©suhi
  bertold brecht
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MUTTER COURAGE: Klug ist, wenn du bei deiner Mutter bleibst, und wenn sie dich verhöhnen und ein Hühnchen schimpfen, lachst du nur.
bissige satire - ohne gnade - wenn eine wahrheit der zeit in dem grundgesetz liegt - brecht schuf die tiefe um das grundgesetz zu schützen - auch im name der gerechtigkeit bleibt die staatsresourchen bei ihn unverschont-
DAS LIED VON TÜNCHE

ist wo etwas faul und rieselt's im Gemäuer--- Dann ist's nötig, dass man etwas tut-- Und die Fäulnis wächst ganz ungeheur.
Wenn das einer siegt, das ist nicht gut.---- da ist Tünche nötig, fische Tünche nötig! --- wenn der saustall einfällt, ist's zu spät!
Gebt uns Tünche, dann sind wir erbötig -- Alles so zu machen, dass es noch mal geht----Da ist schon wieder ein deuer --
- Hässlicher Fleck am Gemäuer! --- das ist nicht gut (Gar nicht gut.) --- Da sind neue Risse! --- lauter Hindernisse!
Da ist's nötig, dass man noch mehr tut! --- wenn's doch endlich aufwärtsginge! --- Diese fürchterlichen Sprünge ---Sind nicht gut (Gar nicht gut) --Hier steht Tünche Tag und Nacht bereit.---da wird alles neu --- Und dann habt ihr eure neue Zeit!

Ändere die Welt sie braucht ES/ Dich
Mit wem sässe der rechtliche nicht zusammen - Dem Recht zu helfen? - Welche Medizin schmeckte zu schlecht - Dem Sterbenden? - Welche Niedrigkeit begingest du nicht, um - Die Niedrigkeit auszutilgen? - Könntest du die welt endlich verändern, wofür - Wärest du dir zu gut? -Wer bist du? - Versinke in Schmutz - Umarme den Schlächter, aber - Ändere die Welt: Sie braucht es ! - Erzähle weiter! - Lange nicht mehr hören wir euch zu als - Urteilende. Schon - Als Lernende.

kant
nieztische

brecht als zeit- impuls


internationalen hymne deutsch- isr. amerik- ägypt texte -
Das grundgesetzt

  bertold brecht
genie erkennt man an ihren philosophien - zeit - vergangenheit - gegenwart - zukunft im RAUM neues zu erfinden-
bei brecht er suchte was die menschen unterscheidet - im guten wie im bösen - seine philosophie - einen kluger schachzug in richtung GERECHTIGIEKT war ihn wert- er resikierte alles um seine selbst- die ihn dahin führte - wo alle ihn verlassen haben-
ein mutiger - er führte uns in couragen gegen den krieg/ hass/ feindlichkeiten-
menschen würde - kann man bei ihn immer neu definieren-
ausschnitte/ texte aus seinen Bücher demonstrieren bis heute das gleiche in anderen GEWAND-
für unsere Zeit heute ist bitternötig
- Sinen geistigen aufrichtigkeit zum guten zu führen- nicht das gute einschläfen lassen-








mutter

courage

Mutter courage zog in den Krieg -auf 4 palnwagen Räder -Sie ist gegen den Krieg - Das Geld wohnte aber beim Krieg - sie verlor ihre Söhne, die nie zurückkamen-
Das geld könnte sie gut verdienen fast wie der kaufmann von Vendig- jede Seite hat ihre schatten- hier wird der Schatten des Krieges was aus den Menschen macht sichtbar durch die Mutter Courage in der Not-
wer will noch in den Krieg ziehen-

nur der gewinner?
3 groschen Oper - Macke Messer
 
kommst du mit mir fischen FRAGTE
der fischer den WURM

das Kloster San Barabas
als zwei parteien sitzen einander gegenüber zwei kloster frauen von der bedürftigen
Schwestern "s"von San Barabas
und Isabella "i" de Guzman mit ihrem tschuchischen anwalt "a".

a: Das fraeulein de Guzman wuenscht, bevor die verhandlung ueber ihren Eintritt in das Kloster aufgenommen wird, einige
Fragen an Sie zu richten.
i: Liest von einem Zettel Fragen ab: Ob dieses Kloster auch streng ist?
s: Das strengste Kind. zum Anwalt Doch auch das teureste.
der Anwalt: Das ist uns bekannt.
s: Also das feinste.
i: Ob viele Fasttage sind? Wie viele?
s: Zweimal die Woche, vor den vier Hochzeitenfesten je eine ganze Woche und an den Quatembetragen.
i: Ob auch wirklich keine Männer Zutritt haben? Ob zum biespiel kein Ausgang möglich ist?
s: Niemals.
Ob die speisen einfach, das Lager hart und die geistlichen Übungen ausgiebig sind?
s: Die Speisen sind einfach, das Lager ist hart und die geistlichen Übungen sid ausgiebig, Kind.
i: Die ich so oft : die fleischiche
Begier und sinnlich Gehabe der Mägde
Es widert mich an.....
reinlich wünsch ich mein Lager und unberührt meine Schulter.
O Keuschheit, unablösbares Gut, du königliche Armut!
auch sei die Zelle karg mir und ärmlich die Speise
Aber still die Mauer, welche mich abschliesst.
Jung noch an Jahren, sah ich doch gleichviel
Hoffart genug un unwillig getragene Armut.
Darum wünsch ich mir keusch zu bleiben , demütig und arm.
s: so leben wir hier, kind und so wirst du leben
Und so wie wir sind, so wirst du werden. zum anwalt: Aber wir müssen uns zuvorüber die Bedingungen einig werden, Herr rechtsanwalt. Was bringt das Fräulein mit?
a: Nun, Sie werden uns schon nicht die Haut über den Kopf ziehen... Hier ist die aufstellung.
die Oberin liest: Drei Dutzend Hemden, das wird nicht langen. Da sagen wir fünf Dutzend.
a: nanana, vier sind auch schon allerhand.
s: Und wo ist das Leinen?
a: Wozu denn Leinen? so Gott will, wird das Fraeulein bei uns achtzig Jahre alt. Fuenfzig Meter Leinen. Handgewerk.
Das besteck ist aber Silber.
a: Nickel wird es nicht sein!
s: Lieber Her Rechtsanwalt, man muss immer vorher fragen. Und die Schränke haben wir nicht gern in Birke, sondern in Kirsch.
a: Daran wird es nicht scheitern. Wir kommen jetzt zu dem Wichtigsten, Frau Oberin.
s: Ja, allerdings.
a: Aha, Sie sehen das auch als eine Schwierigkeit an!
s: Leider.
a: Ja, die Abstammung des Fräuleins können wir nicht in Abrede stellen.
s Erleichtert: Ach so, da meinen Sie? Ich meinte etwas anderes! Sie steht , geht auf Isabella zu unf fährt ihr mit der Hand unter den Kopfputz. Sie lacht laut. Spitz, das ist nicht zu leugnen. Nund, das hat hier nicht auf sich. Das sind aeusserlichkeiten. Wenn sonst alles in Ordnung ist, hat das nicht zu sagen. Also jetzt das Wichtigste: der monatliche Zuschuss...
a: Sie kennen die Pachtsummen aus den de Guzmanschen Guetern.
s: die Pachteinnhmen sind ja nicht hoch, davon würde schon ein grosser Teil dauernd an usere liebes Kloster fallen müssen.
Wir haben und gedacht: mindestes ein Viertel.
a: Das ist ja gnaz unmoeglich. Der Bruder des Fräuleins, Herr de Guzman, hat doch die ganzen Repräsentationskosten der Familie de Guzman zu tragen und lebt aussliesslich von Pachteinnahmen.
s: Soviel ich weiss, ist Herr de Guzman im Augenblick leider nicht mehr in der Lage, viel repräsentieren zu müssen.
a: Das Fräulein lebt doch hier sehr einfach, wie wir gehört haben.
a: Einfach ist nicht billig.
a: ausserdem ist jetzt durch die neue Regierung die Möglichkeit gegeben, dass die Pachten nicht nur sicher hereinkommen, sondern auch noch erhöht werden.
s: Das schon, aber darauf kann man sich nicht verlassen. Auf achttausend müssen wir im Monat rechnen können.
a: Ob man das aus den ohnehin schon überlaseten Pächtern herausquerteschen kann, möchte ich dahingestellt sein lassen. Sie müssen sich das auch noch überlegen, Fräulein de Guzman.
s: Ja, das müssen Sie sich überlegen, Kind, das kostet es.
i: Ist es wirklich zu teuer, Herr Rechtsanwalt?
der Anwalt nimmt das Mädchen in eine Ecken. auf dem Weg dorthin fragt er die Oberin: Sechstausen? Die schwestern schütteln den Kopf und schauen starr ...Der Anwalt zu I: Das Leben, Sie sich vorgestellt kostet eine Menge Geld.
i: Weint, weil das schöne Leben so schwer zu haben ist: Was ich will, das will ich. Und es ist nichts Unrechtes.
a Zur Oberin: Bedenken Sie, dass das Getreide diese Jahr, da die Ernte zu reich war, nichts einbringt, so dass auch die Pachtherren sich manchen Luxus versagen müssen.
s: Wir haben auch Felder. Und leiden also auch. Vielleicht denken Sie aber daran, dass das Fräulein nicht ohne Grund hier eintritt und die Familie sich allerhand Vorteile davon verspricht. Wir sprachen bereits von der Abstammung.
a: Gut, da hätte ich nur nocht einige Fagen. Er liest von einem Zettel ab: O die Gütter dann pro forma in die Obhut des Klosters übergehen? Ob die Bedürftigen Schwestern unter Umständen um sie auch Prozesse führen würden? Ob sie diesbezüglich sofort eine Verpflichtung eingingen?
s Hat immer genickt: Das wird alles in Ordnung gehen. Das Fräulein ist nicht der einzige Fall.
a: Dann sind wir einverstanden. Jetzt müssen wir nur sehen, dass wir das Geld auch herbeischaffen. Das ist nicht einfach, mitten im Bürgerkrieg. Hier sind die Grundbücher der Guzmanschen Güter.
s: Also, liebes Fräulein, wir freuen uns, Sie in unseen stillen Mauern begrüssen zu können. Sie werden in Frieden leben. Die stuerme des Lebens dringen nicht bis zu uns. Ein Stein zertruemmert das Fenster. Was ist das? Sie laeuft und oeffnet das zweite Fenster. Was machen diese Leute mit den Armbinden in userem Hof?
sie klingelt, eine Klostaerfrau tritt ein.
a andere: Frau Oberin, im Hof...
a: Was bedeutet das? Der Kutscher des Fräuleins de Guzman soll vorfahren.
a Andere: Frau Oberin, auf dem Hof hat es einen schrecklichen Auftritt gegeben. Mit einem ganzen Haufen von lärmenden Leuten ist ein Mann am Kloster vorbeigekommen. Ein geschminktes junges Frauenzimmer war dabei. Er hat die Pferde gesehen behauptet, es seien die seinen und er sei der Paechter und er brachte sie zum ackern. Er hat den Kutscher über den Kopf geschlagen, die Pferde ausgespannt und weg getrieben. Und dann sagte er noch: Der Herr de Guzman könne zu fuss zum Galgen gehen. a: Das ist ja schrecklich.
a: Frau Oberin, unter diesen Umständen möche ich Sie bitten, das Fräulein sogleich unter Ihre Obhut zu nehmen. Die Strasse scheint gewisse Gefahren zu bergen.
s: Ich glaube allerdings, dass für die Güter der Familie de Guzman mehr Gefahr bestehen durfte als für die Famile selbst. a:
a: Soll das heissen, dass Sie dem Fräulein ein Asyl verweigern?
s: Ich bin für diese stillen Mauern verantwortlich, mein Herr. Ich hoffe, Sie verstehen die Situation, ohne dass ich aussprechen müsste, was ich ungern ausspreche.
i: Wir wollen gehen.
a: Und was wird aus den Abmachungen, die die Guzmanschen Güter betreffend?
s: Wir stehen zu unserm Wort. Wo wir irgend könenn.
Sie verbeugen sich gegenüber - verabschieden sich-

seite 92-

traurige ende - satirisch- es könnte heutige zeit gut passen- reformen des 21. jh. das marketing einer oberin-
dazu das vorborgene- die frau situation vor dem vorfall und nachdem vorfall-
die dienerin der kirche waren nicht alle betuchte? wie erging andere- dass die kirche war nicht das fluchtsort?
vor dem elend - brecht wirft viele fragen - es könnte auch für die femenistinnen gute ansatz- sein!






  8
Lied von den gerichten. gesungen von den Spielern, während sie die Bühne für die Gerichtszene umbauen.
Im Tross er räuberhorden - Ziehen die Gerichte. - Wenn der Unschuldige erschlagen ist - Sammeln sich die Richter über ihm und verdammen ihn. - am Grab des Erschlgenen - Wird sein Recht erschlagen.
Die Sprüche des Gerichts - Fallen wie die Schatten der Schlachtmesser. - Ach, das Schlachtmesser ist doch stark genug!
Was braucht es - Als Begleitbrief das Urteil?
Sieh den Flug! Wohin fliegen die Aasgeier? - Die nahrungslose Wüste vertrieb sie: - Die Gerichthöfe werden ihnen Nahrung geben. - Dorthin fliehen die Mörder. Die Verfolger sind dort in Sicherheit. Und dort verstecken die Diebe ihr Diebesgut, eingewickelt -
in ein papier, auf dem gesetz steht- seite 327
 
  4
Gespraech in einer gefährlichen Gegend.
Der kuli singt:
Ich gehe nach der Stadt Urga
Unaufhaltsam geh ich nach Urga
Die Räuber halten mich nicht ab von Urga
Die wüste hält mich nicht zurück von Urga
Esssen gibt es in Urga und Lohn

seite 322
         
  Die Wahrheit
ist eine Quelle der Luege- es kommt darauf an wieviel prozente ein mensch in der Lage sie zu bedienen- die Lüge der Wahrheit meist gebrauchte instrument im biography des mensch-/ aus dem inneren des menschen- ob hier die seel/ laib/ hirn zuständig bleibt offen.
Um eine kommunikation zustande zu kommen- wie im echten LEBEN, die service-/ mac' ?/ imbiss/ aufos/ läden -
da ein Notzustand ist die lüge meistert- diese meisterein bring honchform= wo die gewisse verschumpft werden-
wenn die gewisse verschrumpfen - die Lüge der wahrehit kommen nicht - weiter die kommunikation ist unterbrochen- man ist minimiert auf dem boden zertrümmert "das geständnis", wenn sie noch da ist- oder man geht zu einem geistigen/ kirche/ synagoge/ tempel die gwissen fallen über ihn wie wasserfall, die ihn wäscht zugleich wäscht- seine gewisse wird aktiviert - (immer noch die falsche gewissen- um aus der tunnel der verflixte netz der wahrheit sich loslöst-)
wenn alles vorbei mit getrockneten trännen stellt sich überall as der neue von der wahrheit überströmt -
so gab brecht ein gefühl , wie die menschliche beziehung sein kann verlass auf dem in seiner bestern stunde gerechtigkeit auch, wenn er die nicht kennt - vom anfang an- teilt gibt und nimmt-
schlimm wenn das kind die lüge als wahrheit erfährt- erzeugt erzogen in die entgegen Seite- das kind hat das erbgut - das wird manupuliert-
ich frage mich wer das übelste trägt? lange braucht man nicht zu suchen wenn eine heranwachsende mädchen kennt das böse nicht-
 
 

 

 
  Kommst du mit fischen - fragte der Fischer den wurm
an einem dörflichen Ziehbrunnen
zwei familien beim wässerungensarbeit- der einen hat rundkopf- der ander spitzkopf
DIE PAECHTER CALLS UND LOBZ:
Wir schuften mit dem schaum vorm Maul. - weil der Pachtherr uns keine Gaeule gibt - ist jeder von uns sein eigener Gaul.
Frau Lopez: horcht, jetz gehen sie auch von unserem Dorf zur Sichel. die sichel wird zu sichelfahne-
Der Paechter Lopez: Gib mir die Hand, Callas, ihr, gebt euch die Hand, auch die Kinder! Es ist heute der elfte September, ein Tag, den ihr euch merken müsst, denn an ihm geifen die pächter zu den Waffen, um für alle Zeiten die Unterdrückung der Pachtherren abzuschütteln oder zu sterben.
so geben sich alle die Haende singen das Sichellied.
bauer, steh auf! - Nimm deinen Lauf. -- Lass es dich nicht verdriessen -- Du wirst doch sterben müssen. ---niemand kann Hilf dir geben --- musst selber dich erheben. Nimm deinen Lauf. -- bauer, steh auf!

seite 50
 
  Mutter courage /personen
mutter courage: kattrin, ihre stumme tochter: eilif, der ältere sohn: schweizerkas, der jüngere sohn: der werbr: der feldwebel: der koch: der feldhauptmann: der felprediger: der zeugmeister - yvette pottier: der mit der binde: ein anderer feldwebel: der alte oberist: ein schreiber: ein junger soldat: ein älterer soldat: ein bauer: die bauersfrau: der junge mann: die alte frau: ein anderer bauer: die bäuerin : ein junger bauer: der fähnrich- eine stimme
 
 

DIE STÜCKE VON bERTOLD BRECHT IN EINEM BAND / SUHRKAMP 1978 FRANKFURT /
BERTOLD BRECHT (DRAMEN) 1967/ SUHRKAMP-BRLIN (10- 6 AUSGABEN)

impressum/ public
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