menschaffe 3
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die hominiden
die primaten

 


Die Hominiden
große Artenvielfalt

Das Wort "hominid" verweist auf die Mitglieder der Familie der Menschen (Hominidae). Sie umfasst alle Spezies die seit dem letzten gemeinsamen Vorfahren von heutigen Menschenaffen und Menschen gelebt haben. (Manche Wissenschaftler gebrauchen eine breitere Definition von "Hominidae", welche die großen Menschenaffen in diese Familie mit einschliesst.) Hominide gehören zur Überfamilie aller Affen, den Hominoidea, deren Mitglieder "hominoide" genannt werden. Genauere Info hier: Zoologische Stellung der Menschen im Tierreich.

Obwohl Fossilfunde von hominiden Überresten bei weitem nicht komplett sind und die Beweisstücke oft nur fragmentarisch vorliegen, so gibt es doch genug, um einen guten Umriss der menschlichen Evolutionsgeschichte zu zeichnen.
Vor noch nicht allzu langer Zeit nahm die Wissenschaft an, dass sich die Trennung zwischen Menschen und den heute lebenden Menschenaffen vor 15 bis 20 Millionen Jahren vollzog, oder sogar noch früher (vor 30 oder 40 Millionen Jahren). Einige Affen, wie der wegen seiner menschenähnlichen Gebissform oft
als "missing link"
bezeichnete Ramapithecus kamen innerhalb dieser Zeitspanne vor. Ramapithecus wurde allgemein als ein Hominide und somit als ein möglicher Vorfahr der Menschen betrachtet. Spätere Fossilfunde deuteten jedoch darauf hin, dass Ramapithecus näher mit dem Orang-Utan verwandt war, und neue biochemische Untersuchungen scheinen zu beweisen, dass der letzte gemeinsame Vorfahr von Menschenaffen und Menschen vor 5 bis 10 Millionen Jahren lebte, und möglicherweise sogar am unteren Ende dieser Zeitspanne (Lewin 1987). Ramapithecus wird deshalb nicht länger als hominid und somit nicht mehr als Vorfahre der Menschen betrachtet.
Die Wissenschaft, die sich mit menschlichen Fossilien beschäftigt, wird Paläoanthropologie genannt. Sie ist der Schnittpunkt der Disziplinen Paläontologie(das Studium ausgestorbener Lebensformen) und Anthropologie (das Studium der Menschen).
http://www.willighp.de/evo/arten/a_index.php?PHPSESSID=037f64654374416a7298e886c6ee9048

Die Primaten (Primates) oder Herrentiere sind eine zu der Überordnung der Euarchontoglires gehörige Ordnung innerhalb der Unterklasse der höheren Säugetiere. Ihre Erforschung ist Gegenstand der Primatologie. Der Ausdruck Affen, der bisweilen für diese Ordnung verwendet wird, ist insofern missverständlich, als die Affen oder Eigentlichen Affen eine traditionelle Unterordnung darstellten, die im Gegensatz zu den Halbaffen stand. Heute werden Primaten in die beiden Unterordnungen der Feuchtnasenaffen (Strepsirrhini) und Trockennasenaffen (Haplorhini) eingeteilt, wobei letztere auch die Menschenaffen (Hominidae) inklusive des Menschen (Homo sapiens) mit
http://de.wikipedia.org/wiki/Primaten

wichtige links
http://de.geocities.com/andreas_kudjelka/Urgeschichte_Dateien/Palaeolithikum_VO.pdf

Primaten und Menschen
Die folgenden Kapitel befassen sich mit dem Verhältnis zwischen Menschen und anderen Primaten, wobei der Mensch selbst weitestgehend unbeachtet bleibt.


Darstellung eines "Orang-Outang" (eigentlich ein Schimpanse) von Edward Tyson aus dem Jahr 1699
Zu den frühesten im Mittelmeerraum bekannten Primaten zählten der Berberaffe Nordafrikas und der Mantelpavian Ägyptens. Der karthagische Seefahrer Hanno († 440 v. Chr.) brachte von seiner Afrikareise die Felle von drei "wilden Frauen" mit, vermutlich Schimpansen. Aristoteles schreibt über Tiere, die sowohl Eigenschaften des Menschen als auch Eigenschaften der "Vierfüßer" teilen und unterteilt sie in (Menschen-)Affen, "Affen mit Schwanz" (vermutlich Meerkatzen oder Makaken) und Paviane. Den Pavianen attestierte er eine hundeähnliche Schnauze und Zähne und prägte so den Begriff der Hundsaffen, Im 2. Jahrhundert nach Christus sezierte Galenos von Pergamon Berberaffen und schlussfolgerte daraus die menschliche Anatomie, bis ins 16. Jahrhundert hinein waren seine Forschungen für die Medizin bestimmend. Die Vorstellungen der Primaten im Mittelalter waren überlagert mit Fabelwesen wie behaarten, geschwänzten Menschen und Halbwesen ähnlich dem Satyr. Pan, der Gattungsname der Schimpansen, abgeleitet vom bocksfüßigen Hirtengott Pan, geht auf solche Vorstellungen zurück. 1641 kam erstmals ein lebendiger Schimpanse nach Holland und wurde vom niederländischen Arzt Nicolaes Tulpius (1593-1674), der durch seine Verewigung in Rembrandts Gemälde "Die Anatomielektion des Dr. Tulp" berühmt wurde, untersucht und unter dem Titel "Indischer Satyr" veröffentlicht. Als Begründer der Primatologie gilt der englische Arzt und Zoologe Edward Tyson (1650-1708), der 1699 eine Reihe von Gemeinsamkeiten zwischen dem von ihm untersuchten "Orang-Outan oder Homo sylvestris" - in Wahrheit einem Schimpansen aus Angola - und dem Menschen feststellte. Carl von Linné schuf die grundsätzlich heute noch gültige Systematik der Tiere, er teilte in der zehnten Auflage seiner "Systema Naturae" (1758) die Primaten in vier Gattungen:
Homo (Mensch), Simia (Menschenaffen und andere Affen), Lemur (Lemuren und andere "niedere" Affen) und Vespertilio (Fledermäuse) - in früheren Auflagen hatte er auch noch die Faultiere zu den Primaten gerechnet.

Ganz mochte man sich mit der Einordnung der Menschen unter die Primaten nicht abfinden, so teilte Johann Friedrich Blumenbach diese Gruppe in die "Bimana" (Zweihänder, also Menschen) und "Quadrumana" (Vierhänder, also nicht-menschliche Primaten). Diese Einteilung spiegelt sich auch in der Tatsache wieder, dass Menschenaffen in jener Zeit oft mit einem Stock dargestellt wurden, da das zweifüßige Gehen ohne Hilfe dem Menschen vorbehalten war.
Im 19. Jahrhundert wurde die Evolutionstheorie entwickelt und Thomas Henry Huxley band mit seinem Werk "Evidence as to Man's Place in Nature" (1863) den Menschen konsequent in die Evolutionsvorgänge ein, was noch jahrzehntelange Diskussionen anheizen sollte, ob der Mensch denn wirklich vom Affen abstamme. Der britische Zoologe St. George Mivart (1827-1900), ein konservativer Katholik und Autodidakt versuchte einerseits, Darwins und Huxleys Thesen zu widerlegen, unter anderem mit der Behauptung, die Erde existiere für die beschriebenen Evolutionsprozesse noch nicht lang genug, andererseits aber modifizierte er die Einteilung Linnés, indem er die Fledermäuse von den Primaten abtrennte und die bis vor kurzem gültige Einteilung in Halbaffen und (Eigentliche) Affen durchführte.
Mivart etablierte auch eine Merkmalsliste der Primaten, in der er unter anderem ausgebildete Schlüsselbeine, einen Greiffuß mit gegenüberstellbarer Großzehe und einen freihängenden Penis mit dahinterliegendem Skrotum anführte.
Ab dem 20. Jahrhundert spaltete sich die Forschungsgeschichte in zahlreiche Bereiche auf, die hier nur stichwortartig wiedergegeben werden können:

" Paläontologie: Mit Hilfe von Fossilien wurde versucht, die genauen Abstammungsverhältnisse innerhalb der Primaten zu ermitteln. Besonders intensiv wurde versucht, die Beziehungen zwischen den Echten Menschen und ihren tierischen Verwandten zu erhellen und den lang gesuchten "Missing Link" zu finden.

" Systematik: Mit Hilfe von DNA-Vergleichen und anderer Vergleichsmethoden wurden die stammesgeschichtlichen Beziehungen der verschiedenen Primatengruppen genauer analysiert. Kladistische Systematiken wurden entwickelt, die dem früheren "Fortschrittsvorurteil" der klassischen Systematik gegenüberstehen. Zwei grundlegende Korrekturen in der Systematik sind dadurch entstanden: Die traditionelle Einteilung in Halbaffen und Affen wurde zugunsten der Gruppierung in Feuchtnasenaffen und Trockennasenaffen aufgegeben. Die zweite Änderung betrifft den Menschen, der früher - vielleicht als letztes Überbleibsel einer traditionell zugestandenen Sonderrolle - in einer eigenen Familie (Hominidae) den Menschenaffen (Pongidae) gegenüber gestellt wurde, heute allerdings zweifelsfrei als Mitglied der Menschenaffen (Hominidae) eingeordnet wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Primaten#Primaten_und_Menschen

. der Max-Planck-Gesellschaft
"Science" Als sich vor ungefähr fünf Millionen (7) Jahren die evolutionären Wege von Mensch und Schimpanse trennten, begannen die Menschen, im Unterschied zu ihren nächsten Verwandten das Gehirn zu benutzen. Dies fanden Forscher vom Leipziger Max-Planck-Institutut für evolutionäre Anthropologie heraus.
sie fanden weiter - nur der menschliche hirn unterscheidet sich vom schimpansen- sonst es gäbe keinen unterschied-

"Der Mensch, ein Relikt" "Menschliche Evolution"

"Ältester Vorläufer des Menschen in Kenia"

"Mensch kam vor 100.000 Jahren aus Afrika" Ihnen gelang erstmals, die genetisch relevanten Veränderungen zu identifizieren, die zur Ausdifferenzierung zwischen Mensch und Schimpanse führten. Von den in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins "Science" veröffentlichten Ergebnissen erhoffen sie sich auch Hilfe bei der Bekämpfung von Aids, Malaria oder Alzheimer. Die Frage, die die aus mehreren Ländern stammenden Wissenschaftler klären wollten, war, welche Änderungen in den Genen eingetreten sind, so dass sich Mensch und Affe körperlich und geistig trotz direkter gemeinsamer Vorfahren so unterschiedlich weiterentwickelt haben.

Stammbaum der Hominiden
Als "Homo sapiens" ist der Mensch die einzige heute lebende Art aus der Familie der Hominiden. Die Meisten sind jedoch keine direkten Vorfahren des Menschen, sondern starben wie der Neandertaler aus - wie der folgende Überblick aus sechs Millionen Jahren zeigt.

Sechs Millionen Jahre - Millennium-Mensch:
Französische und kenianische Wissenschaftler finden am 25. Oktober 2000 in der Boringo-Region/Kenia die Reste des nach ihren Angaben ältesten Vorläufers des Menschen, den sie "Millennium-Mensch" nennen. Er zeigt deutliche Hinweise für den aufrechten Gang.
Mehr in : http://science.orf.at/science/news/8888

 


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http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Primaten

http://de.wikipedia.org/wiki/Aegyptopithecus
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,2287773,00.html

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