homepage evo
nietzsche - charles darwin
evo/ beispielen/ folgen
home
 
fuer kinder- und jugendlichen neugier zu wecken-
als die baueme auf der erde wuchsen - nach der eiszeit
wie alt ist der modernen mensch 250 000 jahren seinen existenz begann vor 7 millionen jahren - die erde 6 milliarden - dass er einen betriebsystem von der natur ausgestattet bekam - durch die evolution in die moderne zeit des wissens und kultur ihn brachte-

podiumsgespraech mit: prof. dr. sigrid weigel - prof dr friedemann schrenk - prof. dr. volker gerhardt - prof dr. volker mosbrugger -
doerte hinrichs moderatorin 02.05.06
 
 
     

eine diskussionsabend im senckenberg naturmuseum in frankfurt main
geisteswissenschaft im
DIALOG

evolution- mensch- kultur- veraendert kultur die evolution des menschen?

*ist der mensch ein optimierungsmodell oder ein irrläufer der natur? den menschen zeichnen kognition und bewusstsein aus, sie finden ausdruck in kultur, technik und kunst. die fragen nach dem selbstveraendnis des menschen und seiner stellung in der natur oeffnen ein feld, in dem das zusammenwirken kultureller und biologischer faktoren in zusammenarbeit von wissenschaftler aus geistes- und naturwissenschaftlichen disziplinen erforscht werden kann .
ausgehend von ihren unterschiedlichen perspektiven und begriffen, entwicklen sie einen gemeinsamen forschungsrelevanten interdisziplinaeren diskurs.

welche möglichkeiten hat der mensch heute, seine stellun g in der natur zu beeinflussen?
wie weit kann, will und dar er in seiner kulturellen verfügung über die welt und über seine eigene natur gehen? würde er sich genetisch perfektionieren und sogar auf dem mars leben wollen? darüber diskutieren.

zwei momente in der biologischen evolution heben den menschen aus dem tierreich hervor. als folge gravierender umweltveraenderungen vor etwa 2,5 mio. jahren entwickeln hominiden mit aufrechtem gang (nicht vom affen aber einen gemeinsamen vorlaeufer) die faehigkeit werkzeuge und zeichen zu gebrauchen. sie werden zunehmend unabhaengig von der umwelt und entwickeln gesellschaftliche sozialstrukturen. belegfunde für den naechsten raeteselhaft motivierten kulturschub sind nur
40 000 jahren alt mlerei, schmuck, kunst- oder kultgegenstaende und erste instrumente.

das selbstverstaendnis des menschen findet seinen ausdruck in kultur, technik und kunst. die einbindung in den zusammenhaengder natur ist gleichwohl teil des menschseins. darueber verstaendigen sich heutige geistes- und naturwissenschaftler in einem gemeinsamen forschungsrelevanten diskurs. der entwicklungsbiologe bringt dafuer die erkenntnisse und methodischen grundlagen der evolutionstheorie ein.
der kulturwissenschaftler beschreibt die kennzeichen der kulturellen evolution, ihre funktionsweise und ihre bedeutung für die biologische evolution des menschen.
den philosphen bewegen diese einsichten,
das welt- und menschenbild zu ueberdenken.

wie weit kann, will und darf der heutige mensch in seiner kulturellen verfuegung ueber die welt und ueber seine eigene natur gehen? waere sein ziel, genetisch perfektioniert auch auf dem mars leben zu koennen?
das koennten einige der spannenden fragen dieses diskussionsabends sein.

*aus dem info entnomenen texte- top

der podiumdiskussion
kultur war das wichtigste wort an dem abend- gene - phaen - evolution fortfuehrung in neue zeit neue begriffe- dass der mensch sich von seinen ursprung entfernte, zum ersten mal in der geschichte die evolution nimmt keinen anteil an seinen leben.
z.b bei geburtsrate 1,1 eines volks findet keine selection - hier kann man sprechen von harten selection ist im gange-
die evolution hat lange entwicklungen - mit darwen ist vieles abgeblockt, dass die forschung fast nur in einer richtung ging-
(in Evolutionsfoschung am Forschungsinstitut Senckenberg einen dynamik mit veränderten modernen aspekte gesehen)

der mensch war immer verbunden an die evolution durch direkte teilnahme an die natur-

kultur begleitete ihn- an einen punkt dass die menschheit neu historie entstanden-
alte voelker haben ihre ritualen - andere kulturen haben diese ritualen umfunktioniert/ weiterbearbeitet- es entstand die grosse einzigartige geistige kultur- spaeter kam die entwicklung bis unsere zeit- das aufhalten ist nicht mehr moeglich, erlebt man mit jede neue entdeckung tag ein und aus- die geschwindigkeit, die der mensch nicht besitzt machte er mit-
z.b. autofahren 200km ist nicht in seinem körper angelegt- seine anlage bediente diesen urmensch, dass jeden tag nach nahrungsmittel suchte- ein tier nach hause mitbrachte-
durch die neue entwicklung elektronik ("zeitalter" - z.b hendy hat die verbindung zunächst mit der natur fern)- brach die verbindung zur umwelt - wer wusste von hendy vor 20 jahren oder emails-

hier möchte man anküpfung erstellen von dem mensch der unermuedet nach neue wege suchte- obwohl er begrenzt ist durch seine alten bau dass er sich auf dem buckel trägt 250 000 jahren mit den gleiche appereturen- trotzdem brach er alle mauern des unwissende welt durch -
der mensch schuf hoch komplizierte sprache- er erfand - aber er hatte struktuen erstellt, die er nicht festlegte - später erfand er für sie neue zugaenge zu neuen funktionen-
das nicht wissen warum - und später er hat eine form mit funktion und inhalt-
man kann hier reden von illusionen, die ihn beflügelt- die hirnforschung ist jetzt an der reihe vieles zu entdecken - warum neigt der mensch zu unsinn- trotz alle seinen erlenen.

pro. frau weigel und prof. herr schrenk sprachen über die möglichkeit und die unmoeglichkeit- ueber die wahrheit und unwahrheit-
aber es gibt keinen endpunkt keinen absolute wahreheit- den unsere geschehenissen/ welt sind unendlich.
den 2. punkt der mensch sein leben mit zunehmende alter geht zu ende. seine historie erlöscht mit ihm-
das interessante die folgende generationen übernehmen weit einen weg - baut neue visionen-

(eigentlich die unendlichkeit verleitet mir die sicherheit. wir leben wir können machen was wir wollen wir kommen nie an- also wir haben uns besser zu konzentrieren - zu arbeiten - zu denken - das kulturleben zu kultivieren nach neuen anspruechen- damit ist eine reale welt entsteht um neue visionen zu schaffen)
(damit ist nicht gemeint das unschein- das design- das nur haben, dass die menschen in irrwege leitet als zu einem glück ohne falschen werten, sie die gesellschat zur zeit aus der hand geraten-)
das haben - kaufen- konsumieren ist lebensnotwendigkeit, dass der mensch von den anfaenge begleitete -

das positive dass der mensch konnte seit 6 milliarden jahren neue wege - rettungswege finden - egal wo er ist-
wichtig, dass der mensch sich im griff/ frei entscheiden kann und der staat als institution ihn beisteht- so kann die menschheit sich retten-
einen positiven abend - über der menschheit mit bravour erreicht was vorher nie vorgesehen war- eine grosse leistung-
man darf nicht den pessismus sehen - den der mensch suchte und fand-

er wird auch so einen neuen weg schaffen-

allgemeinen hintergrund info
wichtig dass die forschung nicht als endpunkt ergebnissen zu sehne sondern als modellform, dass immer dazu- oder wegkommt- so gewinnt die wissenschafft eine aktive rolle in ihrer rolle als wegweiser fuer die naechste generationen-

bei vulkanen ausbrüche es gab molden wo es warm wurde- es gab fast alle tierarten -
wir leben in warmzeitalter vielleicht von 140 000 jahren-
auf der erde es gab kaltzeit es gab warmzeit zwischen 170 000 tausend jahren und 140 000 jahren -
70 000 jahren sind nötig um eine anpassung-
als es kalt war 0 grad auf der erde "europa" und der boden 2 bis 3 meter vereist- es wuchs nur gras - es war keinen baeumen-
es gab verschieden menschen arten die ausgestorben - der asiate- die kleinen menschen auf die insel cossels-
(home sapien - neanderthaler exitierte nur in europa)
unsere ursprung vom afrikaner - der heutige mensch hat sich vermehrt aus welchen grund -
die andere sind ausgestorben, weil sie keine nachwuchs bekamen / sich vermehrt hatten -
dass der uralte mensch 160 000 jahren das schöne erkannte so prof schrenk -

DER MODERNEN MENSCH= WIR (SEIT 250 000 JAHREN )IST BEZEICHNED - SEINEN KINN - KIEFER - FREISTELLE ZWISCHEN DEN AUGENBRAUNEN-

bei einen ausgrabung fand er einen wunderbaren stein deutet auf ein gesicht- nicht die bedeutung sondern dass diesen stein wurde an andere stelle gefunden - er wurde hier bei diesen grabungsstaette gebracht als andenken!
top


statement-

prof. dr. sigrid weigel
direktorin des zenturms für literaturforschung
geisteswissenschaftliche zentren berlin e.v.
professorin für literaturwissenschaft, technische universität berlin

www.zfl.gwz-berlin.de

die zahlreichen missverstaednisse, die in den debatten ueber die "evolution der kultur" zu beobachten sind, gruenden in einem unklaren begriff von kultur. hier ist es hilfreich zu unterscheiden zwischen
(1) den universalien, d.h. solchenfaehigkeiten wie werkzeug- und zeichengebrauch, die sich bei menschen und primaten finden.
(2) dem kuturbegriff der humanities, der eine reflexive, semantische, historisch veraenderbare kultur meint und symbolische formen kulte, artefakte, kulturetechniken, wissen, kunst u.a. einschliesst. dieser art von kultur ist mit einem evolutionstheoretischen ansatz nicht beizukommen. nicht nur, weil (wie darwin selbst konstaiert hat) die gesetze der evolution durch kultrelle phaenomene relativiert bzw. ausser kraft gesetzt werden. auch produziert der versuch, die evolutionstheorie auf kulturelle gegenstaende zu uebertragen, grundlegende methodische probleme, da kultrelle phaenomen darin notwendig wie arten behandelt werden: um einheiten zu konstruieren, werden sie aus den vielfaeltigen, historisch veraenderbaren zusamenhaengen issoliert und stillgestellt.

die kutur relativiert und begrenzt aber nicht nur die gesetzte der evolution. sie stellt auch grundannahmen der darwinschen evolutionstheorie in frage. so wird mit den einsichten der juengsten epigenetischen forschung, die jene faktoren in der entwicklung von individuen/ organismus untersucht, die über die DNA-vererbung hinausgehen, nicht nur die aussagekraft der modernen genetik relatiert. mit beobachtungen, dass sich epigenetische faktoren offensichtlich auch vererben, steht die grundkonzeption der evolutionstheorie zur debatte. anstelle von mutation und selektion waeren andere prozesse zu beachten, mit denen soziale und kultrelle aspekte (wie z.b. essverhalten) in die heredität eingehen. damit eroeffnet sich hier - einseits von genetik und evolutionstheorie - ein feld, in dem das zusammenwirken kultreller und biologischer faktoren in interdisziplinaerer zusammenarbeit erforscht werden kann. schon die kulturwissenschaften um 1900 haben solche zusammenhänge angenommen: freud in der dialetik von triebstruktur und unbehagen der kultur, benjamin, indem er die zunahme haptischen, unwilluerlichen verhaltens auf die medien- und technikgeschichte zurueckfuehrt"

prof. dr. friedemann schrenk
professor fuer paleobiologie universitaet frankfurt

biokulturelle evolution des menschen
ein wensentliches merkmal der evolution des menschen ist der uebergang von der biologischen zur biokulturellen evolution, der sich zeitlich und geographisch gut eingrenzen laesst. der beginn der kulturellen evolution stand im zusammenhang mit einer phase zunehmender trockenheit im oestlichen und nordoestlichen afrika vor circa 2,8 bis 2,5 millionen jahren.

die offenen lebensraeume mit einem hoeheren anteil an trockenresistenten, hartfaserigen und hartschaligen pflanzen dehnten sich aus. der selektionsdruck dieser habitataenderung erhoehte die chancen fuer saeugetiere mit grossen mahlzaehnen, die sich das haertere nahrungs angebot der savannen erschliessen konnten. es gab jedoch eine alternative, die ebenfalls dazu geeignet war, der bei steigender trockenheit zunehmend haerteren nahrung entgegenzuwirken: die benutzung von steinwerkzeugen zum haemmern harter nahrung.
diese erfindung zeigte bald vorteile in unvorstellbarem ausmass. zufaellig entstehende scharfkantige abschlaege wurden als schneidewerkzeuge eingesetzt: eine revolution in der fleischbearbeitung und der zerlegung der kadavar.
zwar sind hilfsmitteln im tierreich und vor allem bei den hoeheren primaten weit verbereitet, unter dem druck der umweltveraendrungen vor 2,5 mio. jahren war es aber gerade die faehigkeit der hominiden zu kultrellem verhalten also zur herstellung dieser werkzuge, die unsere eigene gattung homo entstehn liess.

die zunehmende unabhaengigkeit vom lebensraum fuehrte allerding von den werkzeugen, bis heute ein charaktenristisches merkmal den menschen.
waehrend in der biologischen evolution die information ueber die gene von generation zu generation weitergegben wird, geschieht dies in der kultrellen evolution letzlich ueber die sprache, auch von indiduum zu individuum. dieser informationstransport ist wensentlich schneller und fuehrt zu immer staerkerer kultureller veraenderung. neben transport von information bot kultur auch die moeglichkeit von externer informationsspeicherung: der ursprung von buechern und betriebssystemen.

die enwicklung des menschen verlief weder zielgerichtet noch zeitlich in allen merkmalen synchronisiert. fast alle evolutionsmerkmale des menschen, wie werkzugkultur, kommunikation, sozialverhalten, gehirnsruktur und koerperbau sind in irgeneiner form schon bei unseren primaten-vorgaengern angelegt. waheren die faktoren der biologischen evolution langsam an bedeutung abnahmen, stieg die zahl der entwickungsfortschritte bei der kultrellen evolution stetig an. vor wenigen hunderttausen jahren beginnt sich ein synergie-effekt unterschidelicher faktoren biokultureller evolution auszuwirken. mit geleichzeitiger erhoehung der sozialen organisation wird eine neue qualitaet des lebens im tierreich erreicht. jetzt entsteht, was oft als chakteristikum des menschen angesehen wird: kognition und bewusstsein.
durch seine vielfalt der vermittlung zwischen modernen wissenschaft der mensch heute- wo seine schwerpuenkte auf allen gebieten der entwicklungen des menschen von den anfaengen des vormenschen bis unsere heutigen tagen-

seine bedeutendesten funde sind ein bzahnter unterkiefer (UR 501) von homo rudolfensis sowie ein oberkiefer- fragemnt mit erhaltennen ersten beiden backenzaehnen des australopithecinen paranthropus boisei (RC 911)

top
 
  bei diesem podiumdiskussion war der mensch im zenturm positive historie, die er durchging aus der evolution seine ahnen-

bei erich fromm finden wir, wie wir erreichen diese obere welt mit gesunden gesellschaften- was nicht möglich ist-
mit 6 jahren ist ein kind psyche abgeschlossen- nur einen therapie kann vielleicht möglich ihn zu therapieren -
einen aussenseiter rolle zu nehmen - haengt mit dem geistigen forderung dass der mensch sich selbst stellte-
gegen den strom zu schwimmen ist viel mühsamer als das gegenteil - was man als negativ beurteilen muesste -

durch den zusammenhalt?= streng erziehungen entsteht engpaesse in der psyche - die daurnd unter kontrolle gestellt wird-

ausartung
- wen der menschklugheit führt - er kann denken - er kann ablenken - nicht der zufall -
sondern seine kraft vom alten zum neuen führt ihn (verhalten)/ seine intuition
neue zeit evolution

der unterschied 250 000 jahren - man merkt an den merkwürdigen verhalten manchen menschen- beide zeiten schlagen in einander- einen der normal ist - lässt 3 tagen den schleuder an- oder eine frau bewegt die tische bis sie ins bett ging-
oder strassen pflege live vor meinen augen/ wo das unkraut entfernt sollen auf unheimliche ungewöhnilchen methoden aufgreift
- 3.5.06
top
 
 

wer ist darwin
der urvater des evolutionstheorie
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Charles_Darwin_by_Julia_Margaret_Cameron.jpg /

Tierzuechtung:
Start: Viele verschiedene Tiere


Der Zuechter setzt ein Zuchtziel fest und wählt geeignete Tiere zur Fortpflanzung aus (Kuenstliche Auslese (Selektion));

Vererbung der Anlagen für die gewuenschten Merkmale; Anzahl der Tiere mit passenden Merkmalen nimmt in der Regel in der naechsten Generation zu.

 
Evolution:
Start: Viele verschiedene (variable ) Individuen;
Uebervermehrung von Nachkommen; Nahrung und Lebensraum sind aber begrenzt vorhanden.
Konkurrenz der Individuen (Kampf ums Dasein ), die am besten angepassten Individuen ueberleben und pflanzen sich bevorzugt fort (Natuerliche Auslese (Selektion));

Vererbung der Erbanlagen (Gene) für die guenstigen Eigenschaften. in der naechsten Generation sind Individuen mit vorteilhaften Eigenschaften haeufiger vertreten; usw.

   
Evolutionsfoschung am Forschungsinstitut Senckenberg
http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=1037

Evolutionstheorie
Charles Robert Darwin (1809-1882) ist der Begruender der modernen Evolutionstheorie. Nachdem er
das Studium der Medizin begonnen hatte, welches er nicht abschloss, studierte er Theologie. 1831-l 836 bekam
Darwin ein Angebot von der Universität auf eine Weltreise zu gehen. Seine Naturbeobachtungen auf dieser Reise waren unermüdlich. Im Jahre 1859 veroeffentlichte Darwin sein Buch, in dem er den Gedanken einer Abstammung der heutigen Lebewesen von frueheren einfachen Formen beschrieb und gleichzeitig eine einleuchtende Darstellung der Ursachen für die Evolution der Organismen gab. Zu dieser Ursachenerklaerung gelangte Darwin ueber die Beobachtung, dass bei der Tierzuechtung eine Auswahl (Selektion) durch den Züchter erfolgt; dieser liest solche Formen aus, deren Eigenschaften ihm besonders zusagen. Darwin erkannte die Züchtung als ein Modell der Evolutionslehre. Er erkannte, dass nicht alles von Gott geschaffen wurde (Schöpfungstheorie).
top

Es gibt zwei Möglichkeiten den Kampf ums Dasein zu verringern erkennt Darwin.
1. Auswanderung in die Gebiete, wo die gleiche Art noch nicht vorkommt.
2. Das Erschliessen anderer Nahrung.
In dem Wettbewerb oder -Kampf ums Dasein (struggle for life) ueberleben die am besten an ihre Umwelt angepassten Individuen (survival of the fittest = Überleben der Tauglichsten ). Dieser Begriff wurde oft missverstanden. Besonders tauglich im Sinne der Evolutionstheorie ist nicht der Staerkste, sondern dasjenige Individuum, das die hoechste Anzahl von Nachkommen hat, die ihrerseits wieder zur Fortpflanzung gelangen.

Da fortgesetzt neue Mutationen entstehen, muesste die genetische Variabilitaet einer Population fortlaufend zunehmen. Dies ist nicht der Fall, da die Selektion (=natuerliche Auslese durch die Umwelt) wirkt.
In den meisten Populationen werden viel mehr Nachkommen erzeugt, als in ihrem Lebensraum ueberleben koennen. Viele Individuen jeder Generation gehen daher zugrunde, ehe sie zur Fortpflanzung gelangen, andere haben eine sehr geringe Nachkommenzahl. Dadurch erfolgt die Selektion; die Haeufigkeiten der Allele vieler Gene verändern sich und die Individuen leisten zum Genpool der folgenden Generation einen unterschiedlichen Beitrag. Diesen nennt man die reproduktive Fitness (kurz Fitness oder Tauglichkeit oder Adaptionswert genannt).

 
  palaeethnologie= voelkerkunde - palaethologie= erforschung vergangener lebensweise und gemeinschaften-  
  weitere info in impressum/ public- register