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syrien standortt, beim betrachten ist eigenartig- geschichtlich/ kulturel hat parallen mit libanon /palästina- trotzdem sie ist einen staat wo der OSTEN an ihrer haustür unendlich klopfte- aber vomweste besetzt-
syrien
 
  archive sprechen von 2,5 millionen jahren- die hominide kamen aus syrien nach china-

Hintergrundinformationen

Wüste.Stein.Zeit. - Faustkeile des Homo erectus aus Syrien und
der Schweiz
Das Museum für Archäologie des Kantons Thurgau in Frauenfeld zeigte vom 27.
Februar bis 26. Juni 2005 eine Sonderausstellung über die ältere Altsteinzeit (500'000-
100'000 vor heute). Im Mittelpunkt stehen Faustkeile und weitere Funde aus der
syrischen Wüste; aber auch die ältesten Funde der Schweiz sind ausgestellt - wegen der
Vergletscherungen der Eiszeiten lassen sich die altpaläolithischen Funde aus unserem
Land jedoch an zwei Händen abzählen.


Das Dorf El Kowm liegt auf halbem Weg zwischen dem fruchtbaren Euphrat-Tal und der
grossen Oase von Palmyra an der Grenze zur arabischen Wüste. Rund drei Dutzend Quellen
haben in dieser ariden Landschaft Menschen und Tiere seit Urzeiten aus weitem Umkreis
angezogen. Diese Wasserreserven werden heute intensiv für die Bewässerung einer sich
immer mehr ausbreitenden Landwirtschaft genutzt. Nach und nach werden so
urgeschichtliche Fundstellen zerstört.
Die Oase von El Kowm gehört zu den ältesten Siedlungszentren der Welt. Seit mehr als
850'000 Jahren haben hier fast ohne Unterbrechung Menschen gelebt. Intensive
Geländeprospektionen auf einer Fläche von ca. 650 Quadratkilometern haben bis heute 186
altsteinzeitliche Siedlungsplätze zum Vorschein gebracht. Bei diesen handelt es sich
mehrheitlich um Lagerplätze nomadisierender Wildbeutergruppen des Homo erectus, des
Neandertalers und des modernen Menschen. Bevorzugt wurden die "Camps" nahe von
natürlichen Wasserquellen oder bei Rohmaterialaufschlüssen bezogen. Da Höhlen in diesem
Homo erectus / Museum für Archäologie 1


(die ewige frage woher stammen adam und eva ) der titel
Die ältesten menschlichen Hinterlassenschaften in der Gegend von El Kowm dürften gegen eine
Million Jahre alt sein. Es handelt sich dabei um einfach bearbeitete Gerölle - sogenannte
Chopper und Chopping-tools - sowie Abschläge aus Feuerstein des frühen Homo erectus.
Wenig später begannen die Menschen Faustkeile herzustellen - eine Tradition, die bis
350'000 Jahre vor heute im Trend war. In den folgenden 100'000 Jahren verwendete man
vorwiegend retuschierte Abschläge als Werkzeug; Faustkeile kamen langsam aber sicher aus
der Mode und verschwanden vor 250'000 Jahren fast vollständig. Zwischen 250'000 und
40'000 Jahren trat eine vollkommen neue Art der Steinbearbeitung auf: die sogenannte
Levallois-Technik. Hersteller war in der jüngeren Phase der Neandertaler (Homo
neanderthalensis). Bei dieser Schlagtechnik, die nach einer ehemaligen Kiesgrube in Paris
benannt ist, werden die Kernestücke präzise vorbereitet: Die Präparation umfasst das
Entrinden und Vorbereitung der Abbaufläche und gleichzeitig die Formgebung des
zukünftigen Abschlags. Nach dem sorgfältigen Anlegen einer Schlagfläche schlägt man mit
einem einzigen harten Schlag auf diese und löst so einen grossen Levallois-Abschlag ab.
Besonders typisch für die Gegend von El Kowm sind die überaus zahlreichen Spitzen und
Schaber.
Mit dem Beginn des Jungpaläolithikums vor 45'000 Jahren, veränderten sich die
Steinindustrien in rascher Folge. Vor rund 10'000 Jahren gaben die Menschen im Nahen
Osten die nomadisierende Lebensweise als Sammler und Jäger auf und liessen sich dauerhaft
in Dörfern nieder. Mit dieser sogenannten "neolithischen Revolution" begann der Mensch
seine Nahrungsmittel durch Ackerbau und Viehzucht selber zu produzieren. Auch beim
Siedlungshügel (Tell) von El Kowm kamen solche frühe neolithische Siedlungen zum
Vorschein.

Nadaouiyeh Aïn Askar- sieben verschiedenen kulturstufen
Zwischen 1989 und 2003 wurde die Fundstelle Nadaouiyeh Aïn Askar systematisch
ausgegraben. Durch die Aktivität einer Quelle hatte sich im Untergrund der Fundstelle eine
Höhle gebildet, deren Dach immer wieder eingebrochen war. In diesen Mulden entstanden
kleine Seen, an deren Ufer sich die Menschen regelmässig niedergeliessen.
Die Fundstelle Nadaouiyeh ist ein Schlüssel zum Verständnis der Faustkeil-Kulturen
(Acheuléen) im Nahen Osten. Die über 27 Meter mächtige Schichtabfolge lieferte in der
Regel ausserordentlich fundreiche archäologische Horizonte. Bis heute wurden über 200'000
Steinwerkzeuge ausgegraben, davon mehr als 12'000 Faustkeile. Die Abfolge von bisher 28
Siedlungsphasen erlaubt es zum allerersten Mal, die chronologische Entwicklung der
Faustkeilindustrien am selben Ort über den Zeitraum von 500'000-150'000 vor heute zu
verfolgen. Insgesamt können wir mindesten sieben verschiedene Kulturstufen mit
charakteristischem "Werkzeugset" unterscheiden.
Für die Rekonstruktion der Lebensbedingungen stehen den Archäologinnen und Archäologen
jedoch nicht nur die Steinwerkzeuge zur Verfügung. So kamen auch zahlreiche, sehr gut
Homo erectus / Museum für Archäologie 2

erhaltene Tierknochen in Nadaouiyeh zum Vorschein. Die Fauna - welche stark an einen
Bestand im Zoologischen Garten erinnert - umfasst Dromedare, Hyänen, Antilopen,
Gazellen, Nashörner, Strausse, Schildkröten, Löwen, Pferde, Wildesel, Auerochsen,
Elefanten, Vögel, Mäuse usw. Diese Tiere weisen mehrheitlich auf eine offene und trockene
Steppenlandschaft hin; Überreste von anderen, die den Wald als Lebensraum bevorzugen,
wurden nicht gefunden. Das Fehlen von Bissspuren an den Knochen zeigt, dass nicht
Raubtiere, sondern sich der Mensch als Jäger betätigt hatte. Das breite Spektrum der
Jagdbeute dieser Frühmenschen beweist ihre grosse Geschicklichkeit und gute Kenntnis des
Verhaltens der verschiedenen Tiere. In jeder Siedlungsphase war der Speisezettel
unterschiedlich zusammengesetzt. Gazellen, Dromedare, Wildesel oder Pferde waren die
bevorzugte Beute.
Seltener wurden Antilopen, Auerochsen und Nashörner gejagt, oder man
hatte eine besondere Vorliebe für Schildkröten. Das Sammeln von pflanzlicher Nahrung
können wir nicht mehr direkt nachweisen, spielte aber sicher eine grosse Rolle für das
Überleben der Frühmenschen.
Wichtige Resultate lieferten darum die Pollenuntersuchungen. Der fossile Blütenstaub ergab
für fast alle Schichten eine Pflanzengemeinschaft, die sich nur unwesentlich von der heutigen
Steppenvegetation unterscheidet. Daneben haben aber auch wasserliebende Pflanzen
(Sumpfgräser und Seerosen) am Rande der altsteinzeitlichen Quelle von Nadaouiyeh geblüht.
Mit den mikromorphologischen und sedimentologischen Untersuchungen gelang es zudem,
die Entstehung und den Erhaltungszustand der Siedlungsschichten naturwissenschaftlich zu
beurteilen.
Der Mensch von Nadaouiyeh
Eine der wichtigsten Entdeckungen in El Kowm ist der Fund eines Schädelfragmentes eines
Homo erectus, der vor 475'000 Jahren in Nadaouiyeh gelebt hatte. Das einmalige Objekt kam
am 14. Oktober 1996 in Schicht c.8b zum Vorschein. Es handelt sich dabei um ein
weitgehend vollständig erhaltenes linkes Scheitelbein. Wider Erwarten weist der Fund keine
Ähnlichkeit mit gleichaltrigen menschlichen Fossilien aus Europa oder Afrika auf, sondern es
besteht eine enge Verwandtschaft mit damaligen Menschen in China (Peking-Mensch) und
Java.
Hummal
Die zweite Ausgrabungsstelle des Forscherteams der Universität Basel liegt ebenfalls an einer
alten Quelle. Wie in Nadaouiyeh war auch in Hummal die Entdeckung der Fundschichten nur
dank der Herstellung eines tiefen Brunnens möglich. Schon vor rund 50 Jahren hatten die
Bauern von El Kowm einen über 18 Meter tiefen Schacht gegraben und so die unter der
Oberfläche verborgenen Fundschichten angeschnitten. Seit 1998 finden hier planmässige
Ausgrabungen statt. Die ältesten Schichten sind etwa 850'000, die jüngsten weniger als
10'000 Jahre alt. Dieser enorme Zeitraum ist aber nicht vollständig überliefert. So sind
beispielsweise die Faustkeilkulturen, wie wir sie aus Nadaouiyeh kennen, hier kaum vertreten.
In Hummal haben wir dafür vorzüglich erhaltene Spuren von sehr alten Kulturen, die an
anderen Fundstellen nur schlecht bekannt sind. Das besondere Interesse gilt hier den
sogenannten Übergangskulturen zwischen den Faustkeilindustrien des Homo erectus und den
Hinterlassenschaften des Neandertalers (Homo neanderthalensis): Unter anderen das nach
dieser Fundstelle benannte "Hummalien". Charakteristisch für diese Epoche sind lang-schmale,
äusserst regelmässige Klingen, die in die Zeit um 200'000 v. Chr. datieren. Ihre
Herstellung war durch ein verbessertes technisches Know-how möglich. Aus einem
Silexblock konnte nicht nur wie beim Faustkeil ein einziges, sondern eine ganze Serie von
gleichwertigen Geräten hergestellt werden. Es ist möglich, dass diese Klingen zum Teil in
Homo erectus / Museum für Archäologie 3
Holzgriffen geschäftet waren. Die auffällige Glanzpatina, wie sie typisch für zahlreiche
Artefakte aus den Fundstellen in El Kowm ist, entstand durch die Auflagerung von Quarz.
Diese ästhetischen Meisterwerke nehmen technologische Konzepte vorweg, die sich mehr als
150'000 später bei uns in Europa im Jungpaläolithikum durchsetzten. Vom Neandertaler sind
in Hummal mindestens 15 Fundschichten überliefert, die von einer intensiven
Siedlungstätigkeit zeugen.

Die Sonderausstellung Wüste.Stein.Zeit. ist bis zum 26. Juni 2005 im Museum für
Archäologie des Kantons Thurgau in Frauenfeld zu besichtigen. Weitere Infos unter:

www.archaeologisches-museum.tg.ch
Literatur
R. Jagher et al. (2005) Wüste.Stein.Zeit. Faustkeile des
Homo erectus aus Syrien und der Schweiz.
Ausstellungskatalog. Frauenfeld.
J.-M. Le Tensorer und U. Niffeler (1993) (Hrsg.) Die
Schweiz vom Paläolithikum bis zum frühen Mittealter.
SPM I. Paläolithikum und Mesolithikum. Basel.
J.-M. Le Tensorer und S. Muhesen. (1997) Les premiers
hommes du désert syrien. Fouilles Syrio-Suisses à
Nadaouiyeh Aïn Askar. Musée de l'homme. Paris.
U. Leuzinger (2002) (Red.) Die ersten Menschen im
Alpenraum. Von 50'000 bis 5000 vor Christus.
Ausstellungskatalog, Walliser Kantonsmuseen. Sitten.
Reto Jagher und Urs Leuzinger
Homo erectus / Museum für Archäologie 4
Reto jagher und urs leuzinger
Universität Zürich -, werden die Zürcher, Basler und syrischen Experten wieder bei vierzig Grad im Schatten Tag für Tag in der Erde graben. Bis irgendwann, wahrscheinlich, ein Hominide zum Vorschein kommt.

interessante zu lesen wie man damals kriege führte:
der schlacht von karkara

Von "http://de.wikipedia.org/wiki/Araber_in_der_Antike"
Kategorien: Arabische Geschichte | Alter Orient | Naher Osten | Historische asiatische Ethnie

Karkara (heute Tell Qarqur, Qarqar, Karkar) ist eine antike Stadt am Nahr al-Asi in Syrien im Territorium von Hamath. Sie war ein Zentrum der Verehrung sie beteten den wettergot hadad

Salmanassar III. König von Assyrien (ca. 858 v. Chr. . 824 v. Chr.) und Nachfolger seines Vaters

Schlacht von Karkara
Hier fand 853 v. Chr. eine Schlacht zwischen dem assyrischen König Salmanassar III. (858-824 v. Chr.) und einer Koalition zwölf syrischer Staaten statt. Im oberen Bereich funde zeigt sie Salmanasser den Symbolen der Götter Assur, Ischtar, Anu und Sin.
Danach verließ Salmanasser auf seinem sechsten Feldzug mit einer Armee von 100.000 Mann Niniveh, überquerte den Tigris, den Euphrat und empfing den Tribut zahlreicher Städte, darunter Aleppo. Danach wurde er von den Truppen des Königs von Hamath angegriffen, die er schlug. Dann plünderte er zahlreiche Paläste und Städte im Reich von Hamath. Nachdem Salmanasser Karkara eingenommen und geplündert hatte, stieß er am Orontes auf die Streitmacht der Koalition.

Angeblich standen der assyrischen Armee 3.910 Streitwagen, 1.900 Reiter, 1.000 Kamelreiter und ca. 62.000 Fußsoldaten gegenüber.
Die anti-assyrische Koalition bestand aus:
" König IM-idri (Hadad-) von Aram-Damaskus mit 1200 Streitwagen, 1200 Reitern und 20.000 Fußsoldaten
" König Irhuleni von Hamath mit 700 Streitwagen, 700 Reitern und 10.000 Fußsoldaten
" König Ahab von Israel mit 2000 Streitwagen und 10.000 Fußsoldaten
" König Irqanata mit 10 Streitwagen und 10.000 Soldaten
" Gindibu von Arabien mit 1.000 Kamelreitern
" 1000 Soldaten aus dem Land Musri (vermutlich in der Nähe von Kizzuwatna)
" König Adunu-ba'lu von Schianu mit 30 Streitwagen und soldaten
" 500 Soldaten aus dem Land Kizzuwatna
" Ba'asa, Sohn des Ruhubi, König der Ammoniter mit … [Lücke] 00 (x-hundert) Soldaten
" König Matinu-ba'lu von Arwad mit 200 Soldaten
" König Usannata mit 200 Soldaten

ps: Konfrontation mit Assyrien
In der Schlacht von Karkara 853 v. Chr. zwischen dem assyrischen König Salmanassar III. (858-824 v. Chr.) und einer Koalition zwölf syrischer Staaten nahm auch Gindibu, König der Araber mit 1.000 Kamelreitern teil.


siehe religion: gottheiten

 
  die sprache
Ca. 3200 v.Chr. wurde die Keilschrift in Sumer ( Mesopotanien; Irak, Türkei, Syrien....) entwickelt.
Ohne Schrift es ist nur sehr schwierig konkrete über die frühere Sprache auszusagen. Wenn man davon ausgeht, dass die Sprachvielfalt vor ca. 100.000 Jahren begann, dann kann man heute nur ca. 5% ( da die Schrift erst vor 5000 Jahren entwickelt wurde) überblicken.
Dies ist eine schlechte Ausgangsposition für Linguisten, da 95% der Sprachentwicklung bestenfalls rekonstruiert werden können.

http://www.ruhr-uni-bochum.de/biopsyseminare/data/studentenprojekte/seminar-evolution%20ss02/evolution%20der%20sprache/Evolution%20der%20Sprache-Internet.HTM

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