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  Saadiqu Al-Insaan
The friend of the humanbeen

Nordpol zwischen Macht und Harmonie

Inuit Home
 

Zucht/ breed

Alle arktischen Hunde haben bestimmte Familienähnlichkeiten gemeinsam. Durch ihre breite Brust und einen Schwanz, der sich nach oben über den Rücken ringelt, unter-scheiden sie sich von ihren fernen Vorfahren, den Wölfen. Ihre Einteilung in eigen-ständige, anerkannte Rassen ist ein ziemlich neues Phänomen und spiegelt teilweise die Interesse der modernen Hunde züchter wider, denen es darauf ankommt, die arktischen Blutlinien rein zu erhalten.

Der Freund
Die Inuit förderten gezielt die Fortpflanzung von tüchtigen, schönen Tieren. Wache, helle Augen, ein gutes Fell und eine starke Rute, die sich scharf über dem Rücken ringelte, wurden sehr bewundert. Mit der Zeit und durch die unvermeidliche Iso-lierung von den Art-genossen, die anders-wo auf der Welt lebten, hat sich eine besondere Hunde-rasse oder -Familie herausge-bildet, die von Sibirien bis Grönland über die ganze Arktis verbreitet ist und von den modernen Züchtern zur Spitzfamilie gezählt wird, die aber unter dem Namen"Huskies" allgemein bekannt. Inner-halb dieser Familie werden eine Reihe von geographischen Var-ianten oder Züchtungen aner-kannt, wie zum Beispiel der bl-auäugige sibirische Huskie, der weisse samojedische Huskie, der robuste alaskische Eskimo-hund, der qimmiq oder Canadian-Inuit-Schlittenhund und der Grönlandhund. Alle haben den stämmigen Körper, den keilförmigen Kopf mit den aufrechten Ohren und den gerin-gelten Schwanz gemeinsam.

 

 

 

 

 

 

 

 



 

Ein Rüde wiegt zwischen 35 und 40 Kg, Weibchen sind erheblich kleiner. Die Welpen entwickeln sich im Allgemeinen sehr schnell und erreichen ihre Geschlechtsreife früher als die meisten anderen Hunde. Aber die volks-tümliche Vorstellung, dass Inuit-Hunde zur Hälfte Wölfe seien, ist eine Legende. Alle Hunde stammen letzlich von Wölfen ab, doch liegen diese Ursprünge in ferner Vergangenheit.

Solange die Robbenjagd im Winter gut war, wurden Hunde meistens auch gut gefüttert und brauchten oft wochen-lang keine Schlitten zu ziehen. Ihre einzige täg-liche pflicht war es, bei der Robben-jagd zu helfen.
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