Eisbären
Robben

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Inuit
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Der Eisbär
Für die Inuit sind Eisbären Meerestier, eine sehr vernüftige Vorstellung, wenn man bedenkt, dass Eisbären hauptsächlich von Robben leben und selten weit entfernt von der Küste gefunden werden. Ein Eisbär, der grösste Fleischfresser unter den Bären und grösste fleischfressende Landbewohner, ist ein höchst eindrucksvolles Tier. Erwachsenen Männchen wiegen im Durchschnitt etwa 450 kg, können aber ein Gewicht von bis zu 700 kg erreichen und fast vier Meter gross werden. Die können schneller sprinten als ein Mensch und sind ausgezeichneten Schwimmer.

 

 

Es wurden schon Eisbären im offenen Meer gesichtet, die vierzig Kilomer von der nächsten Küste entfernt waren. Die Inuit haben grosse Achtung vor der Stärke und Klugheit des Eisbären, dem sie angeblich viele ihrer genialen jagdlisten und -Techiken abgeschaut haben.

Die Zentralarktis ist keineswegs der beste Ort für einen Eisbären. Die Zahl der Potentiellen Beutetiere ist beschränkt, und die Eisbedinungen sind alles anders als Ideal zum Jagen. Eisbären ziehen gebrochenes Packeis mit offenem Wasser dazwischen vor, wo sie die Robben beim Sonnenbaden auf einer Eisscholle anschleichen oder ihnen im Wasser auflauern können.

 

Leiser gibt es diese Art von Eis in den meisten Teilen der Zentralarktis nur wenige Wochen lang, haupsächlich im Früsommer, wenn das Eis ausbricht. Das völlig offene Wasser des Spätsommers ist kein gutes Jagdrevier, und das feste Wintereis ist nicht viel besser.
Eisbären können zwar Robben notfalls an ihren atemlöchern auflauern unds töten, wenn sie zum luftschnappen auflauern und sie töten, aber eine einfache Jagdmethode ist das nicht. Deshalb sind Eisbären zahlreicher in Gebieten, wo die Eisbedingungen günstiger für sie sind, besonders am Nordende der Hudson Bay und auf der ostarktischen Halbinsel. Im Gebiet der Copper Inuit waren die meisten Eisbären auf dem Eis vor der Westküste der victoria Island aufzutreffen.

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