Eskimo oder Inuit " English Text "

Sie haben hervorragendem Überlebenstechniken. Sie bauten Häuser aus Schnee, sie jagten riesigen Wale aus einem kleinen Boot, sie fingen die Robben aus durch Eislöscher. Ihre Kleidung war hergestellt der Kalte Wit-terung angepasst. Sie lebten in kleinen Gruppen sie halfen einander. Ihre Gesetzte des Überlebens: "Hungerzeit" liess sie nur für ein Kind entscheiden, für ihre Alten bauten sie ein Schneehaus, liessen sie hinter sich und gingen fort.

 

Die meisten Thule Innuit bauten das Gerüst ihrer
Winterhäuser aus Walknochen.41 Die Eskimo
bilden eine Ausnahme innerhalb der alten Urbevölkerungen (zum Aborigines).
"Ein Aboriginal-kind, das unachtsam einen Stein oder einen Zweig betritt, von den Stammes- älteren angewiesen, ihn wieder genau so hinzulegen, wie er vorher gelegen hatte.44am"

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Das griechischen Wort Arktos oder die Arktis Ein Land ohne Bäume
"Der nördliche Polarkreis (66 -30 Grad) repräsentiert den niedrigsten Breitengrad, an dem es zumindest eine Vierundzwanzig-Stunden-Periode gibt, in der die Sonne im Winter nicht über den Horizont steigt und im Sommer nicht untergeht. An der nördlichen Grenze des Copper-Inuit-Gebiets, um den Siebzigsten Breitengrad herum, ist die Polarnacht fast zwei Monate lang und wird noch länger, je weiter nördlich man kommt. In Alert, am nördliche Ende der Ellesmere Island, dauert sie vier Monate.
In absoluten Zahlen betrachtet, ist die Arktis nicht der kälteste Ort der Welt. In der Subarktis unmittelbar im Süden anschliessend, gibt es kältere Winter, denn der arktische Ozean übt selbst unter seinem Eismanntel einen mässigenden Einfluß aus. Die Wintertemperaturen liegen nur ungefähr 10 Grad tiefer als in den Prärien Nordkanadas. Der Februar ist der kälteste Monat. Was das arktische Klima auszeichnet, ist nicht die absolute Kälte, sondern die Länge der Winter und kühlen Sommer. In der Zentralarktis friert das Meer im Oktober zubis Julie.
In arktischen Gewässern
Für Meeressäuger ist die geschlossenen Eisdecke im Winter das größere Problem. Alle Meeressäuger brauchen Luft zum Atmen, und jede Art hat ihre speziellen Strategien, mit dem eis fertig zu werden, besonders dem Lafetten Eis, das für die schmalen Meeresarme der Zentralarktis charakteristisch ist. Im Gegensatz zum wandernden Packeis der offenen Meere ist landfestes Eis an der Küste verankert und bildet eine flache, unbewegliche Decke, die bis zu zwei Meter dick werden kann. Im Norden Alaskas oder entlang der Ostküste von Bafin Island ist landfestes Eis im allgemeinen auf die Uferlinie und ein paar abgelegene Buchten beschränkt. Aber in der Zentralarktis, wo es weniger Tiden und Strömungen gibt, ist fast das ganze Wintereis landfest.
Abgesehen vom Eisproblem ist das Meer ein grosszügigerer Gastgeber als das Land. Alle arktischen Meeressäuger sind Fleischfresser, und Nahrung gibt es oft im Überfluss. Die meisten Robben, Walrosse und kleinen Wale ernähren sich von Fisch, Muscheln, Tintenfischen, Austern und verschiedenen Makro-Plankton-Arten (Krustazeen etc.). Die grossen Grönlandwale ernähren sich außchliesslich von winzigem Krill, indem sie die Meere mit den riesigen Bartenplatten in ihrem maul durchkämmen.
Das Meer ist ist reicher als das Land, und alles menschliche Leben in der Arktis hat sich an den Küsten konzentriert. Die südlicheren Gegenden überliesssen die Inuit grossmütig Kannakapfaluks Hundekindern."

 
  Später gehe ich auf ihre Gewohnheiten besonders: Die Märchen sind noch vieles nicht überwunden. Die Inuiten Märchen erzählen von einer Endphase, die zwischen Tier und Mensch schlussstrich noch nicht durchzog.

Ebenfall der Tod ist auch nicht überwunden in unsere Sinn.Wir behaupten wir haben ihn überwunden. Aber die Aborigines gehen mit dem Tod und Leben mit ihm als eine Einheit einer Phase.

Der Eisbär
Für die Inuit sind Eisbären Meerestier, eine sehr vernüftige Vorstellung, wenn man bedenkt, dass Eisbären hauptsächlich von Robben leben und selten weit entfernt von der Küste gefunden werden. ein Eisbär, der grösste Fleischfresser unter den Bären und grösste fleischfressende Landbewohner, ist ein höchst eindrucksvolles Tier. erwachsenen Männchen wiegen im Durchschnitt etwa 450 kg, können aber ein Gewicht von bis zu 700 kg erreichen und fast vier Meter gross werden. Die können schneller sprinten als ein Mensch und sind ausgezeichneten Schwimmer. Es wurden schon Eisbären im offenen Meer gesichtet, die vierzig Kilomer von der nächsten Küste entfernt waren. Die Inuit haben grosse Achtung vor der Stärke und Klugheit des Eisbären, dem sie angeblich viele ihrer genialen jagdlisten und -Techiken abgeschaut haben.

Robben
Das Endlose Warten
In den Buchten und Golfen der Zentralarktis bewegt sich das Eis im Winter fast gar nicht, und ein Atemloch muss bis zu zwei meter tief hinunterreichen. Kegelförmig im Querschnitt, verjüngt es sich nach oben hin zu einer Spitze von wenigen Zetimetern Durchmesser, die unter einem halben Meter Schnee begraben ist.
Dieser Schnee ist vorteilhaft für die Robbe, denn er ist luftdurchlässig und bietet einen gewissen schutz gegen die Kälte und eventuelle Fressfeinde. Von oben her können schneebedeckte Atemlöscher völlig unsichtbar sein. Die Copper-Inuit-Jäger mussten zwei wesentliche Probleme lösen: erstens, wie man ein benutztes Atemloch überhaupt findet, und zweitens mussten sie wissen, wann die Robbe zum Atmen heraufkam. Mit anderen Worte, der Jäger musste seine Harpune in ein Tier hieneinstossen, das er nicht einmal sehen konnte.
Die Robbe ist ein intelligentes und lernfähiges Tier. Sie wird niemals ein Atemloch benützen, an dem der Schnee sichtlich aufgewühlt wurde. Und sie kommt auch nicht herauf, wenn sie etwas Verdächtiges riecht. Ein Paar Füsse, die im Schnee über ihr scharren, ein Husten- und schon ist sie weit weg.


Es kostete unendliche Geduld, einer Robbe aufzulauern. Es bedeutete, dass man stundenlang, manchmal sogar tagelang völlig stillstehen musst, und das bei Temperaturen von -40 Grad bis - 45 grad C. Und es erforderte äusserste Konzentration, denn der Jäger wurde nur ganz kurz gewarnt und musste blitzartig zustossen. Seine Reflexe mussten noch schärfer sein als seinen Harpunenspitze.

Krieg und gerechtigkeit 78
Kriege waren selten bei den Inuit. Wo es dennoch dazu kam, waren die feindseligen Handlungen auf einen Überraschungsangriff durch eine Handvoll Krieger beschränkt. Das Ziel war, den Feind unvorbereitet zu treffen und dann alle zu töten.
Soche kregerischen Handlungen, die bei den Indianervölkern im Süden weit verbreitet waren, gab es nur bei den stärker hierarchisch strukturierten Init-gruppen.
In Alaska und im Einzugsbebiet des Mackenzie-Deltas zum Beispiel kontrollierte jede der verschiedenen Inuit-Gesellschaften ein genau abgegrenztes Territorium und lebte praktisch in Dauerfeindschaft mit ihren Nachbarn. Hier waren Kriege relativ häufig, sowohl zwischen verschiednen Inuit-Gruppen als auch zwischen den Inuit und den Indianer.
Bei den Inuit der Zentralarktis dagegen-den Netsilik, Iglulik, Karibu und Copper Inuit- waren Kriege fast völlig unbekannt. Nicht weil sie friedfertiger waren als ihre Landsleute im Westen, sondern weil sie weder die gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen noch eine ausreichende Bevölkerungsdicht hatten, bei denen Kriegshandlungen nötig oder sinnvoll erschienen wären.

Mörderische Leidenschaften
Kriege pflegen zwischen Gruppen von vergleichsweise fremden stattzufinden. In der Zentralarktis insbesonere waren Gewalttaten einsamer, perllönlicher: Mor mit anderen Worte. ganz imGegensatz zu dem Klischee von immer freundlichen, lächelnden Eskimo kamen Morde bedenklich oft vor. Inden frühen 20er Jahren befragte der Reisende Knut Ramussen ein Dor von fünfzehn Copper-Inuit-Familien in der Nähe von Bathurst Inlet. aalle Männer waren schon in der einen oder anderen Weise an einem Tötungdelikt beteiligt gewesen.

Die Motive waren natürlich unterschiedlich, aber am häufigsten steckten Rivalitäten um Frauen dahinter. Wie wir noch sehen werden, konnten die meisten Copper Inuit wegen der harten Lebesbedingungen nicht mehr als einen Bruchteil ihrer neugeborenen Mädchen aufziehen. Das Ergebnis war, dass es nicht genügend heiratsfähige Frauen gab.
Da die Männer in der Inuit-gesellschaft gezwungen waren, sich auf irgendeine Weise eine Frau zu beschaffen, ist es kein Wunder, dass es häufig zu Gewalttätigkeiten kam.

Wut und Eifersucht waren ebenfalls verbreitete Motive. In einenr Geschicht sass einCopper-Inuit-Mann in seinem Zelt und schärfte Messer, das er gerade hergestellt hatte. Ein Nachbar kam herein und machte sich über ihn lustig. Rache war als soziales Prinzip fest verankert.

Individuum und Gesellschaft
solche Geschichten zeigen, dass die Copper Inuit, was gewalttaten angeht, im wesentlichen ohne gesetze in unserem heutigen Sinn lebten. Es gab anerkannte Verhaltensregeln, aber ausser privaten Racheakten und Selbstverteidigung keine Möglichkeit, sie durchzusetzen. Ohne Polizei, Armee, Gerichthöfe und Gefängnisse war man ausschliesslich auf die eigene Kraft und auf die Hilfe von Verwandten und Freunden angewiesen. Daher auch die hohe mordrate. Denn jeder Mann musste sich selbst um seine Angelgenheiten kümmern, und auf die Tat folgte nicht notwendigerweise auch die Strafe. Mord wurde nicht einmal ernsthaft gesellschaftlich geächtet. Viele sehr angesehene Männer waren zumindest nach unseren Vorstellungen Mörder.

Schrecklisch

Der erste Europäer, der den Copper inuit begegnete, war Samuel Hearne. Früh an einen Julimorgen im Jahr 1771 fielen seine beiden Führer, ein Chipewyan-und ein Yellowknife-Indianer, über ein Fischerdorf bei bloody Falls am unteren Coppermine River her und töteten alle 21 Einwohner. Hearnes Bericht- 80

 

Schamanen /93

1-in der Welt der Geister
Der Schamane war der Vermittler zwischen der Welt der Menschen und der Welt des Übersinnlichen. er oder sie hatte Macht über verschiedene Geister, die Geister von tieren, von Toten oder die "Geister der Lüfte"
Der Schamane: Helfergeister zu beschören und zu befragen, währen der eigene Geist in Trance weilt, ist das Grundprinzip des Schamanismus, und die Schamanen waren Meister darin, diesen seelischen Zustand zu erreichen und für ihre Zwecke auszunützen. Ei Tracezustand wurde durch rhythmisches Trommeln, Singen und geistige Selbstdisziplin herbeigeführt. Solange er in Trance war, konnte der Schamane mit den geistern reden und war manchmal auch von ihen besessen. Er oder sie konnte lange spirituelle Reisen machen, zu Beispiel auf den Grund des Meeres oder zum Mond.

2-Iin Zeiten der angst und des Hungers
Die wichtigerenaufgaben eines Schamanen hatten meistens mit der Angst zu tu; Angst vor dem Unbekannte, Angst vor Not und Unglück. Böse Geister waren eine allgegenwärtige Bedrohung, die nur der Schamane abwenden konnte. Manchmal kam es vor, dass ein Dorf oder ein Zeltlager von bösen Geistern heimgesucht wurde- im Allgemeinen waren das die Geister von toten, die mit dem alter bösartig gewsen waren. Sie konnten in einer Trance-Stzung vom Schamen getötet werden.
Der mächtigste Geist war Kannkapfluk, die mit einem Zwerg namens Unga in einem Schneehaus auf dem meeresgrund lebte.
Wenn die leute eines ihrer Tabus verletzten -zum Beispiel, indem sie Karibufleisch auf dem Meereis kochten oder zuviel in den dunkelen Wintertagen nähten-, holte Unga alle Robben in sein Unterwasser-Schneehaus, und die Leute mussten hungern. Der Schamane hielt dann ine Sitzung im Tanzhaus ab, das natürlich auf dem meereis gebaut war. Er liess ein langes Seil mit einer Schlinge am Ende durch den boden des Hauses hinab. Alle versmmalten sich um das Seil und stimmten einen traditionellen Beschwörungsgesang an:

Die Frau da unten, sie will weggehen.
Die jungen Seemöwen, ich kann sie nicht fangen.
Dieser Mann kann die Dinge nicht selbst in
Ordnung bringen. Dahin, wo keine Menschen
wohnen, will ich gehen und die Dinge recht machen.

 

 

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