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der drache als die geistige
chinesische mauer -
der drache als himmelsbote -
der himmel als die reinheit
betrachtet seit 6000 tausen jahren -

china geschichte - philsophie religion märchen aus china the wall
Stand: Oktober 2006
18. Jh. v. Chr.: Anfänge des chinesischen Reiches
1066 - 256 v. Chr.: Politisch zersplitterte, aber kulturgeschichtlich wichtige Zhou-Dynastie (Konfuzius, Laotse).
221 v. Chr.: Erste Einigung des Landes unter der Qin-Dynastie (daraus abgeleitet auch der Ländername "China"); sie bleibt in der darauffolgenden Han-Dynastie (206 v. Chr. - 220 n. Chr.) erhalten. Darauf folgt eine erneute Epoche des Zerfalls und teilweiser Fremdherrschaft.
581: Sui-Dynastie: China wird wieder vereint.
618 - 907: Tang-Zeit: außenpolitische Öffnung und kulturelle Blüte (Dichter Li Bai und Du Fu)
960 - 1279: Nach kurzer Zeit des Niedergangs tritt unter den Song-Kaisern eine kulturell fruchtbare (Philosophie: Neokonfuzianer), aber außenpolitisch instabile Lage ein, die 1127 zum Verlust des nördlichen Reichsteiles an sinisierte Nomaden führt.
1279 - 1368: Nach dem Siegeszug des Dschingis Khan beherrschen die Mongolen für ein Jahrhundert China (Yuan-Dynastie).
1368 - 1644: Chinesische Ming-Dynastie schüttelt die Fremdherrschaft ab.
1644 - 1911: Nach nahezu 300-jähriger Herrschaftszeit wird die Ming-Dynastie durch die Qing-Dynastie der Mandschu ersetzt, die China erneut unter Fremdherrschaft bringt.
1842: Erste Niederlage Chinas gegen den Westen im Opiumkrieg
1900: Boxeraufstand mit Hassausbrüchen gegen alles Fremde und Ausländische.
Februar 1912: Nach dem Sturz der Mandschu-Dynastie durch die von Sun Yatsen geführte Revolution Ausrufung der Republik unter ihrem ersten Präsidenten Yuan Shikai.
1916 - 1925: China unter der Herrschaft der Kriegsherren im Norden.
1923: Zusammenschluss der Kuomintang (Nationale Volkspartei) und der 1921 gegründeten Kommunistischen Partei Chinas
1927: Nationalisten unter Chiang Kai-shek beenden dieses Bündnis und erobern ein Jahr später Peking.
1936: Die anschließende Zeit des Bürgerkriegs zwischen den Nationalisten und Kommunisten wird nach dem so genannten Xian-Zwischenfall durch eine nationale Front gegen Japan vorerst überwunden; nach der Kapitulation Japans erneut Bürgerkrieg.
1949: Maos Sieg führt zur Ausrufung der Volksrepublik China, Chiang Kai-shek zieht sich mit Restgruppen der Nationalisten auf die Insel Taiwan zurück.
Bis September 1976: Mao-Ära: Bodenreformbewegung 1949 - 52, Genossenschaftsbewegung 1951 - 56, "Großer Sprung nach Vorn" und Volkskommunenbewegung 1958, Kulturrevolution 1966 - 1976
Dezember 1978: Nach schweren Auseinandersetzungen kann die Gruppe um Deng Xiaoping auf der 3. Plenarsitzung des XI. Zentralkomitees ihr Reformkonzept durchsetzen und sich in der Folgezeit konsolidieren.
1980 / 1981: Nachfolger Maos, Hua Guofeng, muss seine Ämter als Regierungschef an Zhao Ziyang und als Parteivorsitzender an Hu Yaobang abgeben, der seinerseits im Januar 1987 zugunsten von Zhao Ziyang zurücktreten muss.
4. Juni 1989: Nach der gewaltsamen Niederschlagung des als "Konterrevolutionäre Rebellion" bezeichneten Studenten- und Volksaufstandes wird der reformfreundliche MP Zhao Ziyang seiner Ämter enthoben und steht seither unter Hausarrest. Neuer Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) wird Jiang Zemin, der im Herbst 1989 nach Rücktritt Deng Xiaopings von seinem Posten als Vorsitzender der Zentralen Militärkommission der KPCh auch dieses Amt übernimmt.
März 1993: Jiang Zemin wird zum Staatspräsidenten gewählt und 1998 in diesem Amt bestätigt.
01.07.1997 Rückgabe von Hongkong
20.12.1999 Rückgabe von Macau
11.12.2001 Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation (WTO)
November 2002 Hu Jintao wird beim KP-Parteitag zum neuen KP-Generalsekretär gewählt.
März 2003 Hu Jintao wird beim Plenum des Nationalen Volkskongresses zum neuen Staatspräsidenten gewählt.
September 2004 Hu Jintao wird zum Vorsitzenden der Zentralen Militärkommission der Partei gewählt
März 2005 Hu Jintao übernimmt formell die Funkton des Vorsitzenden der Staatlichen Zentralen Militärkommission von Jiang Zemin und vereinigt damit die wichtigsten drei Funktionen im Staat in seiner Person
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/China/Geschichte.html

2007 die erste erscheinung der neue china industialisirung - im schlamm des todes - wie in europa die letzten 200 jahren- china muss es meistern in 10 jahren spätestens - im sterberaten von 700 000 menschen - ist die zahl zu hoch - zu hohen vorsicht von 20% der umwelt freundlichen stoffen sind immer noch wie einen tropf wasser im ozean- wasserstoff als neue brennstoff wird genau berücksichtigt- so die letzten jahren war zu hören-

 
budha 1 - 2 -
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europa - nahen osten goetter
und religionen der vorzeit-
Symbol für das Böse und die Macht

Bei den Germanen tauchen die ersten drachenähnlichen Darstellungen in der späten Völkerwanderungszeit auf. Sie erklären sich aus spätantiken römischen Vorbildern, denn zunächst erblüht in den antiken Hochkulturen des Mittelmeerraumes der Glaube an furchterregende Ungeheuer. Phantasiewesen aus verschiedenen Körperteilen mächtiger, bedrohlicher Tiere wie Raubkatzen, Schlangen und Adler, aus denen sich die Drachen entwickeln. Schon in dieser Zeit gelten sie als garstige Wächter, sind aber auch ein Symbol für Macht und Stärke. So wundert es nicht, dass sich der Drache in vielen Fahnen, Standarten, Wappen und Siegeln wiederfindet: als Ausdruck der überlegenen Herrschaft und Kraft.
In den germanischen Glaubensvorstellungen erscheinen zunächst Lindwürmer, die mit magischen Riten und Sagen verflochten werden, aber fast nahtlos in der Figur des Drachens ihre Fortsetzung finden. Seine vornehmliche Bedeutung findet er als feuerspeiendes Ungeheuer, als rasende Furie, die Schätze in tiefen Höhlen bewacht, die gesamte Umgebung verwüstet, gar ganze Rindviecher verschlingt aber auch vor Menschen nicht halt macht. In alten Sagen und Märchen werden auch Naturphänomene, Naturkatastrophen und drohendes Unheil dem Treiben eines Drachen zugeschrieben. Bevorzugt verspeist er hübsche Jungfrauen, die ihm geopfert werden, damit er Ruhe gibt und die Menschen sowie ihre Äcker und Städte zufrieden lässt. Das Bild des Drachens gilt als Wüterich, trotzdem spricht man ihm Intelligenz, Gewitztheit und Listigkeit zu. So hat er in vielen Sagen durchaus die Jungfrauen gar nicht gefressen, sondern sie mit so gar nicht in das Drachenbild passender zärtlicher Hingabe beschützt und umsorgt. Das Verhältnis zwischen Drache und Jungfrau wird oft als intimes, nahezu erotisches Verhältnis beschrieben. Trotzdem, der Held in allen Sagen und Mythen ist nie der Drache, sondern immer der Drachentöter, der Land und Menschen von dem Unwesen befreit. Auch die Jungfrauen. Wie überliefert ist, manches Mal gegen ihren Willen.
Mit der Verbreitung des Christentums findet der Drache eine unrühmliche Rolle in Form von furchterregenden Mischwesen, die in der Bibel als Synonym für böse Mächte gelten. In der Offenbarung Johannes wird er zum Sinnbild des Bösen, gleichgesetzt mit Satan, dem Teufel. Der Kampf der heiligen Ritter mit dem Drachen symbolisiert im Grunde den Kampf mit dem Heidentum. Als Bekämpfer der heidnisch germanischen Glaubensvorstellungen und Sieger über den Drachen genießt der Erzengel Michael seit dem frühen Christentum große Verehrung. Ebenso der Hl. Georg, dessen allegorischer Kampf mit dem Drachen im Abendland zu einer historischen Begebenheit umgedeutet wird.
Tatsächlich glaubt man an Drachen als real existierende Wesen. Angeregt wird die Phantasie immer wieder durch Knochenfunde in Höhlen, paläontologische Funde von ausgestorbenen Riesensäugern und Reptilien werden noch bis in das 18. Jahrhundert dem Drachen zugeordnet.
Abgesehen von einigen Kindererzählungen, als Beispiel die weise Frau Mahlzahn in "Jim Knopf und die wilde 13" von Michael Ende, oder das bekannte wie beliebte Musical für Kinder "Tabaluga" von dem Musiker Peter Maffay, bleibt der Drache bis heute ein Unwesen. Schaut man in ein aktuelles Lexikon für Synonyme, findet man als Entsprechungen: Lindwurm, Ungeheuer, Furie, Untier, Megäre, Hausteufel, Xanthippe, Keiferin, Reibeisen.
Zumindest liefert der Drache im Abendland Stoff für viele Heldensagen, beständig bedeutet er das Böse und die Macht, die im heroischen Kampfe überwunden wird.
http://www.paradox-online.de/Start/Projekte/Drachen/dra_text/dra_text.html

 
 
----budha ---
 
Urahn aller Chinesen
Die Drachen sind ein wesentlicher Bestandteil der chinesischen Kultur. Schon in dem jahrtausende alten Weissagebuch der Chinesen, dem "I Jing", hat der Drache eine große Bedeutung. Der Drache bestimmt die Jahreszeiten und die Ernte. Im Winter lebt er im Wasser, im Frühsommer steigt er in den Himmel auf. Das ist in China die Zeit, in der die großen Regenfälle einsetzen. Es liegt am Drachen, wie das Wetter sich entwickeln wird. Steigt der Drache zu weit nach oben, wird das Wasser die Erde nicht erreichen und die Ernte wird schlecht. Steigt er nicht hoch genug, so wird es so stark zu regnen beginnen, dass überall Überschwemmungen auftreten.
Das Erscheinen eines Drachen wird in China auch häufig mit dem Auftauchen eines großen Mannes in Verbindung gebracht. Wird ein Drache gesichtet, so steht gewiss die Geburt eines Weisen oder eines neuen Kaisers bevor. Viele Kaiser sahen sich gar selber als Nachfahren der Drachen. Der Urkaiser und die Urkaiserin Chinas sollen schließlich selber halb Drache, halb Mensch gewesen sein. Noch heute pilgern viele Chinesen zur Stadt Huaiyang, in der der Urkaiser begraben liegen soll. Drachenstadt, so nennt man den Ort in China auch.

http://www.planet-wissen.de/pw/
Artikel,,,,,,,F7885CB052B94C3BE0340003BA5E0905,,,,,,,,,,,,,,,.html
drachenbootrennen
Vor über zweitausend Jahren ertränkte sich einer Legende zufolge der geliebte Staatsmann und Dichter Zhu Yuan im Milo Fluss in der Provinz Henan, im Süden Chinas. Es war der fünfte Tag des fünften Mondmonats, eine Zeit, in der Überschwemmungen in dieser Gegend häufig sind. Dass daran nur der im See lebende Drache schuld sein kann, ist noch heute jedem Chinesen in der Gegend bewusst. Seit dem Tod des unglücklichen Staatsmannes ziehen deshalb die Anwohner mit drachenbootähnlichen Kanus auf den Fluss, um den Drachen zu beruhigen und ein wenig mit ihm zu spielen, damit er den Staatsmann nicht anknabbert und in Frieden lässt.
Die heutige Drachenboot-Saison dauert mehrere Monate. Die Boote, die für die Rennen verwendet werden, haben Platz für bis zu 80 Mann - Frauen sind in der Nähe des Wassers unerwünscht. Jedes Dorf der Umgebung stellt ein eigenes Boot. In der Mitte des Bootes befindet sich eine große Trommel, mit der den Paddlern der Takt angegeben wird. An der Spitze des Bootes ist ein geschnitzter Drachenkopf angebracht, der heute allerdings meistens in Fabriken hergestellt wird. Das Drachenbootfest gehört neben dem Neujahrsfest zu den wichtigsten Festen in China und der Drache zu den wichtigsten Fabeltieren.
     
  Der chinesische Drache
Symbol für das Gute und Edle

Der chinesische Drache ist ein sehr vielschichtiges, ursprünglich positives Symbol, das für Macht, Stärke, Weisheit, Glück und Fruchtbarkeit steht. Er repräsentiert die Kräfte des Yang, das positive, schöpferische, männliche Prinzip. Je grimmiger ein Drache dreinschaut, desto mehr Macht und Stärke symbolisiert er. Grimmiges und furchterregendes Aussehen steigert seine positive Energie, verstärkt die Kräfte des Yang und verleiht in diesem Sinne Mut, Kraft und Durchsetzungsvermögen. So ist es fast schon zwangsläufig logisch, dass der Drache das Symbol der Kaiser auf dem "Drachenthron" wird.
Die ältesten Darstellungen von Drachen werden auf ca. 5000 Jahre geschätzt. Schon früh verehren die verschiedenen Völker Chinas ihn als ein heiliges Wesen. Seine Erscheinungsformen sind sehr vielfältig, so gibt es unter anderem Fischdrachen, Vogeldrachen, Schildkrötendrachen, Schlangendrachen und mehr phantasievolle Arten. Die Darstellung des Drachen, wie wir sie heute als "typisch chinesisch" sehen, entwickelt sich erst im Laufe der Zeit erkennbar aus dem Schlangendrachen.
Der Drache kann ebenso als "himmlischer Bote" auftreten, der die Wünsche und Hoffnungen der Menschen zum Himmel bringt und den göttlichen Segen zu den Bittstellern zurück. Anrufen darf die Götter aber über diesen himmlischen Boten nur der vorbestimmte Taopriester.
Als Herr der Meere, Seen, Ströme und vor allem des Regens zeigt der Drache sich nicht nur von seiner guten Seite, denn er wird auch für verheerende Unwetter sowie Flutkatastrophen und sogar Erdbeben verantwortlich gemacht. Das hat natürlich auch seine positiven Aspekte, vor allem die Bauern verehren ihn als Bringer des Regens, der für eine gute Ernte oft bitter nötig ist. Und damit wird er wieder zum Sinnbild von Wohlstand, Ansehen und Zufriedenheit, die einer guten Ernte entspringen. Es soll aber auch pfiffige Chinesen gegeben haben, die den Drachen extra reizen, damit er wütend wird und ein Unwetter verursacht, das die Reisfelder zerstört. Was die Reispreise in die Höhe treibt und wiederum zu Wohlstand, Ansehen und Zufriedenheit führt. Der Drache erfüllt seine Symbolik auch auf verschlungenen Wegen. Und um auf die Erdbeben zurück zu kommen: der Drache ist ferner Auslöser des Feng-Shui. In China macht man schon sehr früh geologische Beobachtungen und findet heraus, dass es sogenannte "Drachenlinien" gibt, die inzwischen als tektonische Verwerfungen erkannt sind. Beachtet man die Drachenlinien nicht, kann der Drache wütend werden, dass die Erde bebt. Also heißt es, nach den Geboten des Drachens bauen, wenn nicht alle Baukunst vergebens sein soll, und dabei gilt es ebenso, die unterirdischen Wasserlinien zu beachten, die ein Merkmal des Herrn des Wassers sind. So hat der Drache durch das Feng Shui Einfluss nicht nur bis heute, sondern sogar bis hier in den Westen, wo man durchaus eine gute Anzahl von Freunden dieser Lehre finden kann.
Im Gegensatz zu den europäischen Drachensagen wird der chinesische Drache jedenfalls stets als ein sehr weises, friedfertiges Wesen angesehen, dem Achtung und Ehrfurcht gebührt.

 
   
 

http://www.paradox-online.de/Start/Projekte/Drachen/dra_text/dra_text.html

 
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Chinesisches Essen - was tun bei Hühnerfußallergie"?
Viele Touristen haben zwar schon etwas über chinesische Eßgewohnheiten gelesen, tun sich aber schwer, sich daran zu gewöhnen. Während man sich auf das erste Essen mit Freunden in China noch freut, läßt man sich bei der nächsten Einladung entschuldigen und ißt dann lieber alleine Instantnudeln und Kekse im Hotelzimmer, anstatt mit chinesischen Freunden /Geschäftspartner Kontakte zu knüpfen. Vor Geschäftessen graut es einem schon, weil man irgendwo gelesen hat, man dürfe aus Höflichkeit bestimmte Speisen oder alkoholische Getränke nicht ablehnen. Dabei muß man nur einfache Regeln beachten:
" Man sollte dem fremden Essen gegenüber offen sein. China ist nicht umsonst für seine vielfältige Esskultur berühmt. Speisen, die von Chinesen im Alltag gegessen werden, sind auch für westliche Geschmäcker sehr gut geeignet. Viele seltene Spezialitäten werden auch von Chinesen nicht so gerne gegessen.
" Möchte man ein Gericht unter keinen Umständen essen, kann man es auch unter einem (glaubwürdigen) Vorwand oder einer höflichen Entschuldigung ablehnen. Dazu muss nicht unbedingt eine Krankheit oder Allergie vorgeschoben werden - der einfache Hinweis, dass das Essen zwar gut ist, aber man seinen Magen erst langsam an die gute chinesische Küche gewöhnen möchte, reicht völlig aus und klingt auch nicht so unglaubwürdig wie eine Hühnerfußallergie
" Eine Ausnahme ist vielleicht ein Essen bei einer Familie - auch in Deutschland ist es durchaus üblich, aus Höflichkeit zu essen und die Gerichte zu loben, selbst wenn das Essen nicht schmeckt
" Wenn man sich in einer größeren Runde mit chinesischen Freunden oder Geschäftspartnern befindet, wird oft mit Alkohol angestoßen. Wenn eine einzige Person aus der Runde Ihnen zuprostet, sollten Sie bevor Sie selbst trinken, der ganzen Runde zuprosten - dann trinkt jeder mit und Sie verhindern, dass Sie als einziger in der Runde betrunken sind. Wie beim Essen gilt auch hier, dass man alkoholische Getränke ohne Probleme ablehnen oder auch nur leicht am Glas nippen kann - die Aufforderung "gan bei" (den Becher leeren)" bedeutet nicht unbedingt, dass man alles in einem Zug runterkippen muss
" gegessen wird in China normalerweise mit Stäbchen. Ist man satt, legt man die Stäbchen neben die Reisschüssel. Auf keinen Fall die Stäbchen senkrecht in die Reisschüssel stecken
" lautes Nase putzen in der Öffentlichkeit sollte vermieden werden - entweder den Raum verlassen oder sich zumindest abwenden und geräuschlos putzen
" nicht mit den Stäbchen rumspielen
" während des Essens möchten sich die Chinesen entspannen - die Tischmanieren sind nicht so streng wie im Westen - anstrengende Themen und auch das Thema Politik sollten vermieden werden. Machen Sie auch keine Insider-Witze, die ein Dolmetscher nicht richtig wiedergeben kann und die deshalb nur Sie selbst lustig finden

Mythologie und Ritus im Alten China
Himmel und Erde entstehen
Das, was wir heute als Himmel und Erde bezeichnen, war vor undenklichen Zeiten ein durcheinandergewirbeltes "Ding" von der eiförmiger Gestalt. Inmitten dieses Eis aber formte sich ein Wesen, Pan Gu, das einem Menschen glich.

Nach achtzehntausend Jahren strebte alles, was hell und klar war innerhalb des Eis, empor und wurde zum Himmel. Alles Dunkle und Trübe hingegen senkte sich herab und wurde zur Erde. Pan Gu schwebte zwischen beiden und wuchs und wuchs - so wie auch Himmel und Erde wuchsen. Der Himmel wurde immer höher, die Erde immer fester und Pan Gu immer größer. So vergingen wieder achtzehntausend Jahre.

Als Pan Gu starb, wurden aus seinem Atem Wind und Wolken, aus seiner Stimme das Dröhnen des Donners, aus seinem linken Auge die Sonne, aus seinem rechten der Mond, aus seinen Armen und Beinen die Vier Himmelsrichtungen, aus seinen Knien, den Ellbogen und der Stirn die Fünf Heiligen Berge Chinas, aus seinem Blut die Ströme und Flüsse, aus seinen Sehnen und Adern die Falten, Furchen und Höhlungen der Erde, aus seinem Fleisch die Felder und Weiden, aus seinen Haaren und seinem Bart die Gestirne des Himmels, aus seinen Körperhaaren die Bäume und Gräser, aus seinen Zähnen und Knochen die Metalle und Steine, aus seinem Mark, Perlen und Jade, aus seinem Schweiß die Feuchte des Himmels und die Regenschauer. So kehrte Pan Gu, der zugleich mit Himmel und Erde gewachsen war, im Tode zurück in die Welt und lebte weiter in ihr als Licht der Sonne und Sterne und in allem, was die Erde schmückt und ziert. nach oben
Die Urmutter Nügua erschafft die Menschen
Die Erde war nun wohnlich geworden, und sie war reich an Leben aller Art. Nur Menschen gab es noch nicht.Unbekannt ist, woher die Urmutter Nügua kam, doch eines Tages war sie da. Einsam und allein weilte sie auf der weiten Erde. Eines Tages, am Ufer eine Sees, als sie gerade mit ihren Händen im Lehm wühlte, kam ihr plötzlich die Idee, Figuren zu formen, die ihrem Ebenbild gleichen. Das tat sie, und kaum hatte der Lehm menschliche Form angenommen, kam Leben in ihn.
Den ganzen Tag formte Nügua sorgfältig Wesen aus Lehm. Schließlich aber, müde von der Arbeit, riss sie, um sich ihre Arbeit zu erleichtern, ein langes Stück Schlingpflanze von einem Baum. Sie rührte Lehm mit Wasser zu einem dicken Brei, tauchte die Schlingpflanze in den Brei und wirbelte sie über ihrem Kopf, so dass kleine Lehmklümpchen ringsum zur Erde fielen. Und auch diese begannen sich, sobald sie die Erde berührten, zu regen wie menschliche Wesen. Doch leider waren sie nicht so sorgsam geformt wie die ersten Figuren, weshalb es noch heute große Unterschiede und Ungerechtigkeiten unter den Menschen gibt.

Nügua stellt die Ordnung von Himmel und Erde wieder her
Der Himmel ist den alten Vorstellungen zufolge aus neun Stockwerken aufgebaut, die man die neun Himmel nennt. Jeder Himmel ist von den anderen durch eine von Tigern und Panthern bewachte Tür getrennt und ist einem der Torhüter des Herrschers der Höhe unterstellt. Der Herrscher der Höhe ist jene göttliche Instanz am Ursprung aller Dinge, die zugleich die himmlische und die irdische Welt regiert. Seit der Shang-Dynastie (ca. 16. bis 11. Jhdt. v. Chr.) wurde der Himmel als ein Gott mit Namen Shangdi ("Kaiser in der Höhe") personifiziert. Dieser Gott ist jedoch kein Weltschöpfer, sondern repräsentiert den natürlichen Himmel in höchster Instanz.
Unter dem Himmel befindet sich die Erde, die auf acht Säulen ruht. Sie enthält neun Provinzen, neun Berge, neun Pässe, neun Sümpfe, acht Arten von Winden und sechs Wasserläufe.
Gonggong, der Geist des Wassers, ein urzeitliches Ungeheuer hatte in seiner Wut, weil es ihm nicht gelang, die Herrschaft über die Welt zu erlangen und im Kampf gegen den Geist des Feuers unterlag, die Ordnung des Himmels gestört, indem er eine der vier kosmischen Säulen, den Berg Buzhou, auf der der Himmel ruht, so erschütterte, dass der Himmel in eine Schieflage geriet. Die Erde war nun an vielen Stellen geborsten, die Wälder brannten lichterloh und eine gewaltige Flut drohte die ganze Erde zu überschwemmen.
Nügua, voll Mitleid mit den Menschen, flickte das Himmelsdach mit verschmolzenen Steinen von fünf Farben, fixierte es mit den Füßen einer Schildkröte. Die überflutenden Wassermassen stoppte sie mit Schilfrohrasche. Damit stellte Nügua die Ordnung der Welt wieder her, wenngleich sie auch nicht alle Schäden, die durch Gonggong angerichtet wurden, beheben konnte. Der Himmel blieb auch weiterhin im Nordwesten ein wenig eingeknickt (weshalb die Sonne immer nach Westen zieht), und die Erde war im Südosten eingebrochen. Ein tiefer Graben hatte sich dort gebildet, und alle Ströme Chinas fließen deshalb südostwärts und bilden dort ein gewaltiges Meer.

Die Drei Erhabenen und der Beginn der menschlichen Gesellschaft
In der Morgenröte der Zeiten treten die Drei Erhabenen (San Huang) in Erscheinung. Fuxi, Nügua und Shennong legten mit einer großen Anzahl von Erfindungen den Grundstein zur menschlichen Gesellschaft und trennten den Mensch vom Tier und von den Göttern, womit die Verwirrung, die in der Welt herrschte, ein Ende hatte.
Fuxi (Taihao, Das Große Leuchten), der - wie auch Nügua - meist mit einem Schlangenleib und einem Menschenkopf, halb Mensch halb Tier, dargestellt wird, wurde von Huaxu ("Blütenall") geboren, der Göttin der neun Flüsse und Personifizierung des Sternenhimmels und der Erdmaterie zugleich. Huaxu wandelte in den Fußspuren des "Großen Menschen" (die wechselnden Erscheinungsbilder des Mondes am Nachthimmel wurden als die Fußspuren eines "Großen Menschen" angesehen, der oben auf der Oberfläche des Sternenzeltes über den Himmel schreitet). Sie ahmte den Weg des "Großen Menschen" nach, so dass diese Nachahmung das Wesen ihres Kindes, Fuxi, bildete und ihn zum "Sohn des Himmels" machte.
Dem lunaren Charakter von Fuxi entspricht seine Doppelnatur, halb Schlange, halb Mensch, Yin und Yang. Erst in der konfuzianischen Tradition wurde Fuxi entmystifiziert und als Mensch und weiser König dargestellt. Sobald die Welt in Ordnung gebracht worden war, vereinigten sich Fuxi und Nügua als Bruder und Schwester, als Gatte und Gattin. Fuxi trägt als Attribut das Winkelmaß (Symbol der religiösen und magischen Kräfte, der Erde und des Männlichen), Nügua das Attribut des Kompasses (Symbol des Weiblichen). Fuxi erfand die Acht Trigramme des Yijing, die den Wandel des Mondes in acht Phasen darstellen, ebenso wie auch den Fischfang und die Jagd ("er zähmte die hundert Tiere"). Seine Regierungszeit dauerte 120 Jahre.
Auf die Herrschaft von Fuxi und Nügua folgte Shennong, der Göttliche Landmann (auch Yandi genannt, der Rote oder Flammende Kaiser), der den Körper eines Menschen und den Kopf eines Stieres hatte. Seine Mutter wurde vom Kopf des himmlischen Drachens berührt, ehe sie den Göttlichen Landmann zur Welt brachte.
Als Shennong herrschte, waren die Zeiten, als es genüg Früchte und Beeren gegeben hatte, vorbei. Die Menschen nährten sich von rohem Fleisch und wildgewachsenen Kräutern. Shennong lehrte die Menschen die Kunst des Kochens und Bratens und brachte ihnen den Ackerbau, indem er sie lehrte, die fünf Getreidesorten zu pflanzen und den Pflug zu benutzen. Seine Erfindungen betreffen alle den Bereich der Ernährung, und er gilt als Autor des ersten Kräuterbuches, einer Materia Medica. Er richtete Märkte ein, damit die Menschen Tauschhandel treiben können. Aus den Acht Trigrammen von Fuxi schuf Shennong die 64 Hexagramme. Unter seiner Herrschaft, die 120 Jahre dauerte, lebten die Menschen wie Brüder und Schwestern miteinander. Steitigkeiten waren ihnen unbekannt.

Nügua stellt die Ordnung von Himmel und Erde wieder her
Der Himmel ist den alten Vorstellungen zufolge aus neun Stockwerken aufgebaut, die man die neun Himmel nennt. Jeder Himmel ist von den anderen durch eine von Tigern und Panthern bewachte Tür getrennt und ist einem der Torhüter des Herrschers der Höhe unterstellt. Der Herrscher der Höhe ist jene göttliche Instanz am Ursprung aller Dinge, die zugleich die himmlische und die irdische Welt regiert. Seit der Shang-Dynastie (ca. 16. bis 11. Jhdt. v. Chr.) wurde der Himmel als ein Gott mit Namen Shangdi ("Kaiser in der Höhe") personifiziert. Dieser Gott ist jedoch kein Weltschöpfer, sondern repräsentiert den natürlichen Himmel in höchster Instanz.
Unter dem Himmel befindet sich die Erde, die auf acht Säulen ruht. Sie enthält neun Provinzen, neun Berge, neun Pässe, neun Sümpfe, acht Arten von Winden und sechs Wasserläufe.
Gonggong, der Geist des Wassers, ein urzeitliches Ungeheuer hatte in seiner Wut, weil es ihm nicht gelang, die Herrschaft über die Welt zu erlangen und im Kampf gegen den Geist des Feuers unterlag, die Ordnung des Himmels gestört, indem er eine der vier kosmischen Säulen, den Berg Buzhou, auf der der Himmel ruht, so erschütterte, dass der Himmel in eine Schieflage geriet. Die Erde war nun an vielen Stellen geborsten, die Wälder brannten lichterloh und eine gewaltige Flut drohte die ganze Erde zu überschwemmen.
Nügua, voll Mitleid mit den Menschen, flickte das Himmelsdach mit verschmolzenen Steinen von fünf Farben, fixierte es mit den Füßen einer Schildkröte. Die überflutenden Wassermassen stoppte sie mit Schilfrohrasche. Damit stellte Nügua die Ordnung der Welt wieder her, wenngleich sie auch nicht alle Schäden, die durch Gonggong angerichtet wurden, beheben konnte. Der Himmel blieb auch weiterhin im Nordwesten ein wenig eingeknickt (weshalb die Sonne immer nach Westen zieht), und die Erde war im Südosten eingebrochen. Ein tiefer Graben hatte sich dort gebildet, und alle Ströme Chinas fließen deshalb südostwärts und bilden dort ein gewaltiges Meer.


Der Kaiserliche Opferkult und der Beginn des Konfuzianismus
Die alte chinesische Himmelreligion artikulierte sich in späterer Zeit vor allem im kaiserlichen Opferkult. Dieser hatte den ursprünglichen Sinn, durch die symbolische Nachahmung der vergöttlichten Himmelserscheinungen in eine magische Verbindung mit ihnen zu treten und die Manifestationen des Himmels in der Menschenwelt zu etablieren (vgl. "Frühling und Herbst des Lü Bu-Wei" und das "Buch der Riten, Sitten und Bräuche" - Liji). Durch das Opfer ("ji" bedeutet zugleich auch Verbindung, Beziehung), durch den Ritus wird eine Verbindung mit dem Himmel geschaffen, eine symbolische Korrespondenz mit ihm. Zugleich wird damit die Ordnung der Welt hergestellt und aufrechterhalten.
Die Struktur des Himmels ist den Menschen immanent. Beide sind von gleicher Art, aus den gleichen Kategorien gebildet. Durch diese Analogie stehen Mensch und Himmel in wechselseitiger Resonanz, und der Mensch - in exemplarischer Form vor allem der Herrscher - muss sich in seinem Verhalten der Ordnung des Himmels anpassen, wie es in den Vorschriften des rituellen Kalenders festgelegt ist. Jede Abweichung davon erzeugte als Resonanz des Himmels Unregelmäßigkeiten im Ablauf der Jahreszeiten, die zu Dürre, Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen führen würden ("Man darf den Lauf des Himmels nicht ändern. Man darf die natürlichen Linien der Erde nicht durchbrechen. Man darf die Ordnungen des Menschenlebens nicht stören" - Frühling und Herbst des Lü Bu We)
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Die fortschreitende Entmythologisierung, die zunehmende Abkehr von der schamanistischen Geisteshaltung der Frühzeit ist im besonderen mit Konfuzius (Kung Dsi, sein Gelehrtenname war Dschung Ni ; 551 bis 479 v. Chr.) verbunden, dessen Schule die spätere Staatsphilosophie bis zur Neuzeit bestimmte. Konfuzius entmythologisierte das im mythologischen Geist des Schamanimus verfasste Schrifttum und stellte es selektiv unter dem Gesichtspunkt einer praktischen, auf den "Weg des Menschen" bezogenen Staats- und Moralphilosophie zusammen und deutete es in diesem Sinne auch um. Die ursprünglich lunare Ausrichtung wurde damit in den Hintergrund gedrängt.
War es im hohen Altertum das Hauptziel, den Weg des Himmels zu erforschen, so war es im mittleren Altertum dann die Erforschung der Angelegenheiten des Menschen. Das Zeitalter der Heiligen auf dem Thron war damit vorüber und die Hierarchie des Feudaladels wurde von Konfuzius in eine Hierarchie der Moral umgedeutet. Den Kern und die Grundlage des Konfuzianismus bildetet letztlich die Pflege der Ehrfurcht, die ihre Basis in der Familie, im Verhältnis der Kinder zu ihren Eltern hat (und sich auch im Ahnenkult ausdrückt).
Dieser Wechsel in der Geisteshaltung fand seinen Niederschlag vor allem in der Zeit der Streitenden Reiche (475 bis 221 v. Chr.) mit einer Vielzahl verschiedener Standpunkte und Perspektiven. Die Schule von Laozi (Lao Tse) und Zhuangzi (Dschuang Dsi), die an der Geisteshaltung des vorkonfuzianischen Schamanismus festhielt, bildete quasi das konservative Lager.
Die Lehren von Laozi und Zhuangzi etablierten sich im Daoismus, bildeten einen eigenen geistesgeschichtlichen Gegenpol zur konfuzianischen Staatsphilosophie und lebten in der Volksreligion weiter. Der Daoismus erlebte in der Han-Zeit ( 206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) eine gewisse Renaissance, was auch die konfuzianische Staatsphilosophie beeinflusste. In der späteren Han-Zeit (um 184 n. Chr.) eroberte ein aus Männern und Frauen gemischtes Heer der daoistischen Sekte der "Gelben Turbane" (Chuangjin), die sich durch mystische Ekstase unbesiegbar im Kampf wähnten, große Teile des Reiches, ehe sie von den kaiserlichen Generälen besiegt wurden.

http://sino-liedtke.de/Chin__Geschichte/MYTHOL_1/mythol_1.HTM
http://german.cri.cn/other/chinageschichte/44.htm

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