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Inuit partnerships-
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Inuitische Ehepartnerschaften- die Kälte bestimmt dasLeben
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Eine Überlebensgemeinschaft

Erfülltes Leben im Zusammenspiel
Die Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau in der Inuit-Gesellschaft beruhte auf Regeln, die den meisten Völkern vertruat sind. Die Männer machten die Arbeiten, die vor allem Kraft und Beweglichkeit verlangte, inbeson-dere alles, was mit der Jagd zu-sammenhing. Die Frauen waren für alle Haushaltsarbeiten wie Kochen und Nähen und für die Betreung der Kinder zuständig. Das Reich der Frauen war das Haus, das der Männer draussen. Man kann daher sagen, dass die beiden Geschlechter sich ergänz-ten, anstatt miteinader zu rivali-sieren. Sie waren zwei unabhän-gige Hälften, die zusammen ein Ganzes bildeten.


                Cooper Inuit-Quebec Inuit- Bafin Island -
Samen-Aleuten - Ewenki-Nenzen-Jakuten- Tschukschen Westgrönländer-Nordalaskischen Inuit-Südwestalaskischen Yuit-Thule Inuit

 

Wie bei anderen Inuit war es auch ei den Copper Inuit vepoent, allein zu bleiben. Die Ehe war keine freie Willensentscheidung, sondern eine Frage von Leben und Tod, ein Zweckbuendnis von Jäger und Naeherin. Keiner konnte ohne den Beitrag des andeen leben. Um regelmässig essen zu können, brauchte man feste Kleidung. Tag für Tag um seine Existenz kaempfen, Kinder grossziehen, dem nahenden Alter mit einiger Zuversicht entgegensehen fuer all das brauchte man einen Ehepartner.

Unter diese Umstaenden war es kein Wunder, dass koerperliche Reize oder romantische Gefuehle wenig zaehlten im Vergleich zu praktischen Fertigkeiten, Zaehigkeit und Fleiss. Es war nichts Ungewoehnliches, dass ein Mann eine wesentlich aeltere Frau heiratete, wenn sie eine gute Naeherin war. Und haeufig nahm eine junge Frau lieber einen aelteren, efolgreichen Jaeger als einen jungen Mann, auf den sie sich nicht verlassen konnte.

Die Heirat wurde nicht durch eine besondere Zeremonie sanktioniert. Das Paar lebte einfach offen zusammen, und damit war die Sache erledigt. Entweder gruendeten die beiden einen eigenen unabhaengigen Haushalt, oder sie lebten (wenn sie noch sehr jung waren) eine Zeitlang bei seiner Familie, haeufiger bei ihrer, vielleicht in einem Anbau an der Seite des elterlichen Schneehauses. Eine junge Frau konnte den Rat ihrer Mutter gut gebrauchen. Wenn das Paar sich entschloss, aus der Gegend wegzuziehen, war es ueblich, dass der Ehemann seinen Schwiegereltern ein Geschenk machte, um sie den Verlust ihrer Tochter zu entschaedigen. Die Eltern bedankten sich dafuer, indem sie ein grosses Abschiedsfest zu seinen Ehren gaben.

 
 
 

Ein Mann konnte so viele Frauen haben, wie er wollte oder wie er sich leisten konnte. In der Praxis kam es selten vor, dass ein Mann mehr als eine Frau hatte, denn selbst der beste jäger konnte schwerlich zwei Familien ernähren Ausserdem musste er denn nicht nur die Eifersucht der Frauen untereinander fürchten, sondern er zog auch den Neid der anderen Männer auf sich, von denen manche vielleicht gar keine Fau hatten. Eine Frau durfte auch zwie Männer haben, wenn sie wollte. Das war völlig in Ordnung- eine Angelegenheit, die nur die Betroffenen etwas anging. Aber die Feinseligkeit zwischen den Männern sorgte dafür, dass eine solche Gemeinschaft nie sehr stabil blieb.

Erfülltes Leben im Zusammenspiel

Die Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau in der Inuit-Gesellschaft beruhte auf Regeln, die den meisten Völkern vertruat sind. Die Männer machten die Arbeiten, die vor allem Kraft und beweglichkeit verlangte, inbesondere alles, was mit der Jagd zusmmenhing. Die Frauen waren für alle Haushaltsarbeiten wie kochen und Nähen und für die Betruung der Kinder zuständig. Das Reich der Frauen war das Haus, das der männer draussen. Man kann daher sagen, dass die beiden Geschlechter sich ergänzten, anstatt miteinader zu rivalisieren. Sie waren zwei unabhängige Hälften, die zusammen ein ganzes bildeten.

Frauen in der Inuit-Gesellschaft

Sie kamen der vollen Gleichberrchtiung wahrcheinlich näher als Frauen irgendwo sonst auf der Welt- zumindest bis in die jüngste Zeit. Wie erwähnt, verfügte eine Frau über eigenen Besitz, unabhängig von ihrem Mann, und letzlich war sie ein freier Mensch und konnte tun, was sie für richtig hielt. Sie war die Herrin in ihrem Haus, wo ihre Autorität unbestritten war. Ihr Mann musste alle wichtigen Dinge mit ihr absprechen, zum Beispiel die Frage, ob es an der Zeit war, witerzuziehen, oder wo man den Sommer verbringen würde. Ihre Meinung wurde bei grossen Palavern im Tanzhaus gehört, ja sogar auf dem Jagd-feld, wenn Karibus gesichtet und eine Treibjagd organisiert wurde. Nach der Menopause wurden manche Frauen schamaninnen und erhielten so eine beträchtliche spirituelle Macht innerhalb der Gemeinschaft. Die Stellung der Frau war vermutlich im Sommer am stärksten, wenn die Leute in ihren kleinen Sommer-Camps lebten, wo es viel familiärer zuging und das Leben weniger vom männlichen Stolz diktiert wurde als im Winter.

Trotzdem waren Frauen manchmal die Opfer männlicher Gewalt, so wie in allen menschlichen Gesllschaften. Viele, vielleicht sogar die meisten Männer schlugen ihre Frauen zumindest gelegentlich. Ein blaues Auge war aber schnel vergessen.

 
 
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