinweise. Ich sage nicht dieses auf irgendeinem polemical Niveau. Dieses ist die Wirklichkeit, durch die wir durch da das Hervortreten des Islams als doppelte Herausforderung überschreiten. Eine ideologische Herausforderung, die kulturelles und Intellektuellen bedeutet und Sie haben das ganzes polemics, das in das mittelalterliche Alter zwischen Juden, Moslems und Christen geschrieben wird. Daß wir lesen und deuten können.

Es gibt diese Herausforderung durch Geschichte eines polemic Austausches. Systemen Theological sind meine Moslems als Strategie zum Widerlegen die der Juden und der Christen errichtet worden. Auf der anderen Seite selbstverständlich, den Juden und den Christen errichtete ihre eigene Theologie, um zu enthalten oder sich zu schützen, als Islam politisch leistungsfähig wurde, um sich gegen die Energie, die Islam ausübte, für sieben Jahrhunderte mindestens im Mittelmeerbereich zu schützen.

So, wenn ich sage, daß ich ein doppelter Bürger ich bin, sagen Sie es in dieser Annäherung der Geschichte des Gedankens im Mittelmeerbereich. Was wir heute gegenüberstellen, ist das palästinensische Problem, die Algerierkämpfe im Mittelmeerbereich nach mehr als 100 Jahren Besiedlung. Was im mittleren Osten seit dem 19. Jahrhundert geschieht. Alles sind diese die Fälle, die auf der gleichen Geschichte bezogen werden, der wir noch uns nicht in diesen geöffneten Raum in diesem geöffneten Verstand zur Neufassung zum Beispiel der Geschichte von Theologien nähern.

Theologien, da wir sie noch unter den drei Gemeinschaften benutzen, sind intellektuelle und kulturelle Systeme oder gegenseitiger Ausschluß. Dieses ist eine problematische Definition, die die Methodenlehre enthält, um die Geschichte von Theologien zu studieren. Wie dort Systeme, die entworfen werden, um den Glauben an jede Gemeinschaft zu stützen. Aber diese Systeme werden gleichzeitig entworfen, um das andere vom Nutzen der Wahrheit auszuschließen, weil die Definition der Wahrheit notwendigerweise eine für Juden, Christen und Moslems ist.

So hier sind wir im Herzen der Debatte. Für Jahrhunderte sind wir durch theological Systeme sowie durchgehende philosophische Systeme ausgebildet worden, wie in Europa seit the16th-Jahrhundert sich entwickelt. Wie unterrichten die Europäer die Geschichte der Philosophie? Sie kennen sie. Sie können jetzt bis irgendein des Over Europa oder Amerika der Abteilungen ganz. Sie studieren die Geschichte der Philosophie abfahrend von der klassischen griechischen Philosophie. Sie springen von dieser Periode, die Sie über das mittlere Alter können zu Descartes kommen springen, Spinoza zu Liebnitz und Sie gehen so. Nichts ist in der Philosophie vom 7. Jahrhundert bis das 13. Jahrhundert, entsprechend der Darstellung der Geschichte der Philosophie geschehen, während es noch gegeben wird. Wir müssen dieses beachten. Jetzt gibt es einige, die über Ibn Rushd und Ibn Sina sprechen. Aber dieses ist begrenzt. Es wird nicht im vollen Raum integriert von, was ich den allgemeinen historischen Mittelmeerraum nenne.

In wieder zusammenzubauen, die Tendenzen des Gedankens neu abzuschätzen, ob es die theological Linie oder die philosophische Linie ist, wie sie Geschichte mit dem Hauptbeitrag von Philosophie geschrieben und Gedanke in der arabischen Sprache durchlief, wie, wurde zwischen das 7. und 13. Jahrhundert geschrieben in, was ich den islamischen Kontext nenne. Philosophie erzeugte eine Abhängigkeit zwischen der frommen Linie des Denkens mit dem fikr, Gesetz, kalam, Theologie auf der einer Seite und Philosophie auf der anderen während dieser Zeit. Dieses ist, was ich den ideologischen Abbruch, der sogar durch die Universitäten bis jetzt auferlegt worden ist, in zu dem diesem Mittelmeerraum Europa gehöre nenne und, zu welchem Islam als Tradition des Gedankens gehört. Islam ist auch ein System des Glaubens, entsprechend, was das Koran sagte.

So müssen wir Sachen so nehmen. Es gibt keine andere Weise, sie zu nehmen. Ich sehe nicht und ich spreche wissenschaftlich, meine Herausforderung bin auf dem wissenschaftlichen Niveau. Wie wir die Geschichte des Gedankens in den Mittelmeerbereich schreiben. Jeder möglicher Kollege kann von der islamischen Seite oder von der europäischen Seite kommen und zeigen, daß wir anders tun können. Diese Geschichte schreiben, an sie denken und sie zu besprechen. Es ist eine Angelegenheit der Diskussion. Es ist eine methodologische Ausgabe und eine epistemological Ausgabe, daß wir uns besprechen müssen.

Es kann vom Anfang keine Art polemical Ausgabe selbstverständlich sein, da es z.Z. ist, wenn wir diesen Ausgaben uns nähern. Als ich diesen Vortrag durch sagend mich begann, sind ein Europäer. Wenn ich besagt dieses in Tehran oder in Kairo sie fragen würde, wem dieser Moslem ist, der kommt, mit uns zu sprechen. Vom Anfang gibt es diesen Reflex der sofortigen Ablehnung wegen der Weise, die wir unsere Traditionen unterrichten und unser Denken hat in unserem Verstand, in unserer Weise des Darstellens der Vergangenheit das Maß erzeugt von, was ich das undenkbare nenne.

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But intellectually there is something to be done. And subverting is not destroying or throwing away. Absolutely not. It is first understanding what has happened and what is there in the Koran. What is there? Everything is given in the Koran. We just open the book and we find all solutions. And we select the verses from the Koran. There are verses which are impossible to integrate in any type of democratic vision of a society and we leave them aside. But we select some verses on which of course we can build something which will be in the line of democratic thinking. These I call manipulation of the religious texts. It is not a coherent use of the religious texts. This is not just done my Muslims. It is done by Jews in the same way. It is done by Christians mainly those in Western Europe.

We know, especially since the war in Yugoslavia, that there is a part of Christianity which is orthodox Christianity. It developed in Eastern Europe, Russia, Greece and Yugoslavia. There was a schism between the orthodox church and the catholic church in 1055. It was a major schism inside the church on theological issues which generated a different vision and a different culture, similar to that between Shia and Sunni Islam.

All these things matter and must be considered today to understand how we have to deal with religions. Not with Islam apart, not with Christianity apart, not with Judaism apart, with each one defending his own orthodoxy to use it mainly to defend his own political struggles and for political legitimization.

When I talk about what to do with the Koran as a Muslim I am raising the issue with which I am not going to deal with in this lecture. It is an issue for the Islam and Democracy project. I am happy this centre exists. I think it is the only one of its kind in Europe, a center in a university developed to think about ways to introduce in Muslim societies an appropriate culture, a whole culture, to support democracy, to make democracy possible. Without this culture it will still take a very long time to bring some democracy to our countries. There is no democracy without an appropriate culture.

I should explain what I mean by an appropriate culture for democracy. When I talk about what do with the Koran I am raising the issue about the cognitive status of the Koranic discourse. This is the question. This question makes it impossible to manipulate the verses separately without dealing with the first radical issue which would legitimate or de-legitimate (I don't know what will happen). We have to take the risk.

What will happen after I am able to bring an answer with appropriate research to the question what is today taking into account of course the whole traditional of thinking developed by Muslims since the first emergence of the Koran until today.

What kind of cognitive step did the Muslim theologians and thinkers take when they postulated in their commentaries. It is a full history. When the exegetes in Medieval ages interpreted the Koran for bending what we call Islamic law, they had to develop linguistic research about language. They had to develop a historical knowledge to know the history of the text and the language. They had to develop rhetorical tools to know the rhetoric of the discourse. So you see it is a complete research which led us to raise the issue of the cognitive status of the Koranic text and of the commentaries which itself constituted a corpus of knowledge, a body of knowledge which itself is built on the basis of a cognitive system.

This means that when we write history of thought it is wrong and not helpful to write just the history of separate ideas. We have to look to the systems which are commanding in each time of history. The ideas used by people either in philosophy, theology, ethics or law.

We are not yet used to coming down to the history of systems of thought to deconstruct these systems and to see which are the epistemological systems on which this knowledge is built. This is new. We do not do it yet. Some are doing in some universities in Europe and America, they do exist. But they are just emerging. It is not fully shared, especially by the students. I know because when I teach this to my students they did not hear the same thing in the linguistic department or the history department. They are not prepared. They have heard it for the first time from me and I cannot fulfil all the jobs of my colleagues. This is what I call the integrated, cognitive approach in our teaching. It does not exist.

And when I refer to the cognitive status of the Koran I say the same thing. What is the cognitive status of the Bible for Jews? They do not raise the question. What is the cognitive status of gospels? They raise it but not on the level yet which I am trying to present which is as systematically, comparative approach. Every time I develop something about the Koran I immediately say careful, what about the Bible, what about the gospels? Is the Koran isolated in its own problems? Not at all.

If we take the issue or religions using this approach we will not think continuously about our traditions and our values. We will try to think about religious anthropology. This means religion viewed through anthropological categorizations. What about the sacred today in secularized society? What about methodology and myths?

I cannot enter into the problem of Islam and democracy like this. It is a problem meant for the dichotomy building of ideological answers. It is not meant for unlearning and doing something else in the space liberated after I have unlearned.

Let us see what it means when I say critique of Islamic reason and what reason does today and what reason did in all times since the emergence of the Koran. I told you I do not dismiss the heritage - the "turath". I take it, it is my own. But it is my responsibility to determine how I have to understand it how I can make it work for human beings today operating in the present history. This is how I have to use my reference to traditions and to Allah.

Something about democracy. First democracy today and as it has been from the beginning in Athena with philosophers, democracy is not an answer. We think democracy is an answer as well as we thought and still think that religions are an answer. In that way we are treating democracy just as we treated religions.

In their essence neither religions, nor democracy which is an alternative to religions are definite answers. There cannot be definite answers. There can only be a questioning which means a debate. We have to question and to debate altogether, first on the way we question.

And you see that you may raise many questions which are irrelevant. Once we agree on some relevant questions that we can all share in a democratic way then we will have to debate. Democracy is this exercise. It is a collective exercise which cannot exclude anyone living in the society. This has not been the case so far, either with religions or with the parliamentary, representative style of democracy, as we have experience it in European democracies which are not many compared to the number of societies aspiring today to become democracies.

Democracy is still an exceptional experience and it is still a project for the future because it still has to be designed not for some people in some societies. You have to remember that in Europe they have proclaimed human rights since the 18th century. Women didn't participate or benefit from these human rights and they did not vote in France until 1945. That was two centuries after the declaration of human rights. This simple fact shows how democracy is imperfect and imperfectly developed.

What the Europeans did is absolutely the opposite of the fundamental principles written in the constitutions of European democracies in the 19th century. And it continues today in some aspects. That is why here to my position is critical. I am viewing something else which is not yet ready. It is far from being ready. Since all that I told from the beginning, the way that we teach at the top level of our universities essential issues related to the history of thought. Is there any possibility for a living, active democracy without us thinking, and sharing this thinking by your people? There is not. But this thinking has not yet been enhanced. It isn 't in the programmes of the scientific researchers and the social sciences. I would criticize social sciences as they are still looking at other cultures with ethnographic categories and not with anthropological definitions which I gave on how to approach religion as a whole.

How can we pretend to export any democratic model as we heard in the discourses which developed in Europe about democracy for other countries

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M ohammed Arkoun ist algerischer Denker, geboren in Taourirt-Mimoun (Kabylie). Er hat sekundäre Studien an Oran und Algier durchgeführt. Verfestigt arabisches d ' hat er von 1961 bis 1991 an Sorbonne (Paris) als Professor l ' Geschichte des islamischen Gedanken gelehrt. Er ist ebenfalls Professor an den Universitäten von Princeton (die USA) und d ' Amsterdam (die Niederlande). Direktor von "Arabica" (Zeitschrift der arabischen Studien). Er hat etwa zehn d veröffentlicht ' Werke auf dem arabo- muselmanischen Gedanken.

Mohammed Arkoun (--) 1928
Mohammed Arkoun führte seine Primärstudien in Taourirt-Mimoun, seine Sekundärstudien in Oran durch und übte höhere Ausbildung an der Fähigkeit der Philologie an der Universität von aus Algiers und beim Sorbonne innen Paris (Agrégé in der arabischen Sprache und in der Literatur, Paris 1956). Danach war er Professor an der Fähigkeit der Philologie der Straßburguniversität (1956-1959); bei Lycée Voltaire, Paris (1959-1961); Assistent-Professor an der Universität Sorbonne (1961-1969); Teilnehmerprofessor an der Universität Lyons II (1969-1972); Professor in Paris VIII Universität, Paris III Universität und an der Universität Sorbonne Nouvelle (1972-1992). Er ist auch ein Besuchsprofessor an U.C.L.A., Los Angeles (1969) gewesen; Louvain-La-NeuvecUniversität, Belgien (1977-1979); Institut Pontifical der Arabischstudien in Rom, in Princeton University (1985), in der Bügeluniversität, in Philadelphia (1988-90) und in der Universität von Amsterdam (1991-1993). Er hat als Gefährte bei Wissenschaftkolleg in Berlin (1986-87 und 1990) und Gefährte am Institut von gedient Vorgerückte Studien in Princeton hat USA (1992-93) und auf der ganzen Erde konferiert.

Mohammed Arkoun ist z.Z. Emeritus Professor der Geschichte des islamischen Gedankens, La Sorbonne (Paris III) , sowie älteren dient Gefährte für der Forschung und Mitglied des Aufsichtsrats des Instituts von Ismaili studiert in London, als jury Mitglied für den Preis Aga Khan für Architektur und ist ein Mitglied des nationalen Ethikausschusses das Leben und Gesundheit, Wissenschaften. Er ist wissenschaftlicher Direktor der Zeitschrift "ARABICA" (Brill, Leiden).

Ausgangsinteresse des Professors Arkoun's an der Geschichte des islamischen Gedankens produzierte seine wichtigen 1969 arbeiten, D'éthique Traité , eine französische Übersetzung Arbeits- Tahdhib Ibn Miskawayh's des klassischen Al-AhlaqwaTathir Als-Araq . Seins nach Fokus in seiner Arbeit hat, da bewogen von der klassischen Periode zeitgenössische Ausgaben und er viele Papiere und einige Bücher auf zeitgenössische Ausgaben von Islam und modernity geschrieben hat. Eine modernist und kritische Stimme in der zeitgenössischen Welt,IST er mit einigen europäischen Initiativen verbunden rethink und das Verhältnis zwischen Europa, Islam und der Mittelmeerwelt umzugestalten. Professor Arkoun gedient als Mitglied des Preiskoordinationsausschusses von 1983 bis 1992 und als Mitglied der Vorlagenjury mit 1995 Preisen. Er wurde als Offizier der französischen Legion der Ehre im Juli 1996 verziert.

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zeitung kommentar

Ganz im Gegensatz zu Samuel Huntington plädiert Mohammed Arkoun für einen Dialog der Kulturen und zeigt, wie alle drei monotheistischen Religionen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Der Autor vertritt in 24 Kapiteln eine These, die ungewöhnliche Antworten auf gewöhnliche Fragen gibt. Sein Vorgehen ist sowohl transhistorisch und transkulturell als auch historisch, soziologisch und anthropologisch. Arkoun erstrebt mit seiner Untersuchung die Wiederherstellung einer angemessenen historischen Sicht der politischen, wirtschaftlichen und strategischen Interessen, die im Mittelmeerraum immer wieder zum Krieg geführt haben. Er will die Akkumulation des Ungedachten und des Undenkbaren im islamischen Denken ins Bewußtsein rücken. Der dargebotene Inhalt ist keine leichte Kost. Der Leser wird, abgesehen von den üblichen Informationen zum Islam, in ein komplexes Gefüge von Religions-, Kultur-, Sozial-, Wirtschafts-, und Weltgeschichte eingeführt. Arkoun zeichnet ein differenziertes Weltbild, das nicht von Schwarzweißdarstellungen geprägt ist.
Neue Zürcher Zeitung

wissen - denken - im islamische tradition
weiter zu arkoun preisverleihung 2003

grenze islamwissenschaft tradition orient: kritik heisst neue wissen
Mohammed Arkouns Leben und Werk kann man vielleicht am besten beschreiben, indem man es als eine konstante Grenzüberschreitung charakterisiert. Da gibt es erstens die Grenze der Herkunft. Mohammed Arkoun wird 1928 in der algerischen Grossen Kabylei geboren, er ist berberischer Herkunft. Er überschreitet bereits während seines Hochschulstudiums die geographische Grenze des Mittelmeers von Algier nach Frankreich. Er studiert an der Sorbonne, wird Franzose und überschreitet damit zuerst eine linguistische, dann auch eine politisch-kulturelle Grenze. Jede Grenzüberschreitung ist Anstrengung, Abschied und Trauer, aber auch Neubeginn, Chance und Glück. Jede Grenzüberschreitung läßt auf der einen Seite der Grenze Menschen zurück, die den Abschied bedauern. Auf der anderen Seite der Grenze ist nicht jeder stets willkommen. Das bedeutet: Grenzgänger haben es nicht immer leicht. Seit 1968 ist er Professor für Islamische Ideengeschichte und Philosophie an der Sorbonne (Paris III). Er war ein gesuchter Gastprofessor an vielen Universitäten und wissenschaftlichen Instiutionen. Vielleicht darf an dieser Stelle mindestens gesagt werden, dass er auch Berliner Wurzeln hat: er war im Jahr 1986/87 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.
Diese Überschreitung von Grenzen charakterisiert auch seine Forschung. Mohammed Arkoun hat in einem Artikel einmal das Lebenswerk eines berühmten französischen Kollegen mit den Worten "Transgresser, déplacer, dépasser" charakterisiert. Diese Worte: "Überschreiten, entfernen, überholen" bezeichnen auch ein Merkmal des Wirkens Mohammed Arkous. Angefangen bei seiner ersten Studie über Miskawayhi, einen Philosophen und Ethiker des 10. Jh., bis zu seinen letzten systematischen Studien ist er damit beschäftigt, eine wissenschaftliche Methode zu entwickeln. Die Lehre von der Methode wissenschaftlicher Erkenntnis, die Epistemologie, ist sein Steckenpferd. Damit ist nichts anderes gemeint, als dass der Islamwissenschaftler wie jeder andere Wissenschaftler sich und anderen über seine Methode Rechenschaft geben muß. Mohammed Arkoun hat sich Zeit seines Lebens begeistert dafür eingesetzt, in der Islamwissenschaft den ganzen Reichtum der geisteswissenschaftlichen Methoden unserer Zeit anzuwenden.

Das zweite grundlegende Konzept neben der Epistemologie und eng damit verbunden ist das der Kritik. Dabei geht Mohammed Arkoun keinem Konflikt aus dem Weg. Er kritisiert die "orientalistische" traditionelle europäische Islamwissenschaft, die auf einem essentiellen, ewigen Unterschied zwischen Ost und West beruht. Er kritisiert ebenso die veralteten und überholten Konzepte vieler arabisch
islamischer Denker, die glauben, es genüge alte Formulierungen zu wiederholen, um zu wissenschaftlicher Erkenntnis zu kommen.


Mit dem Wort kritisch ist hier aber nicht nur im vordergründigen Sinn eine möglichst vorurteilslose Betrachtung gemeint, sondern das Wort "Kritik" wird hier im umfassenden kantischen Sinn verwendet. Immanuel Kant hat seinen drei Kritiken (der Kritik der reinen Vernunft, der Kritik der praktischen Vernunft und der Kritik der Urteilskraft), den vielleicht berühmtesten philosophischen Kritiken der Neuzeit, die Bedingungen für Wissenschaft, Ethik und ästhetische Wahrnehmung untersucht. Eines der wichtigsten Werke Mohammed Arkouns nimmt Kant auf und heißt nicht umsonst Pour une critique de la pensée islamique (Für eine Kritik des islamischen Denkens).

ein standpunkt
Und hier liegt, meine ich, die vielleicht wichtigste Parallele zwischen Ibn Rushd und Mohammed Arkoun. Auch Mohammed Arkoun hat sich immer wieder den Vorwurf gefallen lassen müssen, er zitiere und verwerte zu viel "Fremdes" in seinen Schriften. Dieser Vorwurf kam nicht nur, aber hauptsächlich, von arabischen und muslimischen Kollegen. Und es ist wahr, Mohammed Arkoun beruft sich in seinen Studien zur islamischen Religion, Geschichte und Kultur ohne Scheu, auf Pierre Bourdieu und Jaccques Derrida, Hans-Georg Gadamer und Paul Ricoeur, Karl Marx und Clifford Geertz. Aber diese Denker sind eben die Philosophen der Moderne, sie sind das, was im Mittelalter die Aristoteliker und Platoniker waren. Natürlich unterliegen auch diese Denker der Kritik. Eine unangefochtene Wahrheits-Autorität, die sich der Kritik nicht mehr stellen muß, kann es im Bereich der Geisteswissenschaften nicht geben. Und hier hat Mohammed Arkoun in allen seinen Schriften darauf beharrt, daß es nicht möglich ist, die islamische Kultur, Geschichte und Religion gewissermassen durch eine wissenschaftliche Mauer der Zensur von der Moderne abzukapseln. Eine solche Mauer der Zensur wäre nicht etwa im Interesse der Muslime, sondern im Gegenteil: sie würde den Muslimen implizit bestätigen, dass sie unfähig zur Moderne seien, dass sie zu schwach seien, um sich in der Realität der Gegenwart zu behaupten, dass man sie wie Kinder vor Versuchungen schützen müsse. Diese Haltung ist im Wesentlichen eine "orientalistische" Haltung, "orientalistisch" im negativen, von Edward Said in seinem Buch "Orientalism" kritisch analysierten Sinn. Sadiq al-Azm, der syrische Denker, hat diese Selbstisolierung als Phänomen des "Spiegelbild-Orientalismus" bezeichnet. Das heißt, die orientalistische These war, "die Muslime" seien ganz anders als die Europäer, deswegen seien sie mit rationalen Kategorien nicht zu erfassen. Das konnte spiegelbildlich umgedreht werden. Nicht wenige arabische Gelehrte haben die These vertreten, Nicht-Araber könnten nie verstehen, worum das arabische Denken wirklich kreist das ist purer Spiegelbild-Orientalismus.



denken heisst gleich das ungedachte auch denken
Der Begriff des "Ungedachten" spielt im Werk Mohammed Arkouns eine große Rolle. Schon aufgrund seiner Sprache kennt jedes intellektuelle System Brüche und Leerstellen. Mohammed Arkoun nimmt einen Begriff Jacques Derridas auf, und untersucht die "logozentrische" Begrenzung jeder Wissenschaft, d.h. die Tatsache, dass jede wissenschaftliche Erkenntnis nur durch das Medium einer bestimmten Sprache vermittelt werden kann und daher bis zu einem gewissen Grad von dieser Sprache abhängig ist. In jedem logozentrischen System ist die politische Manipulation des bisher Ungedachten und Ungesagten ist die große Gefahr, die jede Idee oder Weltanschauung zur Ideologie machen kann. Kaum ein Werk Mohammed Arkouns hat das so deutlich gemacht wie seine letzte große Studie "The Unthought in Contemporary Islamic Thought" ("Das Ungedachte im gegenwärtigen islamischen Denken", London 2002). Dieses Buch ist vielleicht das wichtigste seiner auf Englisch verfaßten Werke und eine Art Summe seiner bisherigen Ansätze. Die grosse Aufgabe, die sich Mohammed Arkoun gestellt hat, ist es, dieses in den islamischen Kulturen bisher Ungedachte zu denken und zur Sprache zu bringen. Die Rezeption der zahlreichen meist in französischer Sprache verfaßten Schriften Mohammed Arkouns ins Arabische, in der "arabischen Logosphäre" wie er sagen würde, war anfänglich nicht ohne Hindernis. Betrachtet man aber heute die lange Reihe der auf Arabisch geschriebenen oder ins Arabische übersetzten Bücher Mohammed Arkouns, dann kann man nicht mehr sagen, dass seine Schriften in der arabischen Welt unbekannt seien. Mohammed Arkoun wird heute nicht nur in Europa oder den USA gelesen, sondern er ist im Diskurs islamischer Intellektueller zwischen Indonesien, Malaysia, Südafrika, Ägypten, Marokko und den USA präsent


Zukunftsperspektive
Man würde Mohammed Arkoun mißverstehen, meinte man, er hätte für alle wissenschaftlichen und politischen Probleme, die er formuliert, auch gleich eine Lösung parat. Seine Erwägungen über die Trennung der politischen und der religiösen Sphäre, seine Überlegungen zur Notwendigkeit des Dialogs zwischen Ost und West, sein Bekenntnis zur demokratischen Regierungsform, zu einem arabisch-islamischen Humanismus stehen in der Tradition der Intellektuellen, die sich verantwortlich fühlen. Der elfenbeinerne Turm ist nicht der Ort Mohammed Arkouns. Auf dem Hintergrund einer islamologie engagée, einer politisch und sozial engagierten Islamwissenschaft, hat er sich besonders um junge, muslimische Immigranten in Mitteleuropa gekümmert. Diese Wissenschaft hat Mohammed Arkoun auch "angewandte Islamwissenschaft" genannt. Wichtige Impulse sind ausgegangen, welche die Zukunft der Islamwissenschaft prägen werden: ein neues Verständnis von göttlicher Offenbarung im allgemeinen und vom koranischen Text im besonderen; ein Konzept der Zivilgesellschaft, das die Gültigkeit des Gesetzes für alle Bürger garantiert; ein kritisches Verständnis der islamischen religiösen Symbolik, die Mohammed Arkoun das religiöse imaginaire nennt im Rahmen einer vergleichenden Untersuchung der monotheistischen Symbolik, also auch der jüdischen und christlichen Symbolik. Hier liegen die großen Aufgaben der Islamwissenschaft heute, wie sie Mohammed Arkoun skiziert hat.


interview mit mohamed arkoun am 22.1.05
eine stunde lang antwortete mohamed arkoun fragen und unbeantoerten anworten der zeit ueber und um den islam.
seine antworten eroeffnen persepektiven von ungeahnten visionen fuer einen neuen weg des islams.
seine behauptung, dass der islam noch unentdekt geblieben ist. begruendete er dass die theologie vom religion islam nicht enthalten ist.
sie ist rausgepresst. indem man die untersuchung neue wege finden wuerde, kommt erst die rettung vom alten traditionellen vergangenheit.
die entfremdung des islams mit neuen klischees hilft nur den reaktionaeren streams.
der islam soll mit den neuen bewusstsein des modernen strukturen von heute gesehen - analysiert.
diese masstaebe darf man nicht igonorieren, den der resoltat ist nachvollziehbar.
wie kann eine gesellschaft die welt von heute verstehen, wenn ihr die mittel nicht zusteht.
diese mittel hat keinen zugang in der arabische welt. modernen bewusstsein ist nicht gegen den religion gerichtet.
der islam hat seinen weg zu beginnen dass seitdem 7. jah nicht ausduskutiert geschweige dass diese unterlagen das tageslichtes erblickte.
das erstarren hilft die direikt betroffenen in falschen richtungen, die bitter noetig sind. um die weltordnung zu verstehen.



mohamed arkoun in berlin 2003 beim preisverleihung für gerechte islam wissen

IBN RUSHD Prize 2003
IBN RUSHD Fund for Freedom of Thought

 
       
    

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al-mutonabi (der tod seiner diener) (the death his slave) my translate titel


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