die schatten des lichtes
er sah sie als erstes als urteil
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kultur- kunst - unsterblichkeit -der unterschied: wie kann ich
zu mensch werden- fragen die bisher schwer zu beantworten-
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. 2000 jahren querdenker  
  friedrich nietzsche 2 . .
die geburt der tragödie
 
 

neue zeit philsophie/ aufklärung als neuer zeitgeist/ der zauderer:
da der mensch sucht- die suche hat zweigungen- eine davorn
spricht man heute-
anpassungsfähig jede situation- aktiv - intensiv - einzelgänger- flüssiges denken-
nicht wie bisher kulturtat sonder kulturrelax (der zauderer/ IN ist IN)-
du zahlst-1/2 stunden diskutiert mit einem lehrer/ fragen um sich und den anderen zu ärgern-
wissen ist passé? nein im voraus setzt man einen kampfgeist-
man will nicht mehr warten bis seine GENIE meldet - sondern er meldet seine stumpfheit um sie zu
polieren- denkt er - denkt er nciht- dornen im hirn? der hirn ist zu? jetzt man untersucht warum der
hirn öffnet sich nicht - ohne psychologisch zu werden- oder therapeut zu sitzen-
wenn nieztsche darüber lacht, dann er ist aufgestanden-
der mensch benutzt seinen hirn nicht genug - zum arbeit - alltag ist zuwenig- in qualitäten zu leben -
er wird dummer - das kann der unterbewusste besser als das ICH - sagte nietzsche vor langen jahren

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: friedrich nietzsche also sprach zarahustra - texte in: 1 - 2 - 3 - 4 -##
kant -
schelling - schiller-

Freiheit wenn sie spricht...
Budha - budha - budha -
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Nietzsche die ungeschriebenen buecher (5)
Ueber das pathos der wahrheit

Leckerbissen der gedanken eines
undenkers/ nein sager um das gegenteil zu erreichen? geht einen unweg

vorrede
Ist der ruhm wirklich nur der koestlichste bissen unserer eigenliebe? - 5) er ist doch an die seltensten menschen, als begierede, angeknuepft und wiederum an die seltensten mommente derselben. Dies sind die momente der ploetzlichen erleuchtungen, in denen der mensch seinem arm befehlend, wie zu einer eltschoepfung, ausstreckt, licht aus sich schoepfend und um sich ausstroemend.
10) Da durchdrang ihn die begluekende gewissheit, dass das, was ihn so in's fernste hinaus hob und entrueckte, also die hoehe dieser einen empfindung, keiner nachwelt voerenthalten bleiben duerfe; in der ewigen nothwendigkeit dieser seltesten erleuchtungen fuer alle kommenden erkennt der mensch die nothwendigkeit seines ruhms; 15) die menschheit, in alle zukunft hinein, braucht ihn, und wie jener moment der erleuchtung der auszug und der inbegriff seines eigensten wesens ist, so glaubt er als der mensch diese momentes unsterblich zu sein, glaubt er als der mensch diese momentes unsterblich zu sein, waehrend er alles andere, als schlacke, faeulniss, eitelkeit,20) thierheit, oder als pleonasmus von sich wirft und der vergaenglichkeit preisgibt. (Seite 750)

Jedes verschwinden und untergehen sehen wir mit unzufriedenheit, oft mit der verwunderung als ob wir darin etwas im grunde unmoegliches erelebten. Ein hoher baum bricht zu unserem missverguegen zusammen und einstuerzender berg quaelt uns.
5) jede sylvesternacht laesst uns da mysterium des widerspruches von sein und werden empfinden. Dass aber eina augenblick hoechster welt- vollendung gleichsam ohne nachwelt und erben, wie ein fluechtiger licht schein verschwaende, beleidigt am allerstaerksten den sittlichen menschen. Sein imprativ vielmehr lautet: das, 10)
was einmal da war, um den begriff "mensch" schoener fortzupflanzen, das muss auch jahrtausende hin verbinden, dass fuer mich das groesste einer vergangenen zeit auch gross ist und dass der ahnende glaube der ruhmbegierde sich erfuelle, 15) das ist der grundgedanke der kultur.

An der forderung dass das grosse weg sein soll, entzuendet sich der furchtbare kampf der kultur; denn alles andere, was noch lebt, ruft nein! Das gewoehnte, das kleine, das gemeine (20) alle winkel der welt erfuellend, als schwere erdenluft, die zu atmen wir alle verdammt sind, und das grosse qualmend, wirft sich hemmend, daempfend erstickend truebend taeuschen in den weg, den das grosse zur unsterblichkeit zu gehen hat.
Der weg fuehrt durch menschliche gehirne! Durch die gehirne erbaermlicher 25) kurzlebender wesen, als welche, engen beduerfinissen ueberliefert, immer wieder zu denselben noethen auftauchen und mit muehe eine geringe Zeit das verderben von sich abwehren. Sie wollen leben, etwas leben - um jenen preis.
Wer moechte unter ihnen jenen schwierigen fackelwettlauf vermuthe, durch den 30) das grosse allein weiterlebt? Und doch erwachen immer wieder einige, die sich, im hinblick auf jenes grosse, so beseligt fuehlen, als ob das menschleben eine herrliche sache sei und als ob es als ob das menschlenleben eine herrlich sache sei und als ob es als schoenste frucht dieses bitteren gewaechses gelten muesse zu wissen dass einmal einer stolz und stoisch durch dieses dasein gegeangen ist, ein anderer mit tiefsinn, ein dritter mit erbarmen, alle aber eine lehre hinterlassend, dass der das dasein am schoensten lebt, der es nicht achtet, wenn der gemeine mensch diese spanne sein so truebsinnig ernst nimmt, wussten jene, 5) auf ihrer reise zur unsterblichkeit, es zu einem olympischen lachen oder midestes zu einem erhabenen hohne zu bringen; oft stiegen sie mit ironie in ihr groab - denn was war an ihnen begraben?

Die verwegensten ritter unter diesen ruhmsüchtigen, die daran glauben 10) ihr wappen an einem sternbild haengend zu finden, muss man bei den philosphen suchen.
Ihr wirken weist sie nicht auf ein "publikum", auf die erregung der massen und den zujauchenden beifall der zeitgenossen hin; einsam die strasse zu ziehn gehoert zu ihrem wesen.
15) Ihre begabung ist die seltenste und in einem gewissen betracht unnatürlichste in der natur, dazu selbst gegen die gleichartigen begrabungen ausschliessend und feindselig. Die mauer ihrer selbstgenugsamkeit muss von diamant sein, wenn sie nicht zerstoert und zerbrochen werden soll, denn alles ist gegen sie in bewegung, mensch und natur. 20) Iher reise zur unsterblichkeit ist beschwerlicher und behinderter als jede andere, und doch kann niemand sicherer glauben als gerade der philosoph, auf ihr zum ziele zu kommen, weil er gar nicht weiss, wo er stehen soll, wenn nicht auf den weit ausgebreiteten fittigen aller zeiten; denn die missachtung 25) des gegenwaertigen und augenblichklichen liegt in der art des philosphischen betrachtens. Er hat die wahrheit; mag das rad der zeit rollen, wohin es will, nie wird es der wahrheit entfliehen koennen.

http://www.nietzscheana.com.ar/fotos.htm

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warum muss ich wissen /



Nach Kant ist es Aufgabe der Philosophie, Begriffe, die als verworren gegeben sind, zu zergliedern, ausführlich und bestimmt zu machen. Vier Fragen machen das Feld der Philosophie aus: Was kann ich wissen? - Was soll ich tun? - Was darf ich hoffen? - Was ist der Mensch?
Die erste Frage beantwortet die Metaphysik, die zweite die Moral, die dritte die Religion, und die vierte die Anthropologie.. Durch die Philosophie erhalten die Wissenschaften Ordnung und Zusammenhang.


Fichte faßt die Philosophie als Wissenschaftslehre auf. Sie will dasjenige im Gange unserer Vernunft, das uns unter dem Gesichtspunkte des gemeinen Bewußtseins unbekannt bleibt, entdecken. "Was für eine Philosophie man wähle, hängt ... davon ob, was man für ein Mensch ist."

Nach Wolff ist die Weltweisheit eine Wissenschaft aller möglichen Dinge. Sie handelt davon, wie und warum sie möglich sind. <http://www.philosophenlexikon.de/arist.htm>

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