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licht und schatte <1>


WHEN THE CAISER THE WALL CONSTRUCTED -
THE WAN AND THE 49 STEPPS TO THE CELBRATION -
THE FAITHFULL OF TWO FAMILIE BETWEEN THE WALL - AND THE LOYLITY A FAITHFULL WOMAN TO HER DEATH MAN

Die mauer als der kaiser sie baute: http://www.mythentor.de/osten/china10.htm
Das Kürbismädchen/ tot der kaiser

kürbisförmiges Elfenbeinkästchen, 19. Jhd.
Die Grundstücke der Familie Meng und der Familie Jiang waren durch eine Mauer getrennt. Beide Familien hatten auf ihrer Seite einen Kletterkürbis gepflanzt. Schon bald überragten die Ranken der beiden Pflanzen die Mauer und sie vereinigten sich miteinander. Schließlich brachten sie einen großen Kürbis hervor. Die beiden Familien überlegten, was sie nun mit diesem Kürbis anstellen sollten, und entschieden sich, diesen zu teilen. Als sie den Kürbis zerschnitten, fanden sie in dessen Inneren ein Mädchen vor. Sie nannten es nach ihren beiden Familien Meng Jiang und zogen es gemeinsam auf.
Zu dieser Zeit hatte der Kaiser aber ein sehr ehrgeiziges Projekt angefangen: den Bau der Großen Mauer. Es geschah jedoch, dass diese immer wieder einstürzte. Und so fragte der Kaiser die Weisen des Landes um Rat. Zunächst rieten sie ihm, dass der Kaiser 10 000 Männer lebendig unter der Mauer begraben muss, damit sie sicher stehen würde. Und so begann eine grausame Menschenjagd und Terror durchzog das ganze Land.
Schließlich riet ihm jedoch ein anderer Weiser, dass es reichen würde, wenn er einen Mann namens Wan (was zehntausend bedeutet) opfern ließ, würde das ausreichen. Und so machten sich die Soldaten des Kaiser auf die Suche.
Wan hörte jedoch von diesem Plan und floh durch das Land. Schließlich versteckte er sich in dem Garten von Meng Jiang. In der Nacht kam das schöne Mädchen zum Baden in den Garten. Als sie nackt in das Mondlicht zum Teich hinaustrat murmelte sie "Wenn mich, nackt wie ich bin, ein Mann zu sehen bekäme, so würde ich ihm für immer angehören." Da trat Wan, geblendet von ihrer Schönheit, aus seinem Versteck heraus und sprach "Ich sehe dich.". Und so heirateten die beiden.
Aber noch während ihrer Hochzeit fanden die Schergen des Kaisers ihn und er wurde schließlich geopfert. Meng Jiang schwor sich jedoch, das Andenken ihres Mannes zu ehren, und reiste zur großen Mauer, um die Überreste ihres Mannes zu finden. Doch beim Anblick der gewaltigen Mauer sank ihr Mut und sie sank klagend auf die Knie. Da hatte die Mauer Mitleid mit ihr und stürzte an der Stelle ein, wo Wans Gebeine lagen.
Die Kunde von dieser treuen Ehefrau war in aller Munde und drang auch zum Kaiser. Dieser ließ sie zu sich bringen und war sofort von ihrer Schönheit betört. Da wollte er sie zu seiner Kaiserin machen und Meng Jiang stimmte seinen Antrag unter der Bedingung zu, dass eine 49 Tage währende Begräbnisfeier zu Ehren Wans stattfinden sollte. Außerdem sollte ein 49 Fuß hoher Altar am Fluss erbaut werden, auf dem sie im Beisein des Kaisers und seines Hofstaates Wan ehren konnte.
Es geschah so wie sie gefordert hatte. Als Meng Jiang jedoch auf den Altar kletterte, verfluchte sie den Kaiser für seine grausame Herzlosigkeit und stürzte sich in den Fluss hinunter. Voller Zorn befahl der Kaiser Meng Jiang aus dem Fluss zu ziehen, damit er ihren Körper zerstückeln und die Knochen zerschmettern konnte. Doch er konnte ihr im Tod nichts mehr anhaben, denn ihr Leichnam löste sich in kleine silberne Fischchen auf, die blitzschnell in dem Fluss verschwanden.
http://www.mythentor.de/osten/china10.htm
Der Bogenschütze Yi

Der Mond und die Sonne
(Rollbild aus dem 11. Jhd.)
In einem riesigen Maulbeerbaum namens Fu Shan lebten einst zehn Sonnen. Es waren die Kinder von dem Gott des Ostens Di Jun und der Sonnengöttin Xe He. Die Sonnengöttin selber hatte bestimmt, dass nie mehr als eines ihrer Söhne am Himmel erscheinen dürfe, denn sie wusste um die verheerende Wirkung auf die Erde. Doch eines Tages hielten sich die Söhne nicht an die Anordnung der Mutter und so stiegen alle zehn am Himmel auf.
Ihre Anwesenheit stellte schreckliche Verwüstungen an, denn die Erde vertrocknete und das Getreide verdorrte. Die Menschen baten ihren Herrscher Yao um Hilfe, der zu dem Gott Di Jun betete, dass er ein Einsehen mit den Menschen haben möge. Der Gott erhörte das Flehen des Kaisers und schickte den göttlichen Bogenschützen Yi zu Hilfe, der seine Söhne unter Kontrolle bringen sollte.
Als Yi die Lage vor Ort in Augenschein nahm, kam er zu dem Entschluss, dass es nicht ausreichte, die Söhne von Xe He und Di Jun zu erschrecken, sondern dass er sie töten musste, um die Menschen zu retten. So stieg er auf den höchsten Turm und nahm den ersten Pfeil aus dem Köcher. Dann zielte er auf die östlichste Sonne und traf sie wie einen Vogel im Flug. Der Sonne erlosch und schwarze Rabenfedern von dem Sohn des Di Jun fielen zu Boden. So verlosch eine Sonne nach der anderen bis nur noch eine am Himmel stand, die fortan die Welt als einzige erleuchten sollte.
Doch Yi sah auch, dass die Welt noch mehr von Unheil erfüllt war, und so machte er sich auf, die Ordnung auf der Erde wiederherzustellen. Zunächst bezwang er die wilden Stürme, die über China hinwegfegten und alles entwurzelten. Dann bändigte er einen Fluss, der ständig über die Ufer trat und alles überschwemmte. Schließlich besiegte er auch noch wilde Ungeheuer, einen schrecklichen Riesen, eine gewaltige Wasserschlange und einen bösen Windvogel, die eine Schneise der Verwüstung in China angerichtet hatten. Alle konnte er mit seinem Zauberbogen töten.
Nach all diesen glorreichen Taten kehrte Yi in den Himmel zurück. Doch der Gott Di Jun war zornig auf Yi, weil er alle seine Kinder getötet hatte, und verbannte diesen auf die Erde. Dort sollte er als Sterblicher unter den Menschen leben. Zusammen mit seiner Frau Heng E kehrte er auf die Erde zurück. Heng E überredete ihn schließlich, zur Königlichen Mutter des Westens nach Kunlun zu reisen, damit er sich dort das Elixier der Unsterblichkeit holen konnte. Dies tat Yi und er versprach der Königin Xi Wang Mu Treue, wenn er ihr das Elixier geben würde. Die Königin war sehr von seinen Worten geschmeichelt und versprach ihm zu helfen. Für den Zaubertrank bat sie ihn einen wahrlich königlichen Sommerpalast zu errichten. Nach der Fertigstellung überreichte sie ihm das Elixier in Form einer kleinen Pille.
Glücklich kehrte Yi zu seiner Frau nach Hause zurück. Doch bevor er die Pille nehmen konnte, bat der Kaiser Yao ihn dringende Aufgaben zu erledigen. Also versteckte er die Pille und verließ sein Haus. Wochen später fand Heng E die Pille und nahm sie aus dem Versteck. Als ihr Mann überraschend zurückkehrte, schluckte sie diese in ihrer Panik. Augenblicklich stieg sie in den Himmel zum Mond hinauf, wo sie fortan als Mondgöttin lebte.
Der Gatte der Königin des Westens, der mächtige unsterbliche König des Ostens, hatte jedoch Mitleid mit Yi. Aufgrund seiner vielen ruhmreichen Taten auf der Erde und das ganze Leid, das er dafür erdulden musste, beschloss er Yi wieder in ihren Reihen aufzunehmen. Er sollte seinen Platz im Sonnenpalast einnehmen, wo er mit seinem Yang ein Gegengewicht zum Yin des Mondes bilden sollte. Er schenkte Yi ein Amulett, welches ihm die Macht verleihen sollte, Heng E zu besuchen. Sie jedoch sollte niemals zu ihm gelangen können. Darum bescheint die Sonne den Mond, doch der Mond kann niemals die Sonnen erleuchten.
http://www.mythentor.de/osten/china11.htm

Die Reise nach dem Westen

Der Affenkönig bekämpft eine Dämonin
(Holzschnitt aus dem 17. Jhd.)
Auf einem Berg am Ostrand des Ozeans befruchtete der Wind ein Ei, aus dem ein Affe schlüpfte. Der Jade-Kaiser selber stattete ihn mit magischen Fähigkeiten aus. Ein taoistischer Weiser lehrte ihn, sich zu verwandeln und durch die Luft zu fliegen. Schon bald gelang es ihm, alle Affen zu einem Königreich zu vereinen. Aber er brauchte auch noch eine starke Waffe. Und so reiste er zum Drachenkönig am Grund des Östlichen Meeres. Mit einem Trick gelang es ihm, dem König einen Zauberstab zu entwenden, der die Größe seines Besitzers verändern konnte.
Bitterlich beklagte sich der Drachenkönig beim Herrn der Hölle über den frechen Diebstahl. Dieser schickte seine Wächter aus, die den Affenkönig sturzbetrunken bei einem Festmahl ihm zu Ehren festnehmen konnten. Doch wiederum mit einer List gelang es ihm, aus den Kerkern der Hölle zu entkommen. Doch nicht nur dass, er strich aus dem Sündenregister der Lebenden und Toten seinen Namen sowie die Namen all seiner Untertanen heraus.
Diese Frechheit kam auch dem Jade-Kaiser zu Ohren und so zitierte er den Affenkönig zu sich in den Himmel. Damit der Unruhestifter nun endlich Frieden geben sollte, ernannte er ihn zum Großmeister der Himmlischen Stallungen. Der Affe war zunächst geschmeichelt. Doch bald durchschaute er das Spiel des Jade-Kaisers und richtete Zerstörungen im Himmel selber an. Dann zog er sich auf den Berg Hua-Kuo zurück und rief sich zum Großen Weisen aus. Den Kriegern des Jade-Kaisers gelang es nicht, ihn gefangen zu nehmen. Und so wurde er schließlich zum Großen Oberaufseher des Himmlischen Pfirsichhains, der Quelle der Unsterblichkeit, ernannt.
Daraufhin gelobte der Affe Besserung. Als man ihn jedoch nicht zum Pfirsichfest einlud, tobte er vor Wut. Daraufhin aß und trank er alle Speisen und Getränke, die für das Festmahl vorbereitet waren, und schluckte die Unsterblichkeitspillen aus dem Palast des Lao Chun. So floh der doppelt unsterblich gewordene Affe aus dem Himmel.
Grenzenlos war der Zorn des Jade-Kaisers und er schickte alle himmlischen Krieger aus, um den frechen Affen zu ergreifen. Trotz all seiner magischen Künste gelang es den Kriegern, den Affen festzunehmen. Der Jade-Kaiser ordnete sofort seine Hinrichtung an. Doch alle Schwerter und Äxte konnten dem unsterblichen Affen nichts anhaben. Dann übergab man ihn Lao Chun, damit er ihn in seinem Alchimistenofen verbrennen würde. Neunundvierzig Tage schürte Lao Chun das Feuer unter dem Ofen, doch der Affe lebte immer noch.
In seiner Verzweiflung fragte der Jade-Kaiser Buddha um Rat. Dieser fragte schließlich den Affen, warum er denn den Himmel besitzen möchte. Da prahlte der Affe, dass er mächtig genug für diese Würde wäre. Denn er wäre unverwundbar, unsterblich, könnte sich in 72 Gestalten verwandeln und 108 000 Meilen fliegen. Da verlangte Buddha ein Beweis dafür zu liefern und forderte ihn auf, aus seiner Handfläche zu springen. Gelänge dies dem Affen, so sollte er über den Himmel regieren. So nahm der Affe all seine Kraft zusammen und sprang bis ans Ende der Welt, wo er an einen großen Baumes urinierte. Dann machte er sich auf den Rückweg. Doch Buddha lachte nur und zeigte ihm, dass er an der Stelle, wo er Wasser gelassen hatte, sich die Wurzel eines seiner Finger befunden hatte. Damit war es ihm noch nicht einmal gelungen, seine Handfläche zu verlassen. Buddha schuf einen magischen Berg, in dem er den Affenkönig einsperrte.
Tausende von Jahren schmachtete er in seinem Gefängnis bis die Göttin der Barmherzigkeit Guan Yin für ihn sprach. So wurde er unter der Bedingung freigelassen, dass er den Mönch Xuanzang nach Indien begleiten sollte, um die buddhistischen Heiligen Schriften nach China zu holen. Zur Sicherheit wurde ihm aber ein eiserner Helm auf den Kopf geschnürt, der sich verengte sobald der Affe eine übermütige Tat begehen sollte.
Auf ihrer Reise trafen der Mönch und der Affe auf zwei seltsame Gestalten, die ihre Reisegefährten werden sollten. Einer war ein Mann namens Schweinekopf. Weil er die Tochter des Jade-Kaisers entführt hatte, war er als Monster mit dem Körper eines Menschen und dem Gesicht eines Schweins wiedergeboren worden. Der andere war Bruder Sand, ein gestürzter Beamte des Himmels, der nun als Mörder und Wegelagerer lebte. Beide bekamen die Möglichkeit für ihre Taten zu sühnen, in dem sie sich der Sache des Mönches anschlossen.
Nicht weniger als achtzig Abenteuer bestand das ungleiche Quartett auf ihrer Reise nach dem Westen. Schließlich erreichten sie nach vierzehn Jahren ihr Ziel. Dort überreichte Tathagata dem Mönch die Heiligen Schriften. Sicher gelangten sie an den kaiserlichen Hof zurück und wurden vom Volk und Kaiser herzlich begrüßt. Buddha selbst verkündete ihnen, welches Schicksal fortan für sie bestimmt war. Schweinekopf wurde zum Obersten Himmlischen Altarputzer ernannt und Bruder Sand wurde zum Heiligen des Himmels. Der Mönch und der Affe aber wurden zu Erleuchteten. Mit dieser neuen Würde ausgestattet bat der Affe darum, den Helm wieder absetzen zu können. Da sagte Xuanzang zu ihm, dass der Helm sich von alleine verflüchtigen würde, wenn er wirklich erleuchtet sei. Als der Affe sich an den Kopf fasste, stellte er in der Tat fest, dass der Helm nicht mehr da war.
(Diesem Mythos liegt die historische Reise des Gelehrten Xuanzang zu Grunde, der im 7. Jhd. n. Chr. eine Reise nach Indien unternommen hatte, um den Buddhismus zu studieren. Der chinesische Dichter Wu Cheng'en schrieb aus diesen Begebenheiten einen phantasievollen und auch oftmals komischen Roman.)
http://www.mythentor.de/osten/china12.htm

bemerkungen

die grosse mauer der kaiser hatte viel opfer gebracht - er trennte familien - trennte die menschen von ihren täglichen notwendigkeiten - zur arbeit zu gehen- die bäume sind verödet in die einsamkeit zwischen die mauern-
nur bei einer familie ging anderes - so beginnt die geschichte mit dem bösen kaiser:


trotzdem die wand fiel -
man riet ihn den wan zu opfer da er kraft / ehrenhaften mann ist - ehrfurcht - bekannt im guten- er heiratete Meng Jiang, die aus einem grossen kürbis kam, die 2 familien durch die wand verband-
er trennte Meng Jiang von wan - aus habsucht er nahm sie und zerstückelte sie - sie ging zu bebeine ihren geliebten mann - die mauer fiel zwischen ihren
füssen- er befahl sie zum palast - als sie am thron, der 49 schritte vom fluss stand stand - sie sprang -
sie löste sich in kleinen silberen glitzerende "perlchen" , die zum fischen wurden- die sich im wasser fern schwammen-
so endet die gute alte geschichten -

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painting: "the wall" < 2 meter x 4 meter / pastel on paper / suzan hijab / 2004>

animation: licht und schatte / von
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