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Wildheitzeit/or field tim
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Die Aborigines leben in grosser Harmonie mit der Natur und wenden zum Töten ihrer Beuteltiere die am wenigsten schmerzhafte Methode an. Oder wie ein Stammesangehöriger es ausdrücke:"Jagen ist nicht gefährlich, denn die Schlangen und Krokodile sind unsere Verwandten und sprechen dieselbe Sprache wie wir."


 
natur eroberung 2
- eroberung - ackerbau - agriculture -

traum zeit - menschheit - erde - kultur - religionen

Historisch gesehen handelt es sich beim kulturellen gegensatz zwischen gemeinschaften, die jagen und sammeln, und solchen, die landwirtschaft betreiben und städte als zentren haben, um den extremsten überhaupt. Die beiden gesellschaftsformen prallen auf jeder strufe der existenz, vom spirituellen bereich bis zum körperlichen, frontal aufeinander. Die Kollision dieser beiden kulturformen hat für die wildbeuter und wildbeuterinnen oft den genozid bedeutet. Häufig werden solche massenvernichtungen als koloniale heldentaten verherrlicht, wie im fall der dezimierung der amerikanischen urbevölkerung und auch der australischen aborigines.

Der traum stirbt im westen

Die geschichte der jüdisch-christlichen Zivilisation ist mit dem kolonialistischen expansionsmuster verbunden, indem auf jeder stufe des wachstums dieser Kultur mit vielen gesichtern durch expansion jeweils barbarisch ausgerottet wurde, was vorher war. Als die hebräischen stämme (nomadisierende, viehhaltende stämme) nach kanaan zogen, und das gelobte land für sich einzufordern, zerstörten sie die alten siedlungen der Kanaaniter, philister oder anderer stämme und auch einfache landkulturen. 59 Nach ihren ritualen zu schliessen, waren die kanaaniter typische wildbeuter. Die geschichte des jüdischen volkes, wie sie im alten testament erzählt wird, ist eine geschichte von konflikten mit seinen einheimischen von der wildbeute lebenden vorfahren und von eroberung kleiner bäuerlicher zentren mit sesshafter bevölkerung, mit der es sich schliesslich vermischte. Die struktur des judentums spiegelt diese tief greifenden veränderungen wieder.60

Eine gesellschaft wie die jüdische, die auf ackerbau und viehzucht aufgebaut ist, verlangt heirarchie und zentralisirung. Anders als in archaischen, Wildbeuterieschen gemeinschaften, in denen jede person unabhängig ihre bedürfnisse inder natur stillt, wird in der landwirtschaft ein system von gegenseitigen abhängigkeiten geschaffen. Ein teil der gemeinschaft muss ständige die felder bewirtschaften, während sich andere personen um die lagerung und verteilung der saisonabhängigen ernten kümmern. Wieder andere müssen einrichtungen bauen, die für eine ständige niederlassung und das ansammeln und lagern von waren nötig sind. Schliesslich entwickelt sich ein m

ilitärischer sektor, um die festen grenzen zu verteidigen und zu beherrschen, und eine verwaltung wird nötig, und das ganze system unter kontrolle zu halten. Da regen und kenntnisse über witterungsverhältnisse nötig sind, damit die feldfrüchte gedeihen, konzentriert sich die religion von landwirtschaftlich orientierten völkern auf himmel und wetter. In den höchsten stand wird eine gottheit des donners und gewitters erhoben, ähnlich der des zeus, gemeinsam mit einer gottheit der zeit und der regelmässigen ordnung, ähnlich der des chronos. Jahwe, der einzige "kombinierte" himmelsgott des judentums, stieg auf und unterwarf alle götter und göttinnen, die mit irdischen orten und geschöpfen in verbindung standen.60

Der aufstieg eine einzigen gottheit kennzeichnet einen wichtigen und folgenschweren umschwung in der religionsgeschicht. Die lebendige mutter erde, die für alles gesorgt hatte, wurde nicht länger verehrt, sondern gepflügt und beherrscht. Die orte, an denen ihre nährende energie und substanz an die oberfläche traten, die orte tierischer, pflanzlicher und menschlicher fruchtbarkeit, durften nicht mehr als heilig betrachtet werden. Die vielen götter und göttinnen der einzelnen orte mussten vernachlässigt werde, um den einen himmlischen gott günstig zu stimmen. Die jüdischen könige liessen die wogenden haine fällen, entweihten die von geistern erfüllten tiefen höhlen, grotten und wasserlöscher und verwendeten die energiereichen hügel und erdwälle als baugrund. Um sicherzustellen, dass ihr einziger gott transzendent und allumfassend war, verboten sie alle abbilder vom gottheiten, vor allem von tiergottheiten. Sie zerschlugen die eherne schlange und verboten das ausstellen des goldenen kalbe, das mit ekstatischen sexuellen riten assoziiert wurde. Statt die menschen in kleinen jagdgemeinschaften oder dörfern leben zu lassen, trieb man sie zusammen, damit sie städte bildeten, deren zenturm ein tempel auf einem hügel war. Gott sollte nur innerhalb architektonischer grenzen verehrt werden. König und gott, palast und tempel- beide bestärkten den jeweils anderen in der macht, das volk zu unterdrücken. Regelmässig mit nahrung versorgt, wuchs die bevöllkerung schnell und erfüllte die bedürfnisse von produktivität, verteidigung und expansion. Einige der heiligen stätten liess man zwar unbehelligt, aber an jenen orten, wo archaische, wildbeuterische völker beim vollziehen ihrer heiligen riten ekstatisch getanzt hatten, um eingang inden geist von tieren und pflanzen zu finden, führte die neue religion menschen-und tieropfer ein, um ihren allmächtigen gott günstig zu stimmen. 61

Machtherrschaft und die Vernichtung unschuldiger kennzeichneten auch das hebräische eindringen in das gelobte land. Als sie nach kanaan zogen, und das land einzufordern, das ihnen gott versprochen hatte, erschlugen sie, wen sie fanden, und zählten es nicht zu ihren sünden. Gott sagt zu moses über og, den könig von basan, der ihm entgegentritt:

"… ich habe ihn in deine hand gegeben mit land und leuten, und du sollst mit ihm tun, wie du mit sihon, dem könig der amorter, getan hast…" und sie schlugen ihn und seine söhne und sein ganzes kriegsvolk, bis keiner mehr übrig blieb, und nahmen das land ein. 61

Mit der verbreitung der landwirtschaft kamen nicht Kolonialisierung und krieg sondern auch architektur, städte, monotheistische religionen und das anhäufen von wohlstand und Besitztum. Verloren ging die verehrung der erde als quelle der schöpferischen, geistigen energie.

Die christianisierung des alten europa mit seinen zahlreichen nischen jungsteinzeitlicher erdmutter-religionen rief nach denselben gewalttätigen praktiken wie die hebräische kolonialisierung kanaans. In den abgelegenen regionen des römischen reiches lebten die menschen in kleinen nomadischen gruppen oder bauerndörfchen. Sie waren polytheistisch, erdverbunden und nicht zentralistisch organisiert. Das polytheistische römisch reich verlangte diesen ländern zwar tribute ab, duldete aber die einheimische kultur. Die wurzeln des archaischen im alten europa waren tief und vergleichsweise unversehrt. Um die herrschaft der römischen kirche über die vorchristlichen einflüsse auszudehnen und zu stärken, wendete das Christentum Methoden an, die sich später bei der europäischen eroberung der neuen weilt wiederholten.61

Die hebräische eroberung des gelobten landest unterscheidet sich in wichtigen punkten von der christianisierung Europas. Wenn die juxen ach die alten bräche auslöschten, so übernahmen sie doch wichtige Aspekte der früheren Kulturen, darunter die loyalität unter verwandten und den ausgeprägten familiensinn, nahrungstabus (aus achtung vor der heiligkeit des essens), ein strenges traditionsbewusstsein, klage- und andere emotional befreiende rituale, beschneidung und initiation von männer. 62

Das westlichste unterschied zwischen den beiden anschuungen besteht darin, dass unsere kosmolgie nur physische kräfte anerkennt, während ei aborigines den schöpferischen kräften und jedem teil der schöpfung ein bewusstsein zusprechen.49
…51 die erde das zenturm der schöpferischen intelligenz, ein symbol und die erinnerung an die ursprüngliche traumzeit, die erhalterin allen lebens, sowohl des sichtbaren als auch des unsichtbaren. Indem die aborigines den gesängen und energien der erde lauschen, hören sie die stimmen der allumfassenden traumzeit. Im mythos der aborigines wird die wechselseitige beziehung zwischen der schöpfung und den ahnen der traumzeit hervorgehoben. Die menschheit und die ganze welt träumt und durch diese träume übertragen die ahnen den menschen immer wieder ihre kräfte. Mit der gleichen reglemässigkeit geben die menschen den ahnen diese kräfte im alltäglichen leben durch gesänge, rituale und tänze zurück. Unsere fassbare welt ist nichts anderes als die traumzeit der ahnen, wogegen unsere wünsche, träume und inneren geistigen vorgänge wiederum das verkörperte leben der ahnen sind. Anders asugerückt: das innere leben der gottheiten ist unsere äusser wirklichkeit, während unser eigenen inneres und das irdische leben das verkörpete dasein der gottheiten sind. Die ahnen und wir, ihre irdischen geschöpfe, leben somit untrennbar miteinander verbunden und erscheinen gegenseitig als inneres und äusseres des jeweils andern: wir selbst träumen innerhalb eines traumes. 52
diese wechselbeziehung von innen und aussen zwischen den menschen und den schöpferischen kräften der natur wurde mir von ….52

das schwert, der pflug oder traum

das fehlen jeglicher form von landwirtschaft im australien der aborigines wird heute als das ergebnis einer bewussten entscheidung erkannt. 63…sondern vielmehr als aktive entscheidung der aborigines zu betrachten, ihrm alten traumzeit-gesetz zu folgen. Die traumzeit-geschichten sind der älteste einheitliche religiöse glaube, der auf der welt belegt ist. In all den tausenden von geschichten sind jagen und sammeln die einzigen erwähnten arte, nahrung zu beschaffen …64

das durchgehend von sinnlichkeit geprägte leben der aborigines, ihre tief spirituelle kommunikation mit der erde und ihr unerschütterlicher glaube an die ahnengesetzt führten zu einer inneren haltung, aus der heraus sie nicht daran interessiert waren, materielle dinge zu erwerben und zu besitzen. Dass ihnen jegliches verlangen noch irgend etwas anderem als ihren eignen einfachen werkzeugen fehlte, verblüffte früh forschungsreisende immer wieder. 66

dream time - human been - earth - culture - religion

Historically seen it concerns with the cultural contrast between communities, which hunt and collect, and such, which have operate agriculture and cities as centers, the most extreme at all. The two company forms hit on everyone level of the existence, from the mirror-image-ritual range to the physical, frontally one on the other.
The collision of these two for more wildbeuter and wild hiving gutters culture-form genozid often meant. Such mass "people" destroying become frequent as colonial hero-done gentleman light, like the American ur population and also the Australian aborigines in the case dezimiering.

The dream dies in the west
The history of the Jewish-Christian civilization is connected with the colonialistic expansion sample, by on everyone gradates the growth of this culture with many faces by expansion barbarianly in each case one exterminated, which before was. When the Hebrew trunks (nomadisierende, trunks cattle-holding) pulled after kanaan to call and the praised country in for itself they destroyed the old settlements of the Kanaaniter, more philister or other trunks and also simple land cultures. 59
after their rituals to close, was more wildbeuter "nomade people" the more kanaaniter typical. The history of the Jewish people, as it is told in the old will, is a history of conflicts with its native of the wild-hived living person moves forward and from conquest of small rural centers with established population, with it finally mixed themselves. The structure judentums reflects these deeply seizing changes wieder.60
A society like the Jewish, which is developed on agriculture and cattle breeding, requires heirarchie and zentralisation. Differently than in archaischen, Wildbeuterie communities, in which each person satisfies her needs Indian nature independently, in the agriculture a system is created of interdependences.
Part must manage the constant fields for the community, while other persons harvest themselves around the storage and distribution of the subject to seasonal influences care.
Again different must build mechanisms, which accumulate for a constant address and that and store of were are necessary.
Finally a military sector develops, in order the firm borders to defend and control, and an administration will necessary to hold and the whole system under control.
There and knowledge of weather conditions moves is, so that the arable crops prosper, concentrates the religion of agriculturally oriented peoples necessary on skies and weather. In the highest a divinity of the thunder and thunderstorm stood is raised, similarly for that zeus, together with a divinity of the time and the regular order, similarly that chronos.
Jahwe, which only "kombinierte" sky God judaism, ascended and subjected all Gods and god women, with terrestrial locates and creatures in connection the standen.60

That ascended only one divinity marks an important and consequence-fraught reversal in religions history.
The alive nut/mother does not ground, that had provided for everything, was longer admired, but plowed and controlled.
Those locates, at which its feeding energy and substance stepped to the surface, locates animal, vegetable and human fertility, could not any more than holy be regarded.
The many Gods and the particulars locate had are neglected, in order to favorably tune the one sky God.
The Jewish kings let weigh-end the haine fall, weihten the deep fulfilled by spirit to excavate, grotten and watter loescher and the used hills and earth barriers high-energy as building ground.
In order to guarantee that their only God was transcendental and all comprehensive, it forbade it all images of divinities, particularly from animal divinities.
They smashed the eherne queue and forbade that issue golden calf, which was associated with ekstatischen sexual rites.
Instead of letting humans in small hunt communities or villages live, one drove it together, so that they formed cities, whose were zenturm a temple on a hill.
God should only within architectural borders to be admired. King and God, palace and temple both encouraged that different in make in each case to suppress the people. Regularly with food supplied, grew population fast and fulfilled the needs of productivity, defense and expansion. Some the holy places left undisturbed one, but at those to locate, where archaische, wildbeuterische peoples carry out entrance inden spirit of animals with their holy rites had ekstatisch danced to find in order and plants the new religion introduced menschen-und animal victims, in order to tune their all-powerful God favorably. 61
Power rule and the destruction more innocently marked also the Hebrew penetrate into the praised country. When they pulled after kanaan to call and the country in which had promised them God, they, whom found them, killed and did not rank it not among their sins. God says to moses over og, the king of basan, who advances toward it: ??

I have it into your hand given with country and people,
and you are to do with him,
how you did with sihon,
to the king more amorter??
and they struck it and its sons and its whole war people,
until none remained more remaining, and took the country. 61
With the spreading of the agriculture came not Kolonialisierung and war but also architecture, cities, monotheistische religions and that accumulate from prosperity and property.
Lost the admiration went grounds as if poured to the creative, mental energy.
Christianisierung old Europe with his numerous niches of jungsteinzeitlicher earth nut/mother religions called after the same violent practices as the Hebrew kolonialisierung kana to.
In the remote regions humans in small nomadischen groups lived or bauerndoerfchen Roman rich. They were polytheistisch, earthconnected and not centralistic organized.
The polytheistische Roman richly required these countries tributes off, bore however the native culture.
The roots of the archaischen in old Europe were deep and comparatively intact.
In order to expand the rule of the Roman church over the pre-Christian influences and strengthen, the Christianity would use methods, with the European conquest of the new stays itself to wiederholten.61 later



The Hebrew conquest of the praised lands differs in important scores of christianisierung Europes.
If the juxen oh broke the old extinguished, then took over it nevertheless important aspects of the earlier cultures, under it loyalty under relatives and the pronounced sense of family, food taboo (from attention before heiligkeit the meal), a strict tradition consciousness, complaining and different emotional releasing rituals, cutting and initiation of men. 62

The westernmost differentiated between the two anschuungen exists with respect to it that recognizes our kosmolgie only physical forces, during egg of aborigines the creative forces and everyone part the creation a consciousness zusprechen.49?51

grounds zenturm creative intelligence, a symbol and the memory of the original dream time, erhalterin all life, both the visible and the invisible.
By grounding aborigines the singing and energies listens, they hear to be correct the all-comprehensive dream time.
In the myth that aborigines is emphasized the mutual relationship between the creation and to suspect the dream time.
Mankind and the whole world dreams and by these dreams transfer suspect humans again and again its forces.
With the same reglemaessigkeit humans give suspect these forces in the ordinary live by singing, rituals and dances back.
Our understandable world is nothing one but the dream time suspects, against what ours wishes, dreams and internal mental procedures again the embodied lives suspects is.
Differently asugerueckt: the divinities are ours live the inside outside reality, while our own inside and the terrestrial live the verkoerpete existence of the divinities are.
Suspect and we, their terrestrial creatures, live thus connected inseparably with one another and appear mutually as inside and exterior in each case of the different one: we ourselves dream within a dream. 52
this interrelation from the inside and outside between humans and the creative forces of nature became me by. 52

the sword, the plow or dream
that are missing to any form of agriculture in Australia to that aborigines today as the result of a conscious decision one recognizes. to regard 63
"but rather as active decision that aborigines to follow theire law old dream time.
Dream contemporary history are the oldest uniform religious believe, which is occupied in the world. In all the thousands of stories hunts and collects the only mentioned arte is to procure for food" 64
the continuous coined/shaped by sinnlichkeit live that aborigines, their deeply mirror-image-ritual communication with ground and their imperturbably believe in suspect-set led to an inside attitude to acquire and possess from which they not in it were interested, material hires. The fact that them require any something different one than their own simple tools was still possibly missing astonished early explorers again and again. 66

 
 



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East Aborigines
Arab World ursprung -

"Mit der Vorbreitung der Landwirtschaft kamen nicht nur kolonialisierung und Krieg, sondern auch Architektur, Städte, monoeistische Religionen und das Anhäufen von Wohlstand und Besitztum. Verloren ging die Verehrung der Erde als Quelle der schöpferischen, geistigen Energie.
In seiner Abhandlung die Wiedergeburt der Natur beschreibt Ropert Sheldrake die Abfolge der historischen Epochen, die sich aus den bedeutenden Entwicklungsphasen in der hebräischen Kultur ergeben haben. Die hebräische Tradition ist einer der wichtigsten Einflüsse bei der Entstehung unserer westlichen Zivilsation. Ich folge Sheldrakes Vorgehen und füge seiner Analyse der einzlnen Entwicklunsstufen meine eigene Interpretation hinzu.
Die christliche Ära ist in Wirklichkeit ein weiteres Anwachsen oder Ausbreiten des Judentums, und zwar eines Religionszweiges, der von einer Form östlicher gnostischer Asketik angeregt wurde. Die Christianisierung des alten Europa mit seinen zahlreichen Nischen jungsteinzeitlicher Erdmutter-Religionen rief nach denselben gewalttätigen Praktiken wie die hebräische Kolonialisierung Kanaans. In den abgelegenen Regionen des Römischen Reiches lebten die Menschen in kleinen nomadischen Gruppen oder Bauerndörfchen. Sie waren polytheistisch, erdverbunden und nicht zentralistisch organisiert. Das Polytheistisch Römische Reich verlangte diesen Ländern zwar Tribute ab, duldete aber die einheimische Kultur. Die Wurzeln des Archaischen im alten Europa waren tief und vergleichsweise unversehrt. Um die Herrschaft der römischen Kirche über die vorchristlichen Einflüsse auszudehnen und zu stärken, wendete das Christentum Methoden an, die sich später bei der europäischen Eroberung der Neuen Welt wiederholten.
Die hebräische Eroberung des Gelobten Landes unterscheidet sich in wichtigen Punkten von der Christianisierung Europas. Wenn die Juden auch die alten Bräuche auslöschten, so übernahmen sie doch wichtige Aspekte der früheren Kulturen, darunter die Loyalität unter Verwandten und den ausgeprägten Familiensinn, Nahrungstabus (aus Achtung vor der Heiligkeit des Essens), ein strenges Traditionsbewusstsein, Klage- und andere emotional befreiende Rituale, Beschneidung und Initiation von Männern.
Die Römische Kirche eignete sich ebenfalls manche Dinge der früheren polytheistischen Kulturen an - um diese der Schirmherrschaft der Mutterkirche u unterstellen. ........
.......aber das heilige Gefühl dafür, dass die Erde lebendig ist, wurde nie geduldet und die starken matriarchalen Traditionen wurden einem patriarchalen System untergerdordnet. Inquistion und Hexenverfolgung waren ein Angriff nicht nur auf Häresie und religiöse Rituale von Frauen, sondern auch auf die Bräuche im Zusammenhang mit heiligen Stätten und den sie umkreisenden Erdenenergien.

Die Aborigines sammelten die Samen von Wildgräsern und Bäumen und verfügen über ein ausgeklügeltes, mehr als vierzigtausend Jahre altes System, um Samenkerne zu verarbeiten, darunter worfeln und Mahelen.
Die vorherigen Geschichten weisen die Aborigines den Weg zu einer Beziehung zur äusseren Welt, die rein mythisch und metaphysisch und deshalb nicht materiell ausbreiterisch und manipulativ ist." 62